Brave New World
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9780099477464
Ausgabe: New Ed
ISBN: 0099477467
Label: Vintage, London
Hersteller: Vintage, London
Anzahl Seiten: 229
Erscheinungsdatum: 2004-09
Herausgeber: Vintage, London
Studio: Vintage, London
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Durchschnittliche Bewertung:

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Ich stiess auf Brave New World unter anderem deswegen, weil mich George Orwells 1984 so beeindruckte und ich mich deshalb auf die Suche nach weiteren Büchern mit einer ähnlichen Ausgangslage (eine negative Vision der Zukunft) machte.
Brave New World wird oft neben 1984 als grosser dystopischer Klassiker genannt. Dies sicherlich nicht zu unrecht. Huxley beschreibt seine Dystopie sehr ausführlich und erklärt alle wichtigen Details. Der Leser erhält ausführliche Kentnisse über den Aufbau des Systems in Brave New World. Die in Brave New World aufgezeichnete Welt scheint einem sogar noch schlimmer zu sein als der Überwachungsstaat in 1984, da die Unterdrückung schon freiwillig von statten geht.
Die sozusagen "ideologische" Seite des Romans ist also meiner Meinung nach makellos. Dafür musste Huxley bezüglich Spannung Abstriche machen, gerade auch mit 1984 verglichen. Die Geschichte des Bernhard Marx ist nicht wirklich spannend und verläuft mehr oder weniger ...
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I was quite curious before I started to read Brave New World by Aldous Huxley about two weeks ago. I already knew 1984 by George Orwell and the idea of a gloomy future for humanity fascinated me a lot. My parents advised me to have a look at Brave New World, because of its similar basic concept. In addition my English teacher told me that it was easy to read.
For me, as a second language learner it was not always that easy, especially in the beginning. I had to look up many words, which I found was a bit demotivating, but after a while reading became faster and more fun.
The reader gets to know very different characters. Some of them live in the World State, which has the motto Community, Identity, Stability. Here the people are completely controlled and there is nearly no individuality. Moreover there are no real feelings. Sadness does not exist, but everyone is always happy, due to the drug soma, that the whole population has to take. Later in the novel the reader meets other ...
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Aldous Huxleys Roman handelt von einer distopischen (für die Bewohner utopischen) Welt, in der die Menschen wie Roboter konstruiert und progammiert werden, um die Ordnung der Welt nach dem dritten Weltkrieg nicht wieder untergehen zu lassen.
Das Thema ist höchst brisant und interessant, da die Wissenschaft in dem Bereich der Stammzellenforschung, Gentechnik, etc. immer weiter voranschreitet. Die Frage nach der Möglichkeit des Designen und der Progammierung von Menschen könnte also bald beantwortet werden. Ob es wie in diesem Roman ausarten wird, ist fraglich, doch ist diese Fiktion eine deutliche Warnung, nicht zu sehr mit der menschlichen Biologie, Würde und IndÃvidualität herumzuspielen.
Leider ist das Thema in den meisten Bereichen schlecht umgesetzt. So hat es z.B. sehr viele Längen, überflüssige Szenen und zu viel Fachsprache. Gut hingegen finde ich die Idee mit der Namensgebung. Huxley hat seinen Protagonisten in Anlehnung an berühmte Persönlichkeiten wie Mussolini, ...
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Letzten Herbst hatte mein Englisch-LK die Wahl zwischen Pest und Cholera: "Brave New World" oder "The Handmaid's Tale" - Danke, Zentralabitur. Wir entschieden uns für den Roman von Aldous Huxley.
Die Namen der Protagonisten, die Huxley ausgewählt hat, sind großartig: Lenina, John, (Henry) Foster...einfach klasse. Mir als Shakespeare-Fan gefiel auch Johns Leidenschaft, immer und überall aus dessen Werken zu zitieren. Auch die der Inhalt ist sehr spannend und - wenn man bedenkt, dass Huxley diesen Roman bereits in den 30er Jahren geschrieben hat - erschreckend aktuell, aber meiner Meinung nach - und etwa 95% meiner Mitschüler teilten diese Meinung -, ist das Buch an sich wirklich langatmig. Huxley hat m.E. zu wenig aus diesem doch sehr interessanten Stoff rausgeholt.
Das Ende finde ich durchaus passend: es ist nicht abrupt und passt sehr gut in den Gesamtzusammenhang und auch zu Johns Charakterentwicklung.
Fazit: Ein Meilenstein der Weltliteratur, den man lesen sollte - ...
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Wie kam eigentlich Aldous Huxley dazu, seinen Roman "Brave New World" zu nennen? - das ist so eine Preisfrage für Literaturwissenschaftler. Die Antwort darauf findet sich im vermutlich letzten Drama Shakespeares, "The Tempest" (dt. "Der Sturm"). Da ist es Miranda, die Tochter Prosperos, die - nach Erlebnissen von Intrigen und einem gerade noch vereitelten Mord - zu der scheinbaren Happy-End-Stimmung des Stücks folgende Verse ausspricht: "O brave new world, that has such people in't!"
Freilich ist das im Kontext des Dramas ziemlich zynisch und ähnlich zynisch sieht auch Aldous Huxley seine Welt.
Die Handlung spielt in einer fernen, aber bezifferbaren Zukunft, dem Jahre A.F. 632, also 632 Jahre nach der Geburt des Automobilmagnaten Henry Ford. Dem Leser offenbart sich eine perfekt organisierte Wohlstandsgesellschaft, voller biologisch und psychologisch konditionierter Arbeitsdrohnen. Wohlstand ist in dieser Welt - Marx lässt grüßen - tatsächlich für alle da, hingegen scheinen ...
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