Hannibal (Random House Large Print)
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Bindung: Taschenbuch
Dewey-Dezimalklassifikation: 813.54
EAN: 9780375728341
Ausgabe: Lrg
Format: Großdruck
ISBN: 0375728341
Label: Random House Large Print Publishing
Hersteller: Random House Large Print Publishing
Anzahl Seiten: 656
Erscheinungsdatum: November 22, 2005
Herausgeber: Random House Large Print Publishing
Studio: Random House Large Print Publishing
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion: Dieser Text bezieht sich auf die Buchausgabe des Titels. Einen robusten Magen sollten Sie schon haben, wenn Sie von
Hannibal "Der Kannibal", des "Pièce de Résistance", das aus drei Gängen bestehenden Menüs kosten wollen.
In
Roter Drachen (
Manhunter in der Filmversion), dem ersten Band der Trilogie, hilft Hannibal auf teuflische Weise dem FBI bei der Jagd auf einen faszinierenden Serienmörder. In
Das Schweigen der Lämmer bringt er die FBI-Agentin Clarice Starling bei ihrem ersten Fall auf die richtige Fährte und bricht auf ebenso brillante wie blutige Weise aus dem Gefängnis aus.
Jahre später treffen wir ihn wieder in Florenz, wo er als Kurator des Palazzos einer italienischen Adelsfamilie unter dem Decknamen Dr. Fell das Leben genießt, die lieblichen Melodien des Serienkillers und Komponisten Heinrich VIII. spielt und kaum noch selbst jemanden ins Jenseits befördert.
Clarice hat indessen weniger Glück: Zu Beginn des Buches überlebt die FBI-Agentin in einer Szene, die sich wie ein Actionfilm liest, nur knapp eine Schießerei. Zu ihrem Verderben macht sie ihr Vorgesetzter Paul Krendler zum Sündenbock des Fiaskos. Clarice wird vom Dienst suspendiert, und zu allem Unglück ist der erste Cop, der über Hannibal stolpert, ein Italiener namens Pazzi, der die Tradition seiner Vorfahren, die in Dantes
Inferno als gierige Verräter beschrieben werden, fortführt.
Pazzi steht auf der Gehaltsliste von Mason Verger, einer ebenso unheimlichen Figur wie Hannibal. Verger, der als junger Mann der Kinderschänderei überführt wurde, entkam nur dank seines enormen Reichtums dem Gefängnis. Seine einzige Strafe bestand in einer Psychotherapie -- bei Dr. Lecter. Dieser Behandlung hat Verger zu verdanken, daß er jetzt an einem Beatmungsgerät hängt und bis auf eine Hand von Kopf bis Fuß gelähmt ist. Um sich zu beschäftigen, beobachtet er seine überdimensionierten und gefräßigen Muränen beim Verzehr ihrer Beute und denkt wie besessen darüber nach, wie er Lecter einer ebenso gefräßigen Spezies zum Fraß vorwerfen könnte.
Was wird passieren, wenn der Italiener und Hannibal alleine sind? Wie entwickelt sich das makabre Treffen zwischen Clarice und Lecter? Nur eines wird verraten: Von allen Plots, die Harris bisher geschrieben hat, ist dies der verworrenste. Die Geschichte ist nicht perfekt: Hannibals Wahnsinn hat ein Motiv, was zwar schaurig ist, ihn aber gleichzeitig auch weniger mysteriös erscheinen lässt. Falls man ein exaktes Duplikat des Duells zwischen Clarice und Hannibal in
Das Schweigen der Lämmer erwartet, verpaßt man das eigentlich Faszinierende an diesem Buch, nämlich, daß Hannibal an einigen Stellen von anderen Monstern ausgestochen wird. Die Erwartung, daß das Buch ein Blutbad ohnegleichen sein muß, bestätigt sich. Übersehen sollte man dabei aber nicht, daß trotz der Vielzahl an grauenvollen Szenen keine einzige geschmacklos wirkt, denn das Geheimrezept von Autor Harris ist Zurückhaltung.
--Tim Appello
Amazon.de-Hörbuchrezension: Dieser Text bezieht sich auf die Buchausgabe des Titels Einen robusten Magen sollten Sie schon haben, wenn Sie von Hannibal "Der Kannibal", des Pièce de Résistance des aus drei Gängen bestehenden Menüs kosten wollen.
In
Roter Drachen (Manhunter in der Filmversion), dem ersten Band der Trilogie, hilft Hannibal auf teuflische Weise dem FBI bei der Jagd auf einen faszinierenden Serienmörder. In
Das Schweigen der Lämmer bringt er die FBI-Agentin Clarice Starling bei deren erstem Fall auf die richtige Fährte und bricht auf ebenso brillante wie blutige Weise aus dem Gefängnis aus.
Jahre später treffen wir wieder auf Hannibal, in Florenz, wo er als Kurator des Palazzos einer italienischen Adelsfamilie unter dem Decknamen Dr. Fell das Leben genießt, die lieblichen Melodien des Serienkillers und Komponisten Heinrich VIII. spielt und kaum noch selbst jemanden ins Jenseits befördert.
Clarice hat indessen weniger Glück: Zu Beginn des Buches überlebt die FBI-Agentin in einer Szene, die sich wie ein Actionfilm liest, nur knapp eine Schießerei. Zu ihrem Verderben macht sie ihr Vorgesetzter Paul Krendler zum Sündenbock des Fiaskos. Clarice wird vom Dienst suspendiert, und zu allem Unglück ist der erste Cop, der über Hannibal stolpert, ein Italiener namens Pazzi, der die Tradition seiner Vorfahren, die in Dantes Inferno als gierige Verräter beschrieben werden, fortführt.
Pazzi steht auf der Gehaltsliste von Mason Verger, einer ebenso unheimlichen Figur wie Hannibal. Verger, der als junger Mann der Kinderschänderei überführt wurde, entkam nur dank seines enormen Reichtums dem Gefängnis. Seine einzige Strafe bestand in einer Psychotherapie -- bei Dr. Lecter.
Dank der Behandlung hängt Verger jetzt an einem Beatmungsgerät und ist bis auf eine krebsartige Hand von Kopf bis Fuß gelähmt. Um sich zu beschäftigen, beobachtet er seine überdimensionierten und -gefräßigen Muränen beim Verzehr ihrer Beute und denkt wie besessen darüber nach, wie er Lecter einer ebenso gefräßigen Spezies zum Fraß vorwerfen könnte.
Was wird passieren, wenn der Italiener und Hannibal alleine sind? Wie entwickelt sich das makabre Treffen zwischen Clarice und Lecter? Nur eines wird verraten: Von allen Plots, die Harris bisher geschrieben hat, ist dies der verworrenste. Die Geschichte ist nicht perfekt: Hannibals Wahnsinn hat ein Motiv, was zwar schaurig ist, ihn aber gleichzeitig auch weniger mysteriös macht.
Falls Sie nach einem exakten Duplikat des Duells zwischen Clarice und Hannibal in Das Schweigen der Lämmer suchen, verpassen Sie das eigentlich Faszinierende an diesem Buch, nämlich, daß Hannibal an einigen Stellen von anderen Monstern ausgestochen wird. Falls Sie damit rechnen, daß das Buch ein Blutbad ohnegleichen sein muß, haben Sie recht. Übersehen Sie dabei aber bitte nicht, daß trotz der Vielzahl an grauenvollen Szenen keine einzige geschmacklos wirkt, denn das Geheimrezept von Autor Harris ist seine Zurückhaltung.
--Tim Appello
Amazon.com:Horror lit's head chef Harris serves up another course in his Hannibal "The Cannibal" Lecter trilogy, and it's a pièce de résistance for those with strong stomachs. In the first book,
Red Dragon (filmed as
Manhunter), Hannibal diabolically helps the FBI track a fascinating serial killer. (Takes one to know one.) In
The Silence of the Lambs, he advises fledgling FBI manhunter Clarice Starling, then makes a bloody, brilliant escape.
Years later, posing as scholarly Dr. Fell, curator of a grand family's palazzo, Hannibal lives the good life in Florence, playing lovely tunes by serial killer/composer Henry VIII and killing hardly anyone himself. Clarice is unluckier: in the novel's action-film-like opening scene, she survives an FBI shootout gone wrong, and her nemesis, Paul Krendler, makes her the fall guy. Clarice is suspended, so, unfortunately, the first cop who stumbles on Hannibal is an Italian named Pazzi, who takes after his ancestors, greedy betrayers depicted in Dante's
Inferno.
Pazzi is on the take from a character as scary as Hannibal: Mason Verger. When Verger was a young man busted for raping children, his vast wealth saved him from jail. All he needed was psychotherapy--with Dr. Lecter. Thanks to the treatment, Verger is now on a respirator, paralyzed except for one crablike hand, watching his enormous, brutal moray eel swim figure eights and devour fish. His obsession is to feed Lecter to some other brutal pets.
What happens when the Italian cop gets alone with Hannibal? How does Clarice's reunion with Lecter go from macabre to worse? Suffice it to say that the plot is Harris's weirdest, but it still has his signature mastery of realistic detail. There are flaws: Hannibal's madness gets a motive, which is creepy but lessens his mystery. If you want an exact duplicate of
The Silence of the Lambs's Clarice/Hannibal duel, you'll miss what's cool about this book--that Hannibal is actually upstaged at points by other monsters. And if you think it's all unprecedentedly horrible, you're right. But note that the horrors are described with exquisite taste. Harris's secret recipe for success is restraint.
--Tim Appelo
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Der dritte Teil der Bücher um Hannibal Lecter ist genial. Der Schreibstil hat sich im Vergleich zum "Schweigen der Lämmer" sehr viel weiter entwickelt und die stilistischen Mittel, derer sich Harris bediehnt sind treffend und zuweilen mehr als überraschend. Wer auf esthetische Sprache und Interaktion mit dem Leser Wert legt, wird hier seine wahre Freude haben.
Es seien jedoch alle gewarnt, die sich hier das Buch kaufen wollen, da sie den Film ja ach so toll fanden. Vergleichen sie NIEMALS den Hannibal Lecter des Films mit dem des Buches. Zwar ist Anthony Hopkins eine erstklassige Besetzung für die Rolle, verleitet den geneigten Leser jedoch ein wenig die Augen vor der erschütternden und unfassbaren Wahrheit, die hier in diesem Buch über Lecter offenbart wird, zu verschließen. Ich selbst schreibe das aus eigener Erfahrung, da ich ebenfalls zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen habe. Es hat sehr viele Seiten gedauert, bis ich offen für die Unterschiede zwischen ...
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Bewertung:

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Ich kann nur sagen, das Buch Hannibal ist klase, die Charaktere sind wieder sehr gut gelungen. Die Geschichte ist spannend und unwahrscheinlich dicht. Das Ende übertrifft aber alles, mit so einem Ende hätte ich bei diesem Buch nicht gerechnet.
Wurde beim Schweigen der Lämmer nur ein einfacher Spannungsbogen verwendet, so verwendet Harris in diesem Buch den doppelten Spannungsbogen. An keiner Stelle wird einem langweilig und was mich persönlich sehr überraschte war, dass es in diesem Buch schon Andeutungen auf den vierten Teil Hannibal Rising gab.
Jedoch gibt es zwei Minuspunkte, erstens dass Hannibal auf offener Straße am helligten Tag jemanden die Kehle aufschneidet und die Leute einfach vorbeigehen als wäre nichts gewesen ist etwas unglaubwürdig. Zweitens, dass der Inspektor von Hannibal erhängt wird und ihm dann die Gedärme aus der Bauchhöhle ragen ist ebenfalls unglaubwürdig, aber ansonsten ist das Buch absolut gelungen.
Ich kann mich Stephen ...
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Bewertung:

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Ich bin ehrlich, ich habe dieses Buch in 2 Tagen verschlungen.
Ich finde das Buch wirklich faszinierend, vor allem weil es uns etwas tiefer in die Seele von Hannibal Lecter blicken lässt. Zwär nicht gänzlich aber in etwa soweit dass man seinen Charakter verstehen und sich ein Stück weit in ihn hineinversetzten kann. Sicher ist es so dass er hier etwas verharmlost wird im Charakter und in seinen Taten, aber ich sehe das so dass vielleicht nur ein Stück weit die 8 Jahre des Eingekerkertseins und seine Begegnung mit Clarice Starling ihn ein Stück weit verändert haben. Ich meine sonst würde er ihr keine Briefe mehr schreiben und nicht mehr mitten in seiner Freiheit in Florenz an sie denken. Ich denke ihn fasziniert an ihr ihre "Unschuld" und vor allem ihr Gerechtigkeitssinn.
Was das Ende des Buchs im Gegensatz zum Film angeht ist es sicher ein wenig auf "Happy End" gemacht. Dennoch denke ich dass man bei den beiden nicht von einer Friede- Freude- Eierkuchen- Liebe reden kann, ...
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Bewertung:

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Wer "Das Schweigen der Lämmer" mochte, wird "Hannibal" lieben.
Selten wird die Fortsetzung eines Bestsellers ihrem Vorgänger gerecht. In diesem Fall ist es anders, denn Autor Thomas Harris kann mit diesem Buch seinen vorhergehenden Erfolg sogar noch Toppen.
"Hannibal" ist spannend, ideenreich und weit entfernt von Klischees. Hervorragend, das überraschende, von Stereotypen freie und völlig unerwartete Ende. Ein Buch das, im Vergleich zu manch anderem, mehr Sterne verdient als Amazon zu vergeben hat.
Bewertung:

-
Es ist ein Fluch, wird manch erfolgreicher Autor denken, wenn er einen Charakter geschaffen hat, dem die Welt zu Füßen liegt. Natürlich will jeder wissen, wie es weitergeht. Die Vermarktungszahlen gieren nach mehr. Zumal wenn der Film den Hype weiter anheizt. Bevor Harris seinen Fehlschuss Hannibal Rising losließ, der über Hannibal Lecters Jugend, seine Beweggründe berichtete, schuf er im dritten Band, der sich um seinen kultivierten Psychopathen drehte, eine Art Abschluss, deren Ende bewußt so offen bleibt, das immer noch ein vierter Teil droht. In ihm wächst Hannibal in Italien zu einer solchen Größe an, dass niemand ihm noch etwas anhaben kann. Er ist klüger, er ist schneller, er wird wieder davon kommen. Bei einem Autor wie Harris, der sich auf das Genre wunderbar versteht, enttäuschend. Er fühlt sich berufen, den Schrecken weiter zu steigern, die Schweine loszulassen, aus dem Hirn zu speisen, sich mit seiner hartnäckigsten Verfolgerin Clarice Starling zu belasten, seinen Leser vorzuführen, ...
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