Die Midaq-Gasse
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783293200081
Ausgabe: 13
ISBN: 3293200087
Label: Unionsverlag
Hersteller: Unionsverlag
Anzahl Seiten: 353
Erscheinungsdatum: 1996
Herausgeber: Unionsverlag
Studio: Unionsverlag
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Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Dieses Werk hilft Aussenstehenden die Arabische Welt ein bisschen besser zu verstehen, denn Nagib Machfus durchleuchtet damit ein Stück weit die Arabische Gesellschaft. Themen wie Homosexualität, Prostitution, Drogenkonsum und Kriminalität, die im krassen Gegensatz zur Religion und Tradition stehen sind geschickt in den Roman verwoben. Den ganzen Roman durch wird ein anspruchsvoller Schreibstill und eine erstklassige Erzählkunst aufrechterhalten. Die bewegenden Geschehnisse der Midaq-Gasse bringen einem zum Lachen, Trauern und Nachdenken.
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Nach vielen Personenbeschreibungen gewinnt das Buch zur Mitte hin an Fahrt. Der Leser nimmt teil an den unterschiedlichen Schicksalen der Bewohner der Midaq-Gasse. Ganz nebenbei erfährt er einiges über das ägyptische Leben und die Kultur, wie das Leben in Kaffeehäusern, Verlobung und Heirat bis hin zur Bestattung. Weil das Buch so vortrefflich die Stimmung in Ägypten wiedergibt (obwohl es vor ca. 50 Jahren spielt), war es der idale Begleiter auf meiner Ägyptenreise.
Bewertung:

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Die Midaq-Gasse ist ein wunderbar komponierter Roman, der spannend erzählt ist und mitten ins Herz trifft. Kein Wunder, lebte der aus Kairo stammende Machfus selber in einer alten Gasse, die er in diesem Roman nicht schöner hätte beschreiben können. Traurige Stellen stellt Machfus mit viel Leichtigkeit und Wärme dar, ohne banal zu klingen. Auf alle Personen geht er sehr eingehend ein und erzählt in ihrer Sicht die Geschichte der Midaq-Gasse, die dank den Bewohnern jeden Tag zu neuem Leben erwacht. Diese arme Welt mit ihrem Verlangen nach Reichtum wird sehr eindrücklich gezeigt. Doch im Vordergrund bleiben die Freundschaften und die Liebe. Ein Buch voller Sehnsüchte, Liebe und Hoffnung, das eindrücklich die Mentalität der Ägypter darstellt, warmherzig und mit einer gesunden Portion Humor. Hervorragend!
Bewertung:

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Nagib Machfuss malt mit herrlichen Farben, er ist ein Künstler. Und er ist ein starker Mann, der die Stärke der Frauen anerkennt. Die Männer sind allemal Käutze und wenn sie als Mekka- Pilger von der Reise zurückkommen, wird die Straße gefegt und mit Sand bestreut und man feiert, daß es eine Pracht ist. Wasserpfeife rauchen ist eine Sache, Geschäfte machen eine andere. Das alles wird vollzogen in der Midaq-Gasse, die doch schon ein gut` Teil von Kairo ist. Aber das Beste an diesem Roman-(Gemälde) sind die Frauen und die eigentliche Protagonistin ist Hamida, die junge, freche, die auch nicht aufgibt, als ihr von Abbas al-Hilu ein Bierkrug das Gesicht bläut. Und Umm-Hamida, die Mutter (von Hamida) wittert schon das Glück ganz in der Nähe. Ja, so sind sie die tüchtigen überlebensfähigen Mädchen und Frauen und die Männer müssen sich tüchtig strecken, um ihnen gerecht zu werden, da darf man schon einmal zum Philosophen werden, zur Wasserpfeife greifen oder mehr. Und die alte ...
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