Das Rätsel. Die Pellinor-Saga 02
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783404285150
Ausgabe: 1
ISBN: 3404285158
Label: Bastei-Lübbe
Hersteller: Bastei-Lübbe
Anzahl Seiten: 494
Erscheinungsdatum: 2008-04
Herausgeber: Bastei-Lübbe
Studio: Bastei-Lübbe
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Zum Herr der Ringe-Vergleich: Ist in diesem Fall durchaus berechtigt. ich würde nur nicht ganz so hart urteilen Man kann generell unterscheiden zwischen Plagiat oder billiger Kopie und Schreiben in der Tradition von jemandem. Croggon gehört klar in die letzte Kategorie, sie sie übernimmt Elemente und Beschreibungsmuster von Tolkien, schafft aber ihre eigene Welt. Wie Tolkien schildert sie gerne Landschaften und Essen und ermöglicht es dem Leser so, sich in ihre Welt hineinzuversetzen, seine eigenen Bilder zum Geschehen zu entwickeln. Sorgsam achtet sie darauf, andere Landschaften zu beschreiben als Tolkien, statt Mittelengland gibt es die Mittelmeerwelt, die Farben des Südens und die des hohen Nordens. Ihre Story stammt nicht aus dem HdR - abgesehen von dem typischen Grundmuster der High Fantasy (Gut gegen Böse, Held/in rettet Welt). Ihre Figuren stammen" teils ganz klar aus dem HdR, sind aber mit Sinn und Verstand weiterentwickelt (wie z.B. die Hundssoldaten gegenüber den Orks; ...
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Mit Das Rätsel" kehrt Alison Croggon wieder zurück an die Seite ihrer Heldin Maerad. Mittlerweile hat sie ihre Fähigkeiten erhalten und mit ihrem wahren Namen ist sie der Prophezeiung wieder einen Schritt näher gekommen. Also macht sich Maerad mit Cadaven auf, das Baumlied zu finden. Um Maerad auf ihrer Reise quer durchs Land besser begleiten zu können, findet der Leser am Anfang wieder eine Karte von Edil Amarandh.
Damit erzählt Croggon nun die Bücher drei bis sechs des Naraudh Lar-Chanë, um mit ihrem eigenen Worten dieses annarische Literaturwerk der breiten Masse zugänglich zu machen. Aus diesem Grund gibt es auch wieder einen ausführlichen Anhang, wo alles von der rechten Aussprache über die Erläuterung zu den einzelnen Völkern bis hin zu den Baumlied-Runen zu finden ist. Anzumerken ist auch, dass diese Baumliedrunen als Gestaltungselement immer wieder aufgegriffen werden, sowohl im Cover als auch als Untermalung der Kapitelüberschriften. Natürlich fehlt auch in ...
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Das zweite Band der Pellinor-Saga ist eine ausgezeichnete Fortsetzung des ersten Bandes, zum einen noch viel spannender (konnte das Buch kaum aus der Hand legen) und zum anderen vielschichtiger. Meadreds Gefühlswelten werden komplex erzählt. Die Handlung der Geschichte ist ab der Mitte des Buches nicht mehr vorherzusehen und bereitet volles Lesevergnügen!
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Mit hat der erste Teil der Pellinor-Saga wirklich sehr gut gefallen, und demnach war dieser zweite Teil der Saga für mich Pflicht, leider wurde ich herb enttäuscht!
Die Geschichte kommt nicht zum laufen, die Spannung fehlt und auch sonst kratzt das Buch (wie auch der erste Teil nur viel viel schlechter) nur an der Oberfläche. Der Aufenthalt auf der Insel Thorold und die anschließende Reise nach Norden nimmt viel zu viel Raum ein, obwohl fast gar nichts passiert.
Im ersten Teil fehlte mir zwar teilweise völlig das Verständnis für die Geschichte, was warum passiert und wieso sie das und das finden müssen, doch war die Geschichte trotzdem spannend und vor allem flüssig zu lesen! Im zweiten Teil jedoch ist alles sehr verwirrend, und Aufklärung ist weit und breit keine in Sicht - Ich habe mich wirklich etwas verloren gefühlt, die Beweggründe werden kaum oder nur unzureichend erklärt. Auch muss ich zugegeben, dass mir Maerad immer unsympathischer wird - keine gute Voraussetzung ...
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Denn man rätselt so über manches was im zweiten Band geschieht. Über die Identität des "Baumlieds" wie auch über die wahren Absichten der Charaktere und allgemein darüber, wohin die Story letztendlich führen soll.
Im ersten Band war die Handlung noch teilweise vorhersehbar. Im zweiten Band ist das überhaupt nicht mehr der Fall. Doch genau diese Originalität macht ihn so lesenswert, finde ich.
Ebenso wie in "Die Gabe" ist der Inhalt auch hier extrem komplex. Nix fürs schnelle "Zwischendurch-Lesen" während der Bus-und Bahnfahrten!
In "Das Rätsel" wird nachvollziehbar aufgezeigt, daß Maerad keine strahlende Heldin ist und daß sie sehr schwerwiegende Fehler machen kann.
Zudem wird verdeutlicht, daß die "Finsternis" sich nicht so einfach vom "Licht" abgrenzen lässt.
Und sonst was Neues?
Maerad lernt eine ( sehr nützliche ) spezielle magische Fähigkeit kennen ( z.T. mit witzigen Ergebnissen ). Es gibt wieder neuartige zauberische ...
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