Begegnung in Samarra
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783406557514
Ausgabe: 3
ISBN: 3406557511
Label: Beck
Hersteller: Beck
Anzahl Seiten: 319
Erscheinungsdatum: 2007-02
Herausgeber: Beck
Studio: Beck
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Ich danke dem Beck-Verlag, dass er dieses grandiose Werk wieder in die Bücherregale gestellt hat.
Es ist ein großartiges Werk, noch beeindruckender, wenn man bedenkt, wann es geschrieben wurde.
Der soziale Abstieg des Julian English nimmt unaufhaltsam seinen Lauf
und zieht den Leser in seinen Bann.
Die gesellschaftlichen Abgründe einer amerikanischen Kleinstadt in den 30er Jahre werden sehr anschaulich beschrieben,und das Ende der Geschichte ist eine logische Konsequenz.
Eine absolut empfehlenswerte Lektüre, die ich jedem wärmstens ans Herz legen kann.
Bitte lesen!
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Ein Diener trifft auf dem Markt in Bagdad den Tod. Voller Angst leiht er sich von seinem Herrn ein Pferd und flieht in panischer Angst nach Samarra. Als der Herr kurz darauf den Markt besucht, kommt er mit dem Tod ins Gespräch, wobei sich der Tod überrascht darüber äußert, den Diener schon heute in Bagdad getroffen zu haben, denn er habe ihn doch erst morgen in Samarra erwartet. Diese kleine Geschichte von Somerset Maugham ist dem vorliegenden Buch gleichsam als Motto und Titel vorangestellt.
In der vornehmen Lantengo Street von Gibbsville/Pennsylvania lebt Julian Englisch (29) als Spross einer alteingesessenen Familie und Chef eines Autohauses mit seiner edlen Gattin Caroline (31). Positiv an Julian ist, dass er seine Frau aufrichtig liebt und eigentlich Niemandem etwas Schlechtes will, positiv ist, dass er in den vornehmen Clubs der kleinen Stadt agiert wie ein Salonlöwe, "der seinen Charme wie einen Wasserhahn öffnen und schließen kann". Weniger positiv an Julian ...
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John O'Hara (105-1970) wurde mit seinem jetzt wieder neu erschienen Roman "Begegnung in Samarra" im Jahre 1934 über Nacht zu einem der prominentesten Schriftsteller Amerikas. Die "Time" zählt seinen Roman zu den 100 bedeutsamsten Romanen der englischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Hemingway war ein großer Bewunderer dieses Autors, dem mit Augen und Ohren nichts entging und der es verstand alles wundervoll zu beschreiben.
Zum Plot: Es geht um das gesellschaftliche Leben in der kleinen Stadt Gibbsville, Pennsylvania, an drei Vorweihnachtstagen. Die Stimmung ist großartig, die Menschen sind heiter und aufgekratzt. Es gibt Bälle in vornehmen Clubs, Tanzveranstaltungen und Cocktailpartys. Dank der Mafia fließt der Alkohol ungeachtet der Prohibition in Strömen. Doch trotz aller Freude und Ausgelassenheit gibt es in so einer Kleinstadt feste Regeln, an die man sich halten sollte. Tut man es, fährt man gut, tut man es nicht, dann bekommt man ernste Probleme.
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John O?Hara Begegnung in Samarra C.H.Beck
3406557511
O?Hara gilt als einer der bekanntesten Autoren des vergangenen Jahrhunderts in Amerika.
1934 gelang ihm mit dem vorliegenden Roman der Durchbruch, der zu seinem großen Erfolg führte.
Wir befinden uns in Gibbsville in Pensylvania kurz vor Weihnachten 1930. Es herrscht ein höchst lebendiges Gesellschaftsleben in der Stadt. Die Wirtschaftskrise ist gerade vorüber und allenthalben geht es wieder aufwärts.
Gibbsville ist ein Kohlenpott, ein kleines Kaff in einer der Neuenglandstaaten.
In diesem Ort zeichnen sich die Honoratioren durch Geld aus. Man sieht erfolgreiche Geschäftsleute, Gewerkschaften, die eine gewichtige Rolle spielen, und es gib eine Art Mafia, die sich mit dem Handel von Spirituosen und als Betreiber bekannter Kneipen einen Namen macht.
Wir haben es mit einer spießigen Gesellschaft zu tun, die vom Klatsch und Tratsch lebt, und wo jeder jeden ...
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