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Was von uns bleibt: Über die Unsterblichkeit der Seele

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Was von uns bleibt: Über die Unsterblichkeit der Seele
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783421043450
Ausgabe: 3., Aufl.
ISBN: 3421043450
Label: Dva
Hersteller: Dva
Anzahl Seiten: 155
Erscheinungsdatum: 2008-03
Herausgeber: Dva
Studio: Dva




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Kunden-Rezensionen
Durchschnittliche Bewertung:  out of 5 stars

Bewertung: 5 out of 5 stars - Momente spontaner Erleuchtung
Ich bin Mathias Schreiber sehr dankbar, dass er sich diesem Thema so engagiert angenommen hat. Nicht, dass es an Abhandlungen zum Thema mangelte - wie allein ein Blick auf die Literaturliste erkennen lässt -, aber es ist doch etwas völlig anderes, ob man die Idee der Unsterblichkeit der Seele von einem Anhänger eines bestimmten Glaubens oder von einem intellektuellen "Laienbruder" vermittelt bekommt. Gerade die unterschiedlichen Aspekte der verschiedenen Religionen und philosophischen Schulen gegeneinanderzuhalten, macht die Stärke dieses Buches aus - dabei war es mir nicht wichtig, dass der Autor nicht allen präsentierten Ansätzen gleichermaßen gerecht wurde (dafür gibt es spezielle Lektüre).
Wichtig waren für mich vereinzelte Gedanken, die mir Momente spontaner "Erleuchtung" brachten - in Sätzen wie diesen:
"Den ersten Sprung, bei dem der Betrachter bisher Geglaubtes zur Disposition stellen muss, kann niemand durch Argumente ertrotzen. Doch nachträglich erweist ... weiter



Bewertung: 3 out of 5 stars - Für "vornehme Stände und besonders Frauenzimmer, die nichts zu tun haben" (Goethe)
So hatte sich Goethe am 4. Februar 1829 gegenüber Eckermann über die Zielgruppe für philosophische Diskussionen zum Thema "Unsterblichkeit der Seele" geäußert. Das können wir auf Seite 74 des vorliegenden Werkes nachlesen.

Wenn man noch nicht alt und müde genug zum Sterben ist, aber dennoch mitgeteilt bekommt, dass man sich nun darauf gefasst zu machen hätte, brechen die Perspektiven weg. Man fühlt sich aus dem Leben ausgeschlossen und fragt sich nach der eigenen Bilanz. Das ist offenbar dem Autor dieses Buches während einer Krankheit kurzzeitig widerfahren. Da er Journalist ist, hat er die Frage verallgemeinert, sich informiert und einen Aufsatz im "Spiegel" veröffentlicht, aus dem später dieses Buch hervorging.

Sein verheißungsvoller Titel suggeriert Antworten. Leider aber ist er entweder eine bewusst geschürte Illusion oder eine selbstgefällige intellektuelle Anmaßung, denn wir werden nie vorher wissen können, ob nach unserem Tod etwas von uns ... weiter



Bewertung: 5 out of 5 stars - Die Voll-Endung aller Dinge.
Was treibt einen Spiegel-Autor an, über die Seele nachzudenken? Ein halbes Jahrhundert war Schweigen, Dunst, Arkanum um das Ende aller Dinge. Mathias Schreiber hat ein persönliches Ereignis motiviert, über das Ende hinauszudenken und sich Dingen, Ideen, Beweisen, wie sie waren, erneut zuzuwenden. Nicht allein wollte er bleiben und so entstand dieses Buch, welches ein Streifzug durch die Philosophie ist, ein Beäugen und Berichten über die Denker aller Zeiten eben um genau diese eine Unbekannte: die Unsterblichkeit der Seele. Ob sie unsterblich ist? Diese Frage ist nie beantwortet worden, aber auch nicht einer Gewissheit des endgültigen Todes gewichen. Vielmehr, und das zeigt Schreiber in brillanter Form, hat sich über die Antike, über das Mittelalter und die Neuzeit ein erinnernder Schatten geworfen, der mit dem platonischen oder dem aristotelischen Strahl neu eine Seele und deren Unsterblichkeit belichten sollte, die in diesem Diesseits bereits das Jenseits sicher machte. Sicherheit statt ... weiter



Bewertung: 5 out of 5 stars - Eine faszinierende Wanderung durch Unsterblichkeitsvorstellungen der Menschheit - leicht verständlich und klar
Wie ist das nun wirklich ? Bleibt - außer der Erinnerung in den Gehirnen der Weiterlebenden natürlich, und die ist ja auch begrenzt - irgendetwas von uns nach unserem Tod ? Gibt es so etwas wie ein Weiterleben nach dem Tod, gibt es das Unvergängliche, was immer und ewig von uns bleibt ?

Immerhin sind es nach einer vom SPIEGEL in Auftrag gegebenen Umfrage 52 % der Deutschen, die sich nicht damit abfinden wollen oder können, dass nach ihrem Tod alles aus sein soll. Sie glauben in welcher konkreten oder meist unkonkreten Form auch immer an die Unsterblichkeit der Seele, wobei von diesen wiederum viele das gar nicht mehr ausdrücklich religiös beschreiben oder begründen.

Dieser Glaube, dass die Seele als das Unvergängliche an der menschlichen Existenz, als seine geistige Substanz sozusagen, den Körper überdauert und eben nicht mit ihm zerfällt, dieser Glaube ist schon Jahrtausende alt und er verbindet die Menschen der unterschiedlichsten Kulturen zu den unterschiedlichsten ... weiter



Bewertung: 4 out of 5 stars - Glauben Sie, werter Rezensionsleser, an ein Jenseits? Das mit dem Himmel und den Engeln?
Seit Feuerbach, Marx und Siegmund Freud steht eigentlich fest, daß die Inhalte religiösen Glaubens als psychologische Projektionen anzusehen sind. Siegmund Freud spricht dabei sogar von "infantilen Wunscherfüllungen". Bis auf den heutigen Tag wird von Wissenschaftlern aus aller Welt diese These vertreten und Religion wird als "tröstlicher Trug" angeführt. Baron Paul Henri Holbach, ein extremer Denker des 18. Jahrhunderts, lehrte bereits in Paris am Vorabend der Revolution, daß "die Religion ein soziales Phänomen sei, das sich aus seiner sozialen Funtkion erklären lasse: sie schaffe eine irreale Welt des Ersatzes für das menschliche Glücksbedürfnis, das in den real bestehenden sozialen Verhältnissen keine Erfüllung finden könne, und sie sei damit zugleich ein äußerst wirkungsvolles Herrschaftsinstrument". Der selbe Gedankenstrom findet sich bekanntlich bei Karl Marx wieder, der die Relion als "das Opium des Volkes", als "Seufzer der bedrängten Kreatur" definierte.

Nun gibt es ... weiter




 

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