Verschollen am Mount Everest
Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783453177116
ISBN: 3453177118
Label: Heyne
Hersteller: Heyne
Erscheinungsdatum: 2000
Herausgeber: Heyne
Studio: Heyne
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Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Der Titel des Buches ist leider völlig falsch gewählt. Nur ca. die Hälfte des Buches beschäftigt sich mit der Suche nach Mallory, bzw. mit der Frage, was damals im Jahr 1924 in der Nähe des Gipfels geschah. Der Rest des Buches ist eine (unerträgliche) Selbstverherrlichung eines "der besten Bergsteigers der Welt": Conrad Anker. Noch nie von ihm gehört? Das mag daran liegen, daß Mr. Anker zum Zeitpunkt der Expedition nach eigen Angaben noch nie über 8000m hinausgestiegen war (während andere, nicht so berühmte, Bersteiger schon fast alle 8000er bestiegen haben). Oder es liegt daran, daß "Mr. Anker es bisher stehts geschafft hat, den Rummel um seine Person klein zu halten" wie uns sein Co-Autor versichert.
Ich musste mich durch dieses Buch kämpfen, da ich mehr über Mallory und Irvine erfahren wollte. Stattdessen wurde mir die einzigartige Leistung von Mr. Anker beschrieben, wie er den Gipfel des Mt. Everest erreichte ...
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Sehr interessant. In der Hinsicht, das hier ein anderer Teilnehmer der "Everest 1999 - The Mallory & Irvine Research Expedition" die Expedition aus seiner Sicht beschreibt. Und ich muß zugeben, das ich, was dieses Buch angeht, etwas zweigeteilt bin. Zum Negativen: Conrad Anker wird von seinem Co-Autor David Roberts und auch von ihm selbst von der ersten bis zur letzten Seite als eine Art Superman des professionellen Bergsteigens glorifiziert, ohne den bei dieser Expedition eigentlich nichts gegangen wäre. Kaum an einem der Teilnehmer wird ein gutes Wort verschwendet, der deutsche Teilnehmer Jochen Hemmleb, der das Zustandekommen dieser Expedition überhaupt erst initiert hat, wird gar ganz als jemand abgetan, der am Berg nichts zu suchen hätte und seine Meinungen bei sich behalten sollte. Etwas, was ich nicht verstehen kann. Den gerade durch Hemmlebs Arbeit konnte das Suchgebiet erst so eingeschränkt werden, das man überhaupt eine Chance hatte, etwas zu finden. Und das gerade Conrad ...
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Das Buch gibt betrachtet den Everest und dessen Besteigungen aus einem anderen Licht. Nicht das Erreichen des Gipfels ist das primäre Ziel, sondern die Suche nach Irvine und Mallory und die Frage, ob sie (oder einer der beiden) den Gipfel erreicht haben.
Mir hat das Buch eigentlich sehr gut gefallen. Mich hat nur ein wenig gestört, dass der Lesefluss durch die abwechselnden Kapitel der beiden Co-Autoren immer wieder etwas unterbrochen wird.
Das ist aber sicher Geschmackssache - möglicherweise schätzt jemand anderer gereade diesen Umstand.
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Dieses Buch ist ein Muß für wahre Freaks. Für Menschen, die sich ihrer Abenteuerlust eher in Büchern als auf Bergen hingeben eher eine zweitrangige Lektüre. Zwar nicht schlecht geschrieben, doch zu sehr entfernt vom Normalsterblichen.
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Durch eine Fernsehdokumentation über den Everest wurde ich inspiriert mehr über diesen sagenumwobenen Berg zu erfahren. Gleichzeitig faszinierte mich das Mythos Mallory und die Frage obe er nun der erste Mensch auf dem Everest war oder nicht. Dementsprechend habe ich mich für dieses Buch entschieden.
Es ist sehr verständlich geschrieben und liest sich von der ersten bis zur letzten Seite sehr leicht und fesselnd.
Schade ist nur, daß das Buch sehr wenige Photos bzw. Dokumentationen über Mallory enthält. Außerdem wird zuviel über die "Mallory-Expedition" geschrieben incl. über deren Gipfelbesteigung 1999, so daß meiner Meinung nach, der Titel nicht ganz dem Inhalt des Buches entspricht. Sicher ist es interessant welche Personen mit ihren unterschiedlichen Charakteren auf dieser Expedition dabei waren, und welche Probleme sie dabei hatten um auf den Gipfel zu kommen, doch sollte dies in einem solchen Buch unter dem besagten Titel beiläufig behandelt werden. ...
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