Schatten im Wasser
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783453470248
ISBN: 3453470249
Label: Heyne
Hersteller: Heyne
Anzahl Seiten: 767
Erscheinungsdatum: 2006-01
Herausgeber: Heyne
Studio: Heyne
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion: Eigentlich sagt man, dass das Leben von Sterbenden im Angesicht des Todes noch einmal an ihnen vorüberzieht und sie an ihre Liebsten denken. Johann Steinach aber hat ein letztes Mal an seine Frau und Kinder im fernen Deutschland gedacht, als er in Afrika noch auf den sicheren Planken seines Bootes stand. Als ihn der tückische Orkan ins Wasser zieht, da kann er nur noch daran denken, wie dumm es war, dem alten Seemannsbrauch zu folgen und nie schwimmen zu lernen. Denn der Tod durch Ertrinken kommt nicht schnell, sondern zieht sich unendlich in die Länge: Rotes Feuerwerk explodierte hinter seinen Augen, heißt es anschaulich in Stefanie Gerckes Roman
Schatten im Wasser, seine Lungen wollten schier platzen, bis er endlich in einem Wellental auftauchte und krampfhaft nach Luft schnappte. Aber schon baute sich der nächste Wasserberg über ihm auf.
Das Afrika des 19. Jahrhunderts ist gefährlich bei Gercke-- auch wenn Johann Steinach am Ende sein Kenterabenteuer überlebt. Und es ist bestimmt nichts für adelige Frauen. Und trotzdem lässt sich die selbstbewusste und freisinnige Cathèrine le Roux vom Zauber des schwarzen Kontinents in den Bann schlagen. Mit der Forschungsexpedition ist sie nach einer gescheiterten Beziehung gemeinsam mit ihrem Vater Louis le Roux von Hamburg nach Afrika gekommen. Und nachher ist nichts mehr so in Cathèrines Leben, wie es einmal war.
Wie in so vielen Afrika-Romanen der letzten Jahrhunderte, so spielt auch
Schatten im Wasser mit zwei Klischees des Genres: dem von der exotischen Gefahr, die überall zu lauern scheint, und dem der reinigenden Wirkung, die der Kontakt mit der fremden Welt für Europäer angeblich haben kann. Auch Gercke gelingt es also nicht, sich und ihre Figuren von Sentimentalitäten und Schwülstigkeiten freizuhalten. Aber was soll's:
Schatten im Wasser ist ein routiniert erzählter Unterhaltungsschmöker von 770 Seiten. Ideal für die entspannende (und spannende) Urlaubslektüre. --
Stefan Kellerer
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

-
...faszinierend und sinnlich zugleich. So verspricht es der Klappentext und dem bleibt letztendlich nicht mehr viel hinzuzufügen!!!
Bis auf ein paar kleine Ungereimtheiten, die man recht schnell vergisst,ist "Schatten im Wasser" ein absolut mitreissender Roman über eine junge Frau die Mitte des 19.Jahrhunderts in Afrika strandet und dort versucht zu überleben.
Nicht nur die Charaktertiefe der Hauptperson Catherine le Roux,auch die der Nebenakteure und die Bildgewalt mit der die Autorin den Leser an dieses Buch fesselt sind wirklich unwiderstehlich. Man kann in eine andere Welt eintauchen und hat fast das Gefühl Afrika zu riechen und zu schmecken,man ist mittendrin im Geschehen und es fällt von Seite zu Seite schwerer wieder aufzutauchen.
Ich persönlich hätte mir ein bisschen mehr geschichtliche Details gewünscht,deshalb nur 4 Sterne. Aber ansonsten ist dieses Buch uneingeschränkt empfehlenswert, für alle die gerne dicke Schmöker zur puren Unterhaltung lesen. ...
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Bewertung:

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Wie man dieses Buch als Schund bezeichnen kann, ist mir völlig fremd.
Meine Mutter hat seit Wochen von Stefanie Gerckes Büchern geschwärmt und irgendwann hatte ich es so satt, dass ich dachte, da muss doch was dran sein, lies auch mal eins.
Ich muss sagen, ich kann sie vollauf verstehen! Die Bücher (inwischen habe ich schon 2 andere gelesen) sind so fesselnd geschrieben, dass man einfach nicht mehr aufhören kann!
Die Beschreibungen des Buschlebens und die Stärke der Hauptperson machen für mich die Stärke dieses Buches aus. Auch die Beschreibung der Liebe zwischen den beiden Hauptpersonen ist sehr authentisch und überhaupt nicht kitschig. Man fühlt, dass Frau Gercke selbst so eine Liebe erlebt!
Ein kleines Manko sind für mich die zahlreichen Rechtschreibfehler.
Dort könnte man ruhig ein bisschen besser nachlesen vor dem Druck, doch im großen und ganzen tut es dem Buch keinen Abbruch.
Also, sofort kaufen und sich hineinziehen lassen ...
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Bewertung:

-
Ich habe mich über dieses Buch geärgert und über mich, dass ich es las. Ich weiß nicht, was mich geritten hat. Es war eine Empfehlung ("Wenn Du Dich für Südafrika interessierst..."), aber das ist keine Entschuldigung. Immerhin: ein Bestseller, einer aus einer Reihe von "Afrika-Romanen" (immer von Weißen verfasst), die in den letzten Jahren reißenden Absatz erfahren.
Kurzum: Was mich schockiert, ist, dass viele Leser/innen meinen, etwas über Afrika (in diesem Falle Südafrika) zu erfahren, tatsächlich ist das aber einfach nur eine weiße Liebesschnulze vor südafrikanischer Kulisse. Mit einer einfachen Google-Recherche erfährt man mehr über das Land und seine Geschichte als in diesem "Roman". Vom Niveau her erinnert das Ganze an eine Mischung aus Jenseits von Afrika, Indiana Jones und erste literarische Gehversuche einer Pubertierenden.
Es sind hier alle Stereotypen der Kolonialzeit erhalten und aufgewärmt: Afrika als (menschen-) leeres Land, reine ...
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Bewertung:

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die Saga von Inquaba geht weiter... diesmal werden die Anfänge der Farm zum Thema des Buches.
Wiederum hat S. Gercke einen tollen Südafrika-Roman hingelegt. Das Land wird toll mit den geschichtlichen Hintergründen beschrieben. Man kann sich toll in die Geschichte reindenken. Die Geschichte liest sich super weg, man mag das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Für alle, die gerne historisch Schmöker lieben, sehr zu empfehlen.
Was will man mehr im Urlaub oder an einem verregnetem Wochenende?
Bewertung:

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Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen so wie mir bisher auch alle anderen Bücher von Stefanie Gercke sehr zugesagt haben. Sie hat einfach eine tolle Art zu schreiben es fiel mehr sehr schwer, das Buch zur Seite zu legen, da es bis zur letzten Seite spannend bleibt. Natürlich spielt sie mit den üblichen Klischees: da ist diese verwöhnte junge Frau, die in der Wildnis ihren Mann stehen muss, natürlich bald im Herrensitz reitet und Hosen trägt. Aber oft genug werden eben auch die Schattenseiten gezeigt und ich fand es faszinierend zu erfahren, mit welchem Erfindungsreichtum sich die ersten Siedler mit einfachsten Mitteln beholfen waren. Die Figuren im Buch sind mir sehr ans Herz gewachsen, alle ein wenig schrullig (das muss man wohl gewesen sein, um dort zu überleben), aber liebenswert.
Besonders schön fand ich die Landschafts- und Naturbeschreibungen. Zum Teil hatte ich das Gefühl, diese typische afrikanische Luft riechen zu können. Die Beschreibung des Löwengebrülls ...
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