Auf den Spuren meines Vaters. Die Sherpas und der Everest.
Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783453867253
ISBN: 3453867254
Label: Heyne
Hersteller: Heyne
Anzahl Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 2003-04
Herausgeber: Heyne
Studio: Heyne
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Der Autor Jamling Tenzing Norgay ist nicht irgendein Bergsteiger, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, den Mount Everest zu besteigen, er ist der Sohn des Sherpas, dem mit Edmund Hillary 1953 die Erstbesteigung des Mount Everest gelang.
In diesem Buch ereignet sich ein Drama, wie es vorhersehbarer nicht hätte sein können. Die Expedition hatte zwar vor mittels einer IMAX-Kamera auf dem Gipfel zu filmen, doch der Ehrgeiz, die fehlende Ausbildung und ein oft gezeigtes falsches Urteilsvermögen, führten zu einer großen Katastrophe im Jahr 1996.
Der Roman schildert nicht nur die Strapazen, die Entbehrungen und die Diskussionen unter den einzelnen Gruppenmitgliedern, er zeigt auch das religiöse Selbstverständnis der Sherpas, die sich wie Söldner sehen und die in bitterer Armut oft keine andere Chance haben, als sich für derart extravagante Expeditionen zu verdingen.
Das Vorwort des Dalai Lama weist nochmals auf die religiöse Komponente hin, die der Berg auch für den tibetischen ...
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... wenn man sich einen Überblick über den Inhalt des Buches verschaffen will.
Zum 50. Jahrestag der Erstbesteigung des Everest durch Tenzing Norgay und Edmund Hillary hat der Sohn von Tenzin Norgay auch ein Buch herausgebracht, mit dem er beschreibt, wie er sich auf den Spuren seines Vaters auch an einer Expedition auf den höchsten Berg der Erde beteiligt. Dass diese Expedition so zeitnah an der "Katastrophenexpedition" des Frühjahres 1996 stattfand, ist nur Zufall und auch nicht das eigentliche Thema des Buches. Wer also einen weiteren Bericht über das Schicksaljahr 1996 sucht, wird mit diesem Buch nicht fündig!
Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert. Norgay beschreibt in seinem Buch die Umstände und Vorbereitungen, mit denen vor allem die Sherpas vor und während einer Expedition zu kämpfen haben. Da geht es auch dann weniger um logistische Schwierigkeiten als um religiöse und kulturelle Fragen, die einfach geklärt werden müssen, bevor ein solche Unternehmen gelingen ...
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