Der Fundamentalist, der keiner sein wollte
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783455400472
ISBN: 3455400477
Label: Hoffmann und Campe
Hersteller: Hoffmann und Campe
Anzahl Seiten: 192
Erscheinungsdatum: 2007-03
Herausgeber: Hoffmann und Campe
Studio: Hoffmann und Campe
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schon der erzählstil ist anders....doch sobald man sich an ihn gewöhnt hat, lässt einen das buch nicht mehr los. changez erlebt viel, schildert seine sicht der dinge, sein leben in ny, und seine tiefen berührungspunkte mit der oberen schicht amerikas. beide länder und kulturen werden empathisch beschrieben. Eine Liebesbeziehung lockt die Freudes- und Trauertränen hervor. runderherum gelungen. .....ein weiterer buchtipp: in the time of butterflies (anderes land, andere kultur, aber ähnlich mitreißend)
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Das komplette Werk ist in einem Monolog geschrieben und das macht das Buch so lesenswert. Moshin Hamid zaubert hier eine große Prosa! Leicht zu lesen, interessant geschrieben, so das man immer mit dabei sein möchte und ab einem bestimmten Zeitpunkt denkt man sitzt selbst in dem Café in Pakistan und bekommt alles live mit.
Das verlorene Vertrauen zwischen dem Orient und dem Westen wird in diesem Buch dargestellt. Und auch dies ist ein Grund warum man dieses Buch gerade verschlingen möchte. In manchen Erzählungen findet man sich wieder aus seinem eigenen Alltag heraus, z.B. als Changez erzählt wie er nach dem 11. September komisch angeschaut wird als er in ein Flugzeug steigt. Immer wieder findet man auch Spitzfindigkeiten gegen Amerika und vor allem gegen die amerikanische Politik nach den Terroranschlägen.
Moshin Hamid schnappt mit diesem Buch einen Teil der Realität zwischen verschiedenen Nationen in unserem heutigen Jahrhundert auf und schafft es, dies ...
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Ein beeindruckendes Buch hat Mohsin Hamid mit "Der Fundamentalist, der keiner sein wollte" vorgelegt, mit einem spektakulären "End-Szenario", das - für manchen Leser vielleicht nicht gewollten - großen Freiraum für eigene Spekulationen und Gedankengänge lässt und vielleicht sogar schockieren kann.
Dabei beginnt das Buch charmant harmlos: "Entschuldigen Sie, Sir, kann ich Ihnen behilflich sein? Oh, jetzt habe ich Sie erschreckt. Sie brauchen keine Angst vor meinem Bart zu haben: Ich liebe Amerika."
So wird ein unbekannter Amerikaner (der auch während des gesamten Buches recht nebulös bleibt), von Changez, einem respektvoll höflichen, einheimischen Universitätsdozenten, auf einem Platz in der Altstadt von Lahore (Pakistan) angesprochen. Dieser lädt ihn in ein Straßencafé ein und beginnt ihm von seinem Leben zu erzählen: Studium in Princeton, Abschluss mit summa cum laude und gut bezahlter Job in einer Elite-Unternehmensberatung in New York, beginnende Liaison ...
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Mohsin Hamid Der Fundamentalist, der keiner sein wollte
Hoffmann und Campe ISBN 3455400477
Wie soll man sich das Zusammentreffen eines Amerikaners in Lahore, Pakistan, mit einem Pakistani vorstellen?
Es ist ein nicht ungefährliches Unterfangen, als Amerikaner alleine da herum zu reisen.
Auf einem Platz in der Altstadt von Lahore begegnen sich die beiden ganz zufällig.
Changez, der Pakistani, ist ein freundlicher, zuvorkommender und gebildeter Mann. Er spricht den Fremden, offensichtlich ein amerikanischer Geschäftsmann, höflich an und versucht, ihm behilflich zu sein bei der Suche nach einem ruhigen Platz, wo man gemächlich eine Tasse Tee zu sich nehmen kann.
Man kommt ins Gespräch, aber eigentlich spricht Changez die ganze Zeit.
Er erzählt ganz übergangslos von seinem Studium in Amerika und von seiner einstmals reichen, jetzt eher verarmten Familie in Lahore.
Er hat mit einem Stipendium in Princeton studiert, ...
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In Der Fundamentalist, der keiner sein wollte" beschreibt Moshin Hamid die zerrissene Gefühlswelt eines vollkommen assimilierten Pakistani in den USA vor und nach den Anschlägen vom 11. September.
Dieser Pakistani hat es durch ein hervorragend abgeschlossenes Studium an der Elite-Universität Princeton geschafft, in die oberste Gesellschaftsschicht Amerikas vorzustoßen. Beruflicher Erfolg, erste, anfangs vielversprechende Bemühungen um eine junge Frau aus sehr gut situiertem Hause - und dann der Schock der Anschläge, der für den Protagonisten gar kein solcher war. Er fühlt sich wohl in Amerika, liebt es gar, doch kann er seine auffallende Arroganz auf dem weltpolitischen Parkett kaum ertragen. Die persönliche Zerrissenheit, die schließlich zur Abkehr vom geliebten Lebenswandel führt, schildert der Roman eindrucksvoll.
Der Roman wagt meiner Meinung nach in der Tat ein sehr schwieriges Unterfangen und wird seinem Anspruch vollauf gerecht. Wie zunächst die beiden sehr ...
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