Aprikose, Banane, Erdbeer: Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783462033816
Ausgabe: 1
ISBN: 3462033816
Label: Kiepenheuer & Witsch
Hersteller: Kiepenheuer & Witsch
Anzahl Seiten: 121
Erscheinungsdatum: 2004-03
Herausgeber: Kiepenheuer & Witsch
Studio: Kiepenheuer & Witsch
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Ja, der Herr Kommissar Schneider ist nun schon etwas älter. Eigentlich ist er auch schon in Pension gegangen, doch ohne seinen Job ist es ihm doch langweilig, und die Polizei kann auch nicht auf ihn verzichten, denn...richtig, denn er ist sehr gut! Nur er kann diesen spektakulären Kriminalfall (den 5. in der Kommissar Schneider-Reihe) lösen, nur ihm ist es vergönnt, die Satanskralle von Singapur ausfindig zu machen. Dieser Fall ist mit Sicherheit der bislang umfangreichste in der Karriere des Kommissars. Und in der seines Schöpfers.
Helge Schneider bietet seinen Lesern mit "Aprikose, Banane, Erdbeer" ein Werk, das nicht nur komplexer und durchdachter angelegt ist als seine früheren Kriminalromane, sondern auch mit einem anderen Schreibstil aufwarten lässt als die Vorgänger.
Während gerade die ganz frühen Bücher von einem bewusst flapsigen, irre witzigen Tonfall gekennzeichnet waren, der stark an Helges berüchtigte Live-Auftritte erinnerte und zu dem man sich unwillkürlich ...
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Bewertung:

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und nichts für schwache Nerven.. Kommissar Schneider, der schon 5 Abenteur in anderen Krimis bestehen musste, befindet sich bereits in Pension, als er es mit einem Schwerverbrecher besonderen Kalibers zu tun bekommt: Der Todeskralle von Hongkong..oder war es Singapur? und dann noch der ständige Ärger mit seiner Frau und den Unbilden des Alltags. Jedenfalls wird es irgendwann richtig kompliziert und das kann man eigentlich nicht erklären, man muss es selbst gelesen haben. Der Leser wird übrigens durch verschieden Dimensionen zusätzlich verwirrt und findet sich plötzlich in einer anderen Zeit wieder. Absolut spannende Unterhaltung auf Weltniveau und Kommissar Schneider ganz souverän und immer einen guten Spruch auf der Lippe. Zusätzlicher Bonus: die tollen Bilder mit denen der Autor sein Buch selbst illustriert hat -z.B. Elton John beim Einkaufen
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Ein packender Krimi! Wer bei dem Titel an einen gemütlichen Nachmittag im Cafe denkt der liegt falsch.
Schon auf den ersten Seiten knallharte Aktion. Der Kommissar ist in seiner Paraderolle. Er jagt die Satanskralle. Wie er das anstellt,wer eigentlich genau gejagt wird, was derjenige verbrochen hat, welche dubiosen Ermittlungsmethoden der Kommissar verwendet und was es mit dem Bürgermeister auf sich hat - das überläßt Helge Schneider gerne der Phantasie des Lesers.
Man muss den Helge Stil mögen, sonst legt man das Buch nach 5 Zeilen aus der Hand. Wer sich erst mal auf die Art des Erzählens eingelassen hat und beginnt sich in den Kommissar reinzudenken und mit ihm in seinem brauen Sportwagen durch die Strassen fegt, der wird ein unglaublich interessantes Lesevergnügen erhalten und das Buch gewiss in einem Rutsch durchlesen.
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Helges Bücher sind einfach immer wieder das Grösste.Dieses Buch muss man einfach haben.Mir fehlen die Worte um es zu beschreiben.Ich sag nur "Kaufen"
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Wer unheimlich gut nachvollziehbare Handlungsstränge sowie vollendete Formulierungskunst erwartet, ist mit diesem internationalen Meisterwerk der gehobenen Kriminalliteratur bestens bedient(!) Äußerst konsequente, packende Ermittlungmethoden der Hauptfigur sowie die Beschränkung des Autors auf das absolut Wesentliche, ohne jegliche - geschweige denn absurd-philosophische - Abschweifungen zeichnen dieses sehr stilvoll gemachte Werk aus. Es gibt auch keine harten Szenewechsel, und kein Mal fühlt man sich an eine Filmszene erinnert. Auch gibt es hier überhaupt nichts zu Lachen. Komplexe Zusammenhänge einerseits, die Kleinigkeiten des Lebens andererseits sowie großherziges Verständnis für den Täter kann man bei diesem dummen, schlecht beobachtenden und einseitigen Autor auch lange suchen. Kurz: Der Verfasser hat sich mal wieder ausschließlich um die wichtige Darstellung des heutigen, typischen Verbrechens und deren glaubhafte, moderne Bekämpfung verdient gemacht. Bitte endlich den Friedensnobelpreis!!