In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest (Serie Piper)
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783492229708
Ausgabe: 8., überarb. u. durchges. Aufl.
ISBN: 3492229700
Label: Piper
Hersteller: Piper
Anzahl Seiten: 389
Erscheinungsdatum: 2000-04
Herausgeber: Piper
Studio: Piper
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Produktbeschreibung:Amazon.de-Hörbuchrezension: Obwohl der Leser von Anfang an weiß, dass sich ein Unglück zusammenbraut, wird der Leser rasch vom "Gipfelfieber" gepackt. Krakauer gibt die Geschichte und die Abenteuer großer Everest-Pioniere wieder, darunter Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die zwei Männer, die den Gipfel als Erste erreicht hatten. Er macht auch klar, dass der Everest ein unversöhnlicher Berg ist. Bevor es einem Menschen gelang, zum ersten Mal einen Fuß auf den Gipfel zu setzen, hatte er bereits 24 Menschen aus 15 verschiedenen Expeditionen das Leben gekostet. Einzelheiten zu den technischen Aspekten dieses Aufstiegs erläutern dem Kletterneuling, wie gefährlich -- selbst unter den günstigsten Bedingungen -- das Bestreben ist, das Dach der Welt zu erreichen. Die ernüchternde Bilanz dieser Unglücks-Expedition -- die tödlichste in der Geschichte des Everest: Bis zum Ende des Gipfeltages hatten acht Menschen ihr Leben gelassen.
Info des Verlags zum Sprecher dieses Audiobooks: Christian Brückner (geb. 1943) arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Er hat viele herausragende Hörspiele und Lesungen produziert. Als Synchronsprecher leiht er seine Stimme u.a. Robert de Niro. Christian Brückner erhielt 1990 den Adolf-Grimme-Preis.
Durchschnittliche Bewertung:

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Ich kann mich nicht erinnern, wann ich ein Buch in so kurzer Zeit durchgelesen habe. Ich glaube, dass dies gleichermaßen an der interessanten Geschichte als auch an dem Schreibstil von Krakauer lag. Allein einige floskelhafte Passagen zum Ende trüben meinen sehr guten Gesamteindruck.
Die negativen Kritiken kann ich in großen Teilen nicht nachvollziehen:
-1. Krakauer erdreist sich, die Beteiligten (sich selbst eingeschlossen!) und deren (Fehl-)Verhalten zu beurteilen:
Finde ich sehr gut. Wie erbärmlich und langweilig wäre denn globalgalaktisches BlaBla im Stil von: "Niemand konnte etwas dafür... Naturgewalten...allgemeine Berggefahr..." Stattdessen urteilt er. Dass dies aus seiner persönlichen Perpektive passiert, ist selbstversätndlich und sollte beim Lesen natürlich im Hinterkopf behalten werden.
- 2. Boukreevs Darstellung ist näher an den Tatsachen:
Interessant wie Leser dies von der heimischen Couch aus einschätzen können. ...
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Zum Inhalt wurde reichlich geschrieben. Krakauers Schilderung einer der grössten Tragödien am Everest im Jahre 1996 führte unter anderem durch dessen heftigen Angriffe gegen den weissrussischen Guide Anatoli Boukrev zu medialem Aufsehen.
So spaltet sich das Lager der Everest-Begeisterten in die Krakauer-Fans und jene die Krakauer abgrundtief hassen.
Ich liebe ihn für seine schonungslose Schilderung der Vorgänge bei einer kommerziellen Expedition und seiner eigenen traurigen Rolle bei den Rettungsversuchen der Bergkameraden. Andere werfen ihm skrupelose Profitgier vor, als jemanden der das Andenken der Toten nicht respektieren würde. Nicht zufällig haben übrigens, viele Teilnehmer der 96er Expedition ein Buch veröffentlicht.
Die grösste Kontroverse gab es jedoch um Anatoli Boukrev, einem der weltbesten Höhenbergsteiger, dem Krakauer vorhielt, durch das Nicht-Benutzen von Sauerstoff nicht genügend Hilfe geleistet zu haben. Als Guide hätte Boukrev ...
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Bewertung:

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Packend, mitreissend und dramatisch. Einzig habe ich mich gefragt, wie wohl die weiteren Teilnehmer (die diesen Höllentrip überlebt haben )diesee furchtbaren Tragödie d wahrgenommen haben und wie sie ihre Rollen in dem Drama sehen. Krakauer bietet seine eigene Wahrheit an. Und diese ist, wie gesagt, dramatisch. Auch als Nicht-Bergsteigern hat mich dieses Buch nicht losgelassen, grausam fasziniert und beeindruckt. Unbedingt lesen.
Bewertung:

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Das Buch ist toll geschrieben! Man kann so richtig mit fühlen und fühlt sich dreckig wenn der Autor beschreibt wie kalt und windig es zu jener Zeit war! Wenn man das Buch durchgelesen hat denkt man sich Sch....e das ist alles wirklich passiert?!
Für alle die sich für den Mount Everest interessieren und wissen wollen wie schwer es ist da wieder runter ( rauf kommen ist noch nicht mal die halbe Miete! ) zu kommen ist dieses Buch ein muss!!!
Das Buch erzähl von vielen Schicksalen, menschlichen Fehlern ( bei dieser Höhe ist hat man das Denkvermögen eines Kindes hervorgerufen durch Sauerstoffmangel ) und Gewissensbissen die z.B. der Auto heute noch hat!
Dieses Buch zeigt wieder einmal das der Grad zwischen Wahnsinn und Genialität sehr schmal ist!!!
Man fragt sich warum versuchen Menschen nach der Tragödie von 1996 (in diesem Jahr sind 12 Menschen am Berg ums Leben gekommen) immer noch den Gipfel des Mount Everest zu besteigen? Wollen sie nicht oder können sie nicht ...
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ist das Buch ein Muss. Im Nachgang zur Lektüre habe ich mir unverzüglich das "Gegenwerk" von Boukreev bestellt.
Was aber wohl die wenigstens Leser wissen: Die Tragödie vom Mount Everest wird in einem weiteren Buch beschrieben. Zur gleichen Zeit befand sich der Extremmediziner Kenneth Kamler auf dem Berg (derjenige, der die schweren Erfrierungen behandelt hat). Sein Buch "Überleben in der Todeszone", dass in verschiedenen Kapiteln die Erfahrungen des Autors als Expeditionsarzt beschreibt, befasst sich im Kapitel "Hochgebirge" mit eben jenen Vorkommnissen. Es war sehr spannend, die von Krakauer beschriebenen Szenen dort aus Sicht des Arztes wieder zu finden.
Und auch ansonsten ist "Überleben in der Todeszone" superspannend und äußerst faszinierend. Allen, die Bergliteratur lieben, sei dieses Buch also wärmstens empfohlen. Sie werden es auch hochinteressant finden, wie der menschliche Körper in anderen Extremsituationen reagiert und ums Überleben kämpft...