Mallorys zweiter Tod. Das Everest-Rätsel und die Antwort.
Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783492233002
Ausgabe: 3
ISBN: 3492233007
Label: Piper
Hersteller: Piper
Anzahl Seiten: 224
Erscheinungsdatum: 2001-07
Herausgeber: Piper
Studio: Piper
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion: Wer war der erste Mensch, der den Mount Everest bestieg? Mit dem unerwarteten Auffinden der Leiche von George L. Mallory im Frühjahr 1999, wenig unterhalb des Gipfels des höchsten Berges des Welt, erfuhr diese Frage neuen Auftrieb. Bis dato ist als Erstbezwinger der Neuseeländer Edmund Hillary in den Annalen verzeichnet, doch nun erheben sich wieder Stimmen, die dem Engländer Mallory diese Ehre zuteil werden lassen wollen -- dieser war zusammen mit seinem Weggefährten Andrew Irvine am 8. Juni 1924 verschollen; niemand konnte bis heute mit Sicherheit sagen, ob er vorher in 8848 Meter Höhe auf dem Gipfel stand.
Reinhold Messner stellt in seinem neuen Buch
Mallorys zweiter Tod - Das Everest-Rätsel und die Antwort anhand unwiderlegbarer Beweise und aus eigener Erfahrung dar, daß Mallory den Gipfel nicht erreichen konnte -- es fehlte an der entsprechenden Ausrüstung und den klimatischen Bedingungen. Messner läßt Mallory durch seine Briefe und Berichte selbst zu Wort kommen, und zeichnet so das Bild eines tragischen Helden, der zum Opfer seiner Besessenheit für den Everest wurde. Diese Besessenheit und die Spekulationen, ob er der erste am Everst war, ließen Mallory zum Mythos werden, der seit 75 Jahren durch die Gedanken der Menschen geistert. Messner ergründet in seinem neuesten Buch die Entstehung dieses Mythos' und beschreibt seine Version der Geschehnisse vor dem Verschwinden Mallorys.
--Markus Hofstetter
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Schon vor vielen Jahren erregten neue Berichte über Funde zum 1924 am Gipfelgrad des Mount Everest verschollenen George L. Mallory die Gemüter der Bergsteigergemeinde. George Mallory war der erste überhaupt, der wirklich ernsthaft versuchte, den Mount Everest zu bezwingen, und er war so besessen von dieser Idee, dass er ihr sein Leben opferte. Mallory ist heute der Mythos aller Bergsteiger, weil sein Versuch so weit der Zeit voraus war, und wegen der fehlenden Informationen um sein Verschwinden so geheimnisvoll. Ich wollte immer nur mehr wissen über sein Schicksal, nicht zuletzt, wie weit er bei seinem letzten Versuch wirklich gekommen ist. Reinhold Messner hat selbst viele Achtausender bezwungen und kennt den Mount Everest und die Pfade Mallorys wie nur wenige andere. Daher kann er sich hautnah in die Situation von Mallory hineinversetzen, die Informationen aus den sensationellen Funden (Irvines Pickel 1933, Mallorys Leiche 1999) realistisch interpretieren und somit das Geheimnis ...
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Mir ging es beim Kauf dieses Buches um Mallory, mehr über Ihn und seine Expedition zu erfahren. Dieser Anforderung kommt dieses Buch nach. Verwirrend sind allerdings die Interpretationen von Messner - berichtet als wäre er Zeitzeuge.
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Messners Alleinbesteigung des Everest über die Nordflanke ohne Sauerstoff 1980 steht in der reichen Geschichte der Everest-Nordseite zweifellos einzigartig da. So ist es nicht verwunderlich, vielleicht gar unvermeidlich, dass sich Messner zum vorläufig letzten Kapitel dieser Geschichte äußert - dem Fund von George Mallory im Mai 1999.
Messner tut dies auf über 200 Seiten „Mallorys zweiter Tod". Doch um es gleich klarzustellen: Nur etwa 20% des Buches sind von Messner selbst, der Rest besteht ausschließlich aus Zitaten der reichhaltigen Everest-Literatur. Und in diesen 20% bedient er sich clever der "Stimme" des verschollenen und wiedergefundenen Mallory. Die Worte, welche Messner bereits auf den ersten Seiten dem Pionier in den Mund legt, sind wegweisend für das gesamte Buch - und müssten jedem Mitglied der Mallory & Irvine Research Expedition die Zornesröte ins Gesicht treiben: Da werden den Mitgliedern Motivationen und Gesinnungen angedichtet, die niemals geäußert ...
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Es werden interessante Informationen über die Geschichte der Everest-Besteigung und die Entdeckung der Leiche Mallorys gegeben. Berücksichtigt man die Ausrüstung, die Mallory zur Verfügung hatte gewinnt man um so größeren Respekt vor seiner damaligen Leistung.
Messner kommt zum Schuß, der „Second Step“ sei mit der Ausrüstung von 1924 nicht kletterbar gewesen. Nach seiner Meinung kann Mallory den Gipfel damals nicht erreicht haben.
Es gibt wohl kaum jemanden der so viel Erfahrung über das Höhenbergsteigen besitzt wie Reinhold Messner. Für dieses Buch hat er jedoch zu einem sehr eigentümlichen Stilmittel gegriffen: im Dokumentarstil wird chronologisch der Ablauf der Expeditionen wiedergegeben, immer wieder unterbrochen von Passagen in der „ich-Form“ in der Messner den „Geist“ Mallory's aufleben und erzählen lässt, was dieser von der Everest Besteigung und der Suche nach seiner Leiche hält.
Dieses Stilmittel wird geteilte Meinungen ...
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Als ich "Reinhold Messner" gelesen habe, dachte ich ein weiteren Besteller in den Händen zu halten. Doch da hatte ich mich getäuscht.
Messner erzählt ungefähr 1/3 des Buches in einer nervigen Ich-Perspektive aus Sicht von Mallory. Mann könnte meinen, Messner versucht, in dem er Mallory "selbst" sprechen lässt, ein Buch mit viel Hintergrundwissen auszuschmücken und voll zu machen. Teilweise habe ich die "Mallory Abschnitte" ausgelassen. -total langweilig.
Alles in allem, gibt es meiner Meinung nach sicherlich bessere Bücher zu diesem Thema.