Climbing free: In den steilsten Wänden der Welt
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783492241649
Ausgabe: 3
ISBN: 3492241646
Label: Piper
Hersteller: Piper
Anzahl Seiten: 317
Erscheinungsdatum: 2007-10
Herausgeber: Piper
Studio: Piper
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion: Lynn Hill ist zwar nur 1,52 Meter groß, aber in der Welt des Klettersports gehört sie seit Jahrzehnten zu den ganz Großen. Zu ihren Erfolgen zählen neben vielen Turniersiegen auch die schwierigsten Naturrouten der Welt wie The Nose oder The Shield am El Capitan, deren Besteigung aus konditioneller Sicht gerne mit einem Fußmarsch zum Südpol verglichen werden. Insider werden also bei diesen Namen den Atem anhalten. Unbedarfte Leser müssen nur einen Blick auf ein paar Fotos werfen und sie werden ähnlich reagieren. Der Hinweis, dass es sich hier um lebensgefährliche Aktivitäten in extrem steilen Felshängen und Überhängen handelt, mündet in folgender Warnung: Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte unbedingt schwindelfrei sein. Denn die Erlebnisse dieser Ausnahmesportlerin spielen sich oft genug in der so genannten Todeszone ab! Oft genug hing das Leben der sympathischen Amerikanerin nur noch an einem dünnen Faden.
Aber
Climbing free ist nicht nur ein Tagebuch der wichtigsten Lebens- und Kletterstationen. Lynn Hill belässt es nämlich nicht bei der Aufzählung von Schwierigkeitsgraden und Seillängen. Vielmehr gewährt sie überdies einen faszinierenden Einblick in die Lebensart der Kletterszene und in die komplexe Denkweise von Menschen, die ihr Leben in der Vertikalen verbringen: Boulderer und Free-Solo-Kletterer, Extremisten und Verrückte, Exzentriker und Ausgeflippte -- allesamt Klettersüchtige, die sich gewandt wie Spinnen über die schwierigsten Wände der Welt bewegen, aber in ihrer "bürgerlichen" Existenz oft hoffnungslos abstürzen.
Das ist bei Hill nicht der Fall, was nicht nur etliche "Kollegen" bestätigen: Ihre erdverbundene Art wird auch in ihren Texten deutlich, die von vielen persönlichen Dialogen geprägt sind und den Eindruck vermitteln, dass die Bergsteigerin auch im alltäglichem Leben eine herausragende Persönlichkeit ist. Wenn man einschlägigen Kletterforen im Internet glauben darf, werden diese Seiten in der englischen Originalausgabe noch dramatischer deutlich.
--Jan König
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Ich habe dieses Buch bereits zwei Mal gelesen - es werden bestimmt noch einige Male folgen.
Eigentlich fand ich bisher Leistungssportlerinnen eher "unfraulich" - Ihre Mühe und Disziplin ließ sich in meinem Kopf nicht so richtig mit dem Bild einer feinfühligen, sensiblen Frau in Einklang bringen.
Ich dachte wirklich - die müssen hart wie Männer sein.
In diesem Buch habe ich mich eines Besseren belehren lassen - Lynn Hill - nicht nur eine Kletterikone, sondern vor allem ein herzensguter, sehr feinfühliger, kluger Mensch der es fertigbringt total wahnsinnige Aktionen (wie die Geschichte mit dem Klettern auf dem Ballon) mit soviel menschlicher Beobachtungsgabe (all die Geschichten über Ihre Freunde und Bekannte aus der Kletterszene) auf eine Art zu verbinden, welche nur folgende Gefühle in einem selbst auslösen:
Respekt, Bewunderung und vor komischerweise Harmonie.
Ich finde diese Frau einfach unglaublich!
Bewertung:

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Lynn Hill ist eine Leistungssportlerin. Auch wenn man teils den Humor vermisst, mit dem manche Extrembergsteiger von sich berichten, ist es doch interessant, einmal Dinge aus der Sicht einer reinen Kletterin zu erfahren. Sie und ihr Co-Autor berichten in Einzelheiten von ihren Aufstiegen an der Nose und anderen Routen am El Capitain, aber auch vom Wahnsinn des Sportkletterns in der Halle. Großer Spaß mit kleiner Frau, rasch zu lesen, aber kein Top-Buch unter den Reise- und Bergberichten.
Bewertung:

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Nichts für Leser mit Höhenangst!
Gleich vorweg: Dieses Buch sollte nur zur Hand nehmen, wer absolut schwindelfrei ist. Schon die geringste Höhenangst und du stürzt ab. Die Naheinstellungen, die Lynn Hill in ihrer Biografie liefert, sind tatsächlich schwindelerregend: die Fingerkuppen als letztmögliche Sicherung gegen den Absturz, winzige Haken, an denen der Kletterer baumelt, gestraffte Seile, an denen er zwischen den senkrechten Türmen des Yosemite Valley pendelt ...
Klettern und Klettergeschichte in Perfektion.
Lynn Hill ist es gelungen, jenes "Feeling" in Worte zu kleiden, dessentwegen sie selbst so oft ihr Leben riskiert hat: das Gefühl, schwerelos zwischen Sturz und Erfolg zu schweben, oder die "Sargzone" (= alpin "Todeszone") zu überwinden, die schwierigsten Routen der Welt wie "The Nose" oder "The Shield" am El Capitan zu bewältigen oder das Gefühl, auf dem Sims einer senkrechten Wand zu sitzen, unter sich schwarzes Nichts, über sich ...
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