Flucht über den Himalaya: Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil (Serie Piper)
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783492244213
Ausgabe: 5
ISBN: 3492244211
Label: Piper
Hersteller: Piper
Anzahl Seiten: 302
Erscheinungsdatum: 2005-06
Herausgeber: Piper
Studio: Piper
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion: Schwer vorstellbar, dass Eltern (aus Liebe!) ihre Kinder in Turnschuhen über einen 6.000 Meter hohen Himalaya-Pass schicken, damit sie -- hoffentlich -- auf der anderen Seite eine der Schulen erreichen, die der Dalai Lama in Indien unterhält. Doch tatsächlich machen sich jedes Jahr an die 1.000 Kinder auf Geheiß ihrer Eltern auf eben diesen Weg, der sie aus dem chinesisch okkupierten Tibet in die Freiheit führen soll.
Doch längst nicht alle erreichen ihr Ziel. Immer wieder erfrieren Kinder auf diesem langen Weg, den "beschwerlich" zu nennen eine massive Untertreibung wäre. Nicht nur Kälte, Schnee und enorme Strapazen müssen die kleinen Flüchtlinge ertragen, sie leiden auch darunter, dass sie in eine Zukunft voller Ungewissheit gehen. Heimweh plagt sie, und die Kleinen wissen nicht, ob sie ihre Familie je wieder sehen.
Maria Blumencron, die für ihren Dokumentarfilm
Flucht über den Himalaya viel Lob und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, hat nun auch ein Buch zum Thema vorgelegt: die Geschichte von sechs Kindern und einem jungen Mönch, der die Kleinen auf der Flucht führte, die die Autorin im April 2000 begleitete. Ergreifend und bestürzend ist der Bericht, nicht zuletzt weil -- auch dies eigentlich unglaublich -- das Schicksal dieser Kinder bisher so wenig Beachtung findet.
--Hasso Greb
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Die Flucht der Kinder über die Grenze zum Dalia Lama ist mehr als eine Berichterstattung. Es zeigt die Dramen der Familien und aber auch die Schmerzen der Kinder auf. Unter schwierigsten Bedingungen und unter äußerster Gefahr war es möglich diese Informationen an uns zu tragen. Wochenlang bewegten mich die einzelnen Schicksale und welchen Mut diese Kinder auf sich bringen für ein Leben ausserhalb Tibets. Diese Kinder reifen mit jedem Schritt den sie in das Hochgebirge gehen und diese gemeinsamen Erfahrungen und Ängste bilden Freundschaften, die ein Lebenlang halten. Ein Muss für jeden, der nicht die Augen verschließen will!!!!!! Ein glanzvolle Leistung von Maria Blumencron und danke, der Welt die Augen zu öffnen.
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Habe dieses Buch natürlich gekauft, da es endlich einmal eine konkrete Einsicht auf das Leben von Tibet-Flüchtlingen gibt.
Immernoch unter NICHTBEACHTUNG der Welt müssen jährlich tausende Tibeter aus ihrem Heimatland fliehen, darunter sehr häufig auch Kinder.
Dieses Buch erzählt den harten Marsch einiger Kinder über Nepal nach Indien, den sie unter ständiger Todesangst durchstehen müssen. Ihre Eltern sehen sie danach nicht wieder.
Warum schicken Eltern ihre Kinder "einfach" weg, wird sich mancher denken.
Dieses Buch gibt die Antworten.
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Ein grosses Lob an Frau Blumencron, die den Mut hatte , die Situation in Tibet anzusprechen.
Endlich gibt es Menschen, die sich trauen die Chinesen und deren grausames Handeln offen zu kritisieren.Das, was sich leider keine Politiker und Wirtschaftsbosse trauen offen auszusprechen, nämlich, dass Folter und Unterdrückung der tibetischen Bevölkerung an der Tagesordnung steht, nennt endlich jemand beim Namen.
Wo ist hier die UNO?
Warum ist es nicht möglich die gefolterten Mönche aus den Gefängnisse zu holen?
Als Mutter ging mir das Buch besonders unter die Haut.Es gibt Stellen, da kann man die Tränen nicht unterdrücken und man denkt, dass einem das Herz zerreisst.
Am Ende des Buches gibt es Adressen, die Kinder in Indien und Nepal unterstützen.
Hoffe, dass ganz viele Menschen dieses Buch lesen und die Organisationen finanziell unterstützen, sodass die Exilkinder und Mönche eine bessere Zukunft haben.
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Die Autorin hat ein so ernstes Thema einfach klasse an den Leser gebracht. Sie beschreibt Ihr eigenenes Leben humorvoll und das macht die Dokumentation nicht ganz so schwermütig. Und trotzdem macht das Buch viele Gedanken. Ich konnte es nicht weglegen und einfach einschlafen ( wie sonst üblich ). Es macht sehr betroffen. Ich hoffe ganz viele Menschen lesen es und kontaktieren die angegebenen Adressen.
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Können Sie sich vorstellen, Ihr sechsjähriges Kind auf einen Weg zu schicken über die eisigen Pässe des Himalaya...zu Fuß...ohne die Gewissheit, daß es in Nordindien ankommt? Wie groß muß die Not der Eltern sein und die Hoffnung auf ein besseres Leben wenigstens für ihre Kinder, daß sie bereit sind, diesen Schritt zu tun?
Ich war beim Lesen des Buches erschüttert und danke Maria Blumencron, daß sie uns auf die Mißstände im besetzten Tibet aufmerksam macht.