Das Wunder von St. Petersburg: Rußlands Kinder und die Macht der Phantasie
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783492246750
ISBN: 3492246753
Label: Piper
Hersteller: Piper
Anzahl Seiten: 312
Erscheinungsdatum: 2006-03
Herausgeber: Piper
Studio: Piper
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die bilder in diesem buch sind der wahnsinn! einfach wunderschön gezeichnet und der hammer, von so einem kleinen kind!! ... rizzi hat im gegensatz zu alja echt nix drauf!
die geschichte ist schon ziemlich hart...manche dinge hätte ich wirklich nicht erwartet, musste sogar meinen dad fragen, ob dies und das WIRKLICH gestimmt hat
ich habe dieses buch gerne gelesen, aber manchmal musste ich es zur seite legen, weil mich dieses ausdrucksweise wirklich geschockt hat (mat-wörter) wie gut, dass ich lange zeit NICHTS von diesen wörtern gehört habe
ich kann es nicht glauben, dass sich dieses wunderbare, großzügige land sich solche wörter ausdenken konnte! manchmal schäme ich mich wirklich, diese sprache zu verstehen!
im großen und ganzen ist dieses buch ziemlich gut geschrieben und man konnte sich sogar ziemlich gut in die personen hineinversetzen
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Interessiert haben mich zunächst die lebensfrohen Bilder, von denen einige bei arte kultur gezeigt wurden und von denen einige in Farbe im Buch abgedruckt wurden; doch auch die Geschichte eines russischen Schicksals, das in der Zeit des Sowjetkommunismus beginnt und im gar nicht so viel besseren Heute noch nicht endet, war sehr ergreifend.
Die Protagonistin Anna startet mit denkbar schlechten Voraussetzungen in ein entbehrungsreiches Leben, das sie mit stoischer Gelassenheit, Fleiß, Pragmatismus und Schläue in Bahnen lenkt, die es ihr ermöglichen, ihrem wunderbaren Kind eine bessere Mutter zu sein als sie es jemals selbst erlebt hat.
Diese Frau strahlt durch die Worte von Maria Blumencron eine unvorstellbare Kraft aus. Aus dem Grau, das ihr vorgegeben ist, macht sie ein helles, ein buntes und strahlendes Leben.
Bei der Lektüre dieses Buches wird man zu Tränen gerührt, vor Zorn, vor Verzweiflung über so viel Ungerechtigkeit und Gemeinheit, und vor Glück, wo Anna für ...
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Das Buch erzählt die Geschichte von Anna, die als Tochter einer Prostituierten im Musikwaisenheim aufwächst. Man fühlt sich fast wie bei „Hanni und Nanni in der Sowjetunion": Es gibt liebevolle und grausame Erzieherinnen, Mitstreiter und Verräter, Streiche, Lust und Abenteuer.
Heute studiert die schlagfertige Musikwaisin Design und ist selbst Mutter eines hochbegabten Mädchens, deren Bilder bereits in der Eremitage in Sankt Petersburg hängen. Man fiebert beim Lesen mit den beiden und fragt sich hundertmal „Wie kommen die da bloß wieder raus?" Hunger, Überfälle, Gerichtsverhandlungen, durchgedrehte Nachbarn mit Kriegstraumata... Dass die beiden überlebt haben und heute die Hauptrolle in einem großen Buch spielen, das ist das Wunder von Sankt Petersburg. Und die Bilder des kleinen Mädchens sind die schönsten der Welt.
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Das Buch erzählt die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen und starken Frau. Sie ist aufgewachsen unter unvorstellbaren Bedingungen. Ihre Mutter arbeitete als Prostituierte (quasi unter den Augen des Kinds), später kam sie in ein Waisenheim für musikalisch Hochbegabte. Ein Ort, der viele Assoziationen weckt, vor allem aber auch die Brutalität eines autoriären Staates zeigt.
Auch ihre Tochter ist hoch begabt und gehört zu den wenigen Kindern, die heute in der Eremitage ausgestellt werden.
Unter irrwitzigen Bedingungen gelingt es der Mutter, ihre Tochter zu fördern, Geld zu beschaffen für Mal-Utensilien und Ballettunterricht. Die Bilder des Kindes sind so wunderschön, dass man glaubt, man habe es mit einer weltberühmten Malerin zu tun. Aber es ist "nur ein Kind".
Die Erzählung ist gradlinig und fein. Man erfährt viel über das Leben in Sankt Petersburg. Die Details weisen hin auf lange Recherchen und den Blick einer außergewöhnlichen Autorin.
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eigentlich malt alja timonina ähnlich wie der berühmte new yorker JAMES RIZZI - aber sie ist erst 7 jahre alt. an der autorin maria blumencron, von der alja präsentiert wird, ist absolut zu bewundern, wie sehr genau sie ihren eindrücken nachgeht: sie entdeckte bilder von alja in der kölner praxis einer russischen kinderärztin, die sie wegen ihres sohnes aufgesucht hatte. maria blumencrons nachfragerei führte dazu, dass sie nach sankt petersburg fuhr, dort mutter samt kind ausfindig machte, sie nach köln einlud - und die biografie beider menschen (und die der großmutter dazu) aufs papier brachte: für dieses wundervolle buch über ein erdrückend hartes, ganz unheiliges "sankt" petersburg, das aber auch kleine chancen freilässt: aljas mutter anna [* 1970] wuchs im rimsky-korsakov-musikkinderheim auf [und studiert jetzt webdesign, finanziert durch nächtliches putzen], eine kleine chance, die aljas großmutter für ihr leben (in prostitution) nie erhielt. die größte chance dieser russischen ...
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