Timmerbergs Tierleben
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783492250245
ISBN: 3492250246
Label: Piper
Hersteller: Piper
Anzahl Seiten: 140
Erscheinungsdatum: 2007-09
Herausgeber: Piper
Studio: Piper
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Durchschnittliche Bewertung:

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Großartiges Buch! Das Buch ist in lauter kleine, kurze Kapitel über verschiedene Zootiere unterteilt. Die meisten der beschriebenen Tiere leben in Berlin oder in Hagenbeck, Hamburg. So unter anderem z. B. Hussein, der alte Elefantenbulle. Von ihm ist auch ein total geniales Rüssel-Bild enthalten, zu schön!!
Aber mein Liebling ist immer noch der Nasenfisch Horst, der auch den Titel ziert.
Schade nur, das dieses Buch halt irgendwann ausgelesen ist - aber das kann man Herrn Timmerberg wohl kaum zu Last legen, daher voll verdiente 5 Punkte!!
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Timmerbergs Tierleben ist ein Volltreffer. Eine wirklich neue Idee, unsere tierische Verwandschaft zu beschreiben. Auf so ein witzig geschriebenes, phantastisch fotografiertes Buch haben alle Zweibeiner gewartet. Ich habe Tränen gelacht über den trockenen Humor. Ich sage nur: "Und aus." (S. 41) Mitlerweile habe ich das Buch mehrfach verschenkt. Bitte mehr davon.
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Es gibt Tierfreunde und Tierfreunde. Den einen sagt man nach, sie würden sich für andere Gattungen interessieren, weil sie mit Menschen nicht klar kommen, während die anderen einfach nach dem Wundersamen der belebten Natur suchen. Helge Timmerberg und „sein" Fotograf Frank Zauritz gehören mit Bestimmtheit zur zweiten Kategorie. Daher ist ihr schönes, unterhaltsames und lehrreiches Buch mehr Liebeserklärung als wissenschaftliches Sezierprotokoll. Mit dieser Haltung nehmen sie auch Leser wie mich für sich ein. Leser, in deren vollen Bücherregalen normalerweise keine Pflanzen- und Tierbücher stehen. Auch deshalb nicht, weil Zoobesuche in der Kindheit Erinnerungsspuren hinterliessen, die mit langweiligen pädagogischen Bemühungen verknüpft sind.
Wie weit die vergnüglichen und locker geschriebenen Texte professoraler Kritik standhalten, kann ich als Laie selbstverständlich nicht beurteilen. Ich kann lediglich behaupten, dass mir die übersetzten Forschungsergebnisse ...
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Helge Timmerberg - da weiss man doch gleich, was einen erwarten wird, "Kodderschnauze" & "enfant terrible" des deutschen Joernalismus.
In seinem Buch "Timmerbergs's Tierleben" geht es nicht minder drastisch zu, kiffende Loewen, Affen mit eindeutigen Hinterteilen und Fische, von denen keiner so recht weiss, warum sie auf der Welt sind und was man von ihnen halten soll.
Doch das Buch waere nichts ohne den Coautor und Photographen, welcher es wie ein Kuenstler versteht, eben diese Tiere in Szene zu setzen.
Gerade diese Bilder sind es naemlich, welche den Texten Timmerbergs auf die Spruenge helfen. Doch was fuer Spruenge sind das...
Bitte festhalten, denn Timmerberg ist nicht zartbesaitet, wenn es darum geht in Hagenbecks Tierpark oder im Berliner Zoo zu recherieren, er deckt auf, prangert an und schuettet seinen Spott aus.
Dennoch ist das Buch mehr als gelungen zu bezeichnen, denn das, was der Autor hier treibt, ist gewollt und die Fans von ...
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Ein Tierlexikon ist trocken und langweilig. Parallel gibt es viele bebilderte Tierbücher, die sind meist sehr trivial und kitschig. Helge Timmerberg hat versucht, beide Fehler nicht zu machen. Das ist sehr schwierig. Es geht, glaube ich, nur mit Ironie. Und das hat er wohl geschafft. Man teste mein kleines Exerpt: Heinz, Der Nasenfisch: "Er sieht artig aus so wie jemand, der in einer kleinen Mansarde wohnt." Leopold, die Riesenschildkröte: "Wird 150 Jahre alt werden, wenn kein Komet ihn trifft." Tatanka, der Bison: "Leider ohne Bremse gebaut." Kamele: "Einmal im Jahr verlieren sie komplett ihre Haare. Daraus werden Kleider, Teppiche, Zelte und Pinsel gemacht." Paviane: "Niemals dem Affen direkt in die Augen sehen. Eine Regel, die übrigens auch für Hell's Angels und Zuhälter stimmt." Kunigunde, die Wölfin, die wahrscheinlich noch die Brüder Grimm gekannt hat und nun, nachdem ihr Rudel schon weggestorben ist, keinen Wolf mehr hat, mit dem sie zusammen heulen kann: "Darum heulst du mit den ...
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