Fiesta
unser Preis: EUR 6,90
Preisänderungen möglich.
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783499226038
Ausgabe: 6., Neuausg.
ISBN: 3499226030
Label: Rowohlt Tb.
Hersteller: Rowohlt Tb.
Anzahl Seiten: 281
Erscheinungsdatum: 1999-07
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Studio: Rowohlt Tb.
ähnliche Produkte:
Browse for similar items by category: Click to Display
Produktbeschreibung:Amazon.de Hörbuch-Rezension: Ein Klassiker der Moderne, der auch nach Jahrzehnten durch seine Kraft und Frische beeindruckt -- das ist Ernest Hemingways
Fiesta, 1926 unter dem Titel
The Sun also Rises erschienen und alles andere als ein Buch, in dem es vor allem um Stierkampf geht, wie man meinen könnte. Der Roman über das Lebensgefühl der Lost Generation im Pariser Exil brachte dem jungen Hemingway den literarischen Durchbruch.
Sein Icherzähler, der Journalist Jake Barnes, genießt mit seinen Künstlerfeunden das Leben in den Bohèmecafés am Montparnasse -- leichte Mädchen, harte Drinks und lange Nächte. Mit ein paar Amerikanern und Briten reist er nach Spanien, zum Angeln in die Pyrenäen und schließlich zur Fiesta nach Pamplona, wo der Alkohol ebenso in Strömen fließt wie das Blut der Stiere. Aber unter der lebensprallen Oberfläche verbirgt sich der existenzielle Abgrund: Jake leidet an einer Kriegsverletzung, die seine Männlichkeit beschädigt hat, und an einer deshalb unerfüllt bleibenden Liebe zur schönen Engländerin Brett Ashley, die nicht nur ihm den Kopf verdreht hat.
Ein Klassiker ist mittlerweile auch Sprecher Christian Brückner, der schon so vielen literarischen Texten durch seinen Vortrag besondere Wirkung verliehen hat. Das einzigartige Timbre seiner Stimme passt besonders gut zu den melancholischen Untertönen, die Hemingways jedes Pathos und jede stilistische Kapriolen meidende Prosa auszeichnen. Brückner meets Hemingway -- herausgekommen ist ein Hörbuch, das auch das Zeug zum Klassiker hat.
--Christian Stahl Spieldauer: ca. 420 Minuten, 6 CDs, ungekürzte Lesung.
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

-
Hemingway hören? Eine Vorstellung, mit der ich mich nur schwer anfreunden konnte. Ich habe alle Hemingway Romane in den 70er und 80er Jahren regelrecht verschlungen. "Schreib auf was du siehst. Klar und deutlich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger." Genau das war es, womit Hem mich so faszinierte. Hemingways hohe Zeit ist "momentan" vorbei. Es sind andere Schriftsteller, die ganz oben auf der Liste der Namen stehen, die man "unbedingt gelesen haben muss." Aber Hem ist ein Kämpfer. Und ich garantiere ihnen, dass er ein Comeback schaffen wird. Zu klar und deutlich, scharf und detailliert sind seine Schilderungen des Lebens in den Jahren zwischen 1920 und 1960. Er war und ist noch immer ein ganz Großer, der jetzt, auch in Form dieses Hörbuchs, zurückfindet.
Fiesta ist eine zum Teil autobiografische Erzählung Hemingways. Es geht um seine Zeit als Reporter in Paris und Spanien. Trips durch die Cafe's, Boulevards, Kneipen und Clubs. Dann die Reise zum Stierkampf. Wenn es jemanden ...
weiter
Bewertung:

-
Hemmingways erster Roman ist auch heute (wieder?) erstaunlich jung und erfrischend und trifft (natürlich mit Abstrichen) immer noch den Zeitgeist.
DIE STORY:
Wir begleiten den Ich-Erzähler, JAKE BARNES, in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts zwischen den beiden Weltkriegen für eine kurze Zeit. JAKE ist Amerikaner und zur Zeit als Korrespondend in Paris. Nebenbei ist er auch Schriftsteller (also recht autobiographische Züge). Die meiste Zeit verbringt JAKE mit weiteren Autoren und Künstlern etc. Es scheint so, dass kaum jemand aus der Clique arbeiten muß. Alle verbringen ihre Zeit überwiegend in Cafés und Restaurants. Es wird enorm viel getrunken. Alles wirkt recht gelangweilt und dekadent (könnte ein Film von Chabrol sein). Neben dem Trinken ist das andere große Thema die Liebe ... Beziehungen bunt und quer durcheinander - insbesondere mit LADY "BRETT" ASHLEY (das einzige weibliche Geschöpf in der Clique) - ohne, dass auch nur einer zur wahren Liebe fähig ...
weiter
Bewertung:

-
Ernest Hemingways Buch "Fiesta" heißt im amerikanischen Original "The sun also rises" - der deutsche Titel gefällt mir besser.
Der Roman hat hauptsächlich zwei Handlungsorte: Paris und Pamplona zur Zeit der Fiesta.
Er spielt in der Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg und beschreibt die Ereignisse aus der Sicht des Ich-Erzählers Jake Barnes, dem eine Kriegsverletzung seinen Schniedel unwiderruflich demoliert hat, sodass seine Liebe zur schönen Brett keine Erfüllung finden kann.
Um Jake und Brett herum schwirren eine ganze Reihe von jungen pseudo-künstlerischen Taugenichtsen, deren Lebensinhalt aus Saufen und Zeit totschlagen besteht. Durch diese alkoholisierte Wahrnehmung gefiltert wird zunächst auch Paris beschrieben: Es ist das Paris entlang des Boulevard Montparnasse und der Bistros, die sich auch heute noch dort befinden.
Die Chaotentruppe beschließt irgendwann die Fiesta in Pamplona zu besuchen und dort geht das alkoholisch anstrengende Leben eines jungen ...
weiter
Bewertung:

-
Obwohl viele dieses Buch entweder auf das Stiertreiben in Pamplona oder auf eine Clique wohlhabender, saufender Amerikaner im Europa der zwanziger Jahre reduzieren, ist dieses Buch die gelungene Darstellung desillusionierter, intelligenter junger Intellektueller, die ihren eigenen "Unabhängigkeitskampf" ausfechten.
Sicherlich hat Hemingway Anregungen aus eigener Erfahrung geschöpft, dennoch ist dieser Roman sicherlich kein autobiographischer - dies würde dem jungen Hemingway nicht entsprechen.
Dieser Roman ist zumindest das Werk, mit dem man diesen Autor entdecken sollte. Danach macht man entweder die Erfahrung, dass man ihn verehrt oder aber sooo langweilig findet, dass man keine weiteren Werke von ihm liest.
"The Sun also Rises" war das Werk, welches mich, als ich 18 war, auf Hemingway aufmerksam machte. Seitdem ist er mein Held...
Bewertung:

-
Über die Geschichte und den Hintergrund des Romanes muss nicht mehr viel gesagt werden. Seine Stellung innerhalb des Gesamtwerkes ist bekannt und ist beispielhaft für das frühere Schaffen Hemingways. Die Handlung ist angesiedelt in den 20ger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Hauptfigur des Buches, Jake, ist amerikanischer Korrespondent in Paris und weisst insofern einige biografische Ähnlichkeiten mit Hemingway selbst auf.
In brillianten Dialogen gelingt es Hemingway die Gesellschaft der bohemischen Künstler zu beschreiben und vielmehr zu kritisieren. Ohne Aussicht auf Änderung und mit dem Traum irgendwann etwas von Dauer, etwas großes zu erschaffen fristen Jake und seine Freunde ihr Leben. Getrieben von einem Szenelokal ins nächste, unfähig sich dem Leben selbst zu stellen oder zu lieben. Die Eindringlichkeit mit der Hemingway ganz offen diesen Lebenstil kritisiert, indem er ihn ohne Verschönerung oder BEsserstellung zur Schau stellt ist bemerkenswert. Nach dem Lesen ist man wie ...
weiter