Notbremse nicht zu früh ziehen! Mit dem Zug durch Indien
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783499233746
Ausgabe: 3
ISBN: 3499233746
Label: Rowohlt Tb.
Hersteller: Rowohlt Tb.
Anzahl Seiten: 192
Erscheinungsdatum: 2003-12
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Studio: Rowohlt Tb.
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Der Autor fährt durch Indien, aber er sieht nur, was er sehen will. Vor allem sich selbst. Seine Befindlichkeiten, seine Bedürfnisse und natürlich in den anderen immer nur seine Projektionen. Er nimmt die Menschen nicht so, wie sie sind,sondern wirft ihnen vor, dass sie anders sind als er sie gerne hätte. Mich hat das abgeschreckt. Ein Reisebuch ist das definitiv nicht, eher das Psychogramm eines Selbstverliebten Egozentrikers. Fazit: Nach der Hälfte ist man gelangweilt und legt das Buch beiseite.
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Vor meiner ersten Indienreise in diesem Jahr (2006) las ich dieses Buch. Es hat mir schlicht und einfach Angst eingejagt, ja, mich überlegen lassen, meine Reise erst gar nicht anzutreten.
Zurück im schönen Deutschland, sechs Wochen Indien hinter mir, kann ich nur sagen, dass ich einen völlig anderen Eindruck von Indien bekommen habe als Andreas Altmann. Ich finde das Buch im Nachhinein viel zu subjektiv und unreflektiert. Und das ein Buch über eine Fernreise mich fast von einer solchen abgehalten hat lässt für mich leider keine andere Bewertung zu...
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Shiva Moon von helge Timmerberg (Rowohlt, brandneu!!!) ist eine Liebesgeschichte. Die zwischen Timmerberg und seiner Dauergeliebten, Indien. Nach dem Streifzug durch den Zoo und Begegnungen mit seinen skurrilen Bewohner ist der Autor wieder da, wo er hingehört: On the road. Ohne Kreditkarte den Ganges entlang von der Quelle im Himalaya bis zur Mündung in Kalkutta. Ein hochinfektiöser Trip aus Nikotin, THC und Hochprozentigem durch die Apokryphen des Lonely Planet. Doch Shiva Moon ist mehr als nur der Extended Director's Cut der Indien-Episoden aus Tiger essen keine Yogis. Vermutlich sein bislang persönlichstes Buch. Der gereifte Autor liest Tom Wolfe und Charles Bukowski und schreibt, wie nur er es kann. Längst eine Klasse für sich. Im Mahlstrom zwischen Aufgeklärtheit und Spiritualität, schweift der Blick des Gonzo-Pilgers stets zum rettenden Wegesrand, um sich auf die kleinen und großen Weisheiten des Lebens zu fokussieren. Mit 17 aufgebrochen, mit 50 noch immer nicht angekommen. ...
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Ich habe gehoert, der Autor sei ein toller Reporter gewesen und viel in der Welt herumgekommen, also habe ich mir dieses Buch gekauft - zumal ich selbst schon einige Male beruflich in Bangalore war. Was mich angeödet hat: Die ewigen Schilderungen, wie es in den Zuegen ist. Was micht wirklich genervt hat: Dass der Autor seinem Puna so hinterherweint. Da merkt man halt, dass Andreas Altmann eine ganz andere Generation ist als wir. Ich finde es eine ziemlich unnötige Haltung, in ein Land zu reisen und seinem Leser dann immer zu erzaehlen, dass freuher, also zu Bagwahns Zeiten, alles besser war (zumal das, was Indien betrifft, definitiv nicht stimmt. Ich habe das Gefuehl, der Autor wuenscht sich das 70er Jahre Indien zurueck und ist sauer, dass die Inder jetzt auch Fernsehen, Handys etc. haben - das will er naemlich nicht. Was fuer eine arrogante Kolonialherren-Attituede!). Sehr enttaueschend. Altherrenprosa. Ich rate vom Kauf dringend ab. Das was andere Rezensentren hier geschrieben haben, bloss ...
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Schön, dass einen Schreiberling wie den Andres Altmann gibt, der solche Reisen wagt und es uns dann so spannend erzählt.
In diese Gegenden werde ich persönlich wohl nie kommen - zu hart und zu gefährlich. Aber so konnte ich doch bei seiner ungewöhnlich mutigen Reise - gemütlich auf dem Sofa - dabei sein.
Das macht wohl jedem, der dieses Buch liest, wieder sehr deutlich, wie gut es uns hier geht!
Sollte Pflichtlektüre für jeden sein, der hier jammert, weil er meint ihm gehe es schlecht.