Shiva Moon: Eine Reise durch Indien
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783499621185
ISBN: 3499621185
Label: Rowohlt Tb.
Hersteller: Rowohlt Tb.
Anzahl Seiten: 208
Erscheinungsdatum: Dezember 01, 2007
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Studio: Rowohlt Tb.
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion:Spiegel,
Stern,
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Zeit,
Playboy -- für alle hat Helge Timmerberg schon geschrieben. Zweifellos ist er einer der ganz Großen im deutschen Journalismus. Das findet auch die
Süddeutsche Zeitung: Man fängt beim Lesen an, die guten Sätze zu unterstreichen, und bald ist die Hälfte des Buchs unterstrichen, und dann schaut man sich die restlichen Sätze an und stellt fest, dass die eigentlich auch sehr gut sind. Treffender kann man es kaum ausdrücken. Timmerbergs Sprache ist einfach schloddrig-schön, mal kumpel- und mal rüpelhaft und mal formvollendet geschliffen wie ein hochkarätiger Diamant. Aber immer pointiert und ungemein unterhaltsam.
Kompromisslose Schöngeister und Moralisten mögen sich vielleicht an der häufigen Verwendung des Präfixes scheiß oder an seinen Hoheliedern auf Haschisch und Co. stören, doch nach Ansicht des Rezensenten macht ihn all das nur noch menschlicher, besser. Kurzum: Es macht ungeheuer Lust, seine Gedanken zu lesen. Eigentlich verschlingt man sie eher, denn mit jeder Seite steigt das Bedürfnis nach mehr Timmerberg. Wer nichts vorhat, dem kann es leicht passieren, dass er
Shiva Moon in einem Rutsch durchliest.
In dem mehr als 200 Seiten starken Buch gibt es keine Fotos, keine Karten (gut: eine Skizze) und keine Telefonnummern von Hotels, dafür eine nahtlose Geschichte mit zwei Hauptrollen: Timmerberg selbst und Indien. Die Handlung: Das mehr als dreißig Jahre währende Liebesverhältnis der beiden. Doch keine Angst, anders als bei mancher Buchkonkurrenz wird der Subkontinent nicht als Yoga- und Ayurveda-Paradies verklärt. Sicher, die Yogahauptstadt Rishikesh kommt vor, auch Varanasi und Kalkutta, und jeder Indienfan wird viel Wahres und selbst Erfahrenes wiederfinden. Doch, und das ist das Besondere: Auch wer sich von Indien bislang nicht angesprochen fühlte, wird sich von der Art, wie Timmerberg erzählt, mitreißen lassen. Der Mix aus Be- und Verwunderung für und über die heraufziehende Weltmacht, aus Realismus und Ironie, garniert mit einigen handfesten und im Fließtext eingestreuten Reisetipps macht's möglich. Da werden schonungslos die Tücken des Bahnfahrkartenreservierens und des Bettlerspießrutenlaufens genannt, und nur wenig später die Schönheit der Gangesquelle in den schillerndsten Farben beschrieben. Indien ist eben nicht schwarz oder weiß, Indien ist alles, und Timmerberg beherrscht es wie kein anderer, aus Tausenden von Farben ein prächtiges Kunstwerk zu zaubern.
-- Christian Haas
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Bewertung:

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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nie mir eine Amazon-Rezension zu schreiben, aber über dieses Buch habe ich mich so geärgert ... : Ich lese gerne und viel Reisereportagen, aber "Shiva Moon" ist das schlechteste Werk dieses Genres, das ich seit langem zu Gesicht gekriegt habe. Ich weiß durch die Lektüre sehr viel über die Psyche des berühmten Herrn Timmerberg, doch über Indien habe ich kaum etwas erfahren. Außerdem stellt es auch einen kleinen Schwindel dar, angeblich einen Bericht über eine Reise entlang des Ganges geschrieben zu haben - der Autor hat vier oder fünf Orte entlang dieser Route aufgesucht, die restliche Strecke ist er geflogen.
Bewertung:

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Nette "Kurzgeschichte" die Einblick in Region und Kultur gibt, gepaart mit Selbstreflektion. Besonders amüsant für "Kenner" der Region bzw. Menschen im mittleren Alter.
Bewertung:

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Ein absolut cooles Indien-Porträt. Ich mag Timmerbergs humorvolle, erfrischend nüchterne, unesoterische Art, wie er Indien beschreibt. Er verschont einen mit endlosen Landschafts- und Menschenbeschreibungen, Abhandlungen über Götter und Historik und bindet interessante Fakten locker-flockig nur dort in den Text ein, wo es das Verständnis erfordert. Er lässt einen typische und weniger typische Erlebnisse eines europäischen Indienreisenden miterleben. Timmerberg schafft es meiner Meinung nach super, Stimmungen heraufzubeschwören, ohne dabei romantisch verklärt zu werden. Besonders über das Kapitel der zwei Geistheilerinnen, denen er auf dem Weg begegnet und die ihn versuchen, mit obskuren Methoden von seinen Ohrenbeschwerden zu befreien, schmunzle ich noch jetzt wenn ich daran denke. Dazwischen reflektiert Timmerberg aber auch ernsthaft über Indien, hinterfrägt die Touristikwelle, die seit den Hippies Indien überrollt, und sich selbst.
Negative Punkte kommen mir ...
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Bewertung:

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Da ich gerne Reiseberichte lese dachte ich dieses Buch sei perfekt für mich. Aber ohne Indien Kentnisse ist es schwierig dem Buch zu folgen. Es gibt sehr wenig Erklärungen eventuell ein Register mit den Göttern und Begriffen wäre sehr hilfreich gewesen.
Anders als meine Vorezensenten (der gebundenen Ausgabe) störte die zugegeben etwas derbe bzw umgangssprachliche Sprache mich überhaupt nicht. Im Gegenteil wäre es auch noch trocken und humorlos verfasst gewesen hätte ich vermutlich vorzeitig das Buch zur Seite gelegt.
Die Hippiementalität und der Drogenkonsum des Autors , die zu genüge in dem Buch beschrieben werden, trugen leider nur dazu bei das sich meine Vorurteile gegenüber Indienreisende nicht zerstreut haben .
Schade - ein Buch das Klischees schürt und Wissbegierige und Neugierige auf das Land "im Regen"stehen Lässt
Bewertung:

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mein bruder hat mir das buch geliehen, weil es ihm gefallen hat und er dachte, es könnte mir auch gut gefallen, weil der lockere stil, indien, buddha etc... an einem sonnigen nachmittag habe ich es ausgelesen und gab es ihm wieder. ich kann mir gut vorstellen, dass ich einfach nicht zur zielgruppe gehöre, für die er schreibt. denn ich kann mir gut vorstellen, dass es anderen sehr gut gefällt.
wie er schreibt, so spricht er. wie es aus ihm spricht, so schreibt er. die derbheit seiner ausdrucksweise stieß mich nicht ab, sie macht schließlich die authentizität und somit den wert des buches aus! herr timmerberg erzählt, wie ihm der schnabel gewachsen ist und nimmt sich kein blatt vor den mund. er spricht von seiner reise durch indien, seinen drogenerfahrungen und der eigentümlichen art von sadhus und arhats, das leben wahrzunehmen. er raucht, trinkt und zählt sich zu den hedonisten dieser welt. hält es für notwendig, sich immer wieder in ein positives licht zu rücken, ...
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