Berge des Wahnsinns: Eine Horrorgeschichte
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783518392607
Ausgabe: 5., Aufl.
ISBN: 3518392603
Label: Suhrkamp
Hersteller: Suhrkamp
Anzahl Seiten: 190
Erscheinungsdatum: 1997-10
Herausgeber: Suhrkamp
Studio: Suhrkamp
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Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Auch wenn Lovecraft ein Genie der Kurzgeschichte ist, haben es mir seine längeren Erzählungen sogar noch mehr angetan. So auch "Berge des Wahnsinns", das immerhin 190 Seiten erreicht. Dieses Buch macht sehr gut deutlich, warum der Autor neben seinem Vorbild Edgar Allan Poe (den er immer wieder zitiert) als unerreichter Meister des niveauvollen Horrors gilt. Hier wird über Romanlänge ein Lovecraft-typisches Szenario entworfen: ein nüchterner Wissenschaftler entdeckt am Rande der Welt, dass seine Sichtweise des Universums weder korrekt noch vollständig ist, dass es mehr gibt, als wir uns auch nur ansatzweise vorstellen können. All das spiegelt sich in der Geschichte wieder, die sehr behutsam aufgebaut wird. Zunächst gibt es wissenschaftliche Betrachtungsweisen, danach schleicht sich still und leise die Angst ein, um später in nacktem Grauen zu enden. Diese an Poe angelehnte Art, eine finstere Geschichte zu erzählen, ist unübertroffen (und wurde auch von vielen späteren Autoren ...
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Bewertung:

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Beim Lesen dieser großartigen und grauenhaften (im ursprünglichen Sinne des Wortes!) Geschichte laufen einem tatsächlich eiskalte Schauer über den Rücken. Lovecraft zeigt in Berge des Wahnsinns eindrucksvoll wie er langsam eine Stimmung und ein damit verbundenes Grauen aufzubauen vermag: Zunächst nur Reste einer untergegangene Zivilisation, dann fossile Wesen, dann Bilder dieser Wesen, dann Leichnahme, dann...
Nicht um sonst gehört die Erzählung zu den bekanntesten aus Lovecrafts Werk.
Bewertung:

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Dieses Werk von Lovecraft bietet nach intensiver Auseinandersetzung eine Sprachgewaltigkeit kombiniert mit einem "Schrecken im Detail" wie kein anderes, von mir bisher gelesenes Buch. Nach anfänglicher Abneigung, auch da dies mein erstes Buch des Autors darstellt, fand ich den Zugang zu seiner eher komplexen Sprache.
Dies ist kein Buch, bei dem man einfach einmal "schnell darüberlesen" kann, weil ansonsten entscheidende Details sicherlich nicht verstanden werden.
Wer sich von dem heute eher üblichen, explizit aufgezeigten Schrecken übersättigt fühlt, der wird mit Lovecraft im Prinzip genau zum richtigen Schriftsteller greifen.
Horror, mit defintiv literarischem Niveau, der gerade dadurch auch zu einem wiederholten Lesen einlädt.
Bewertung:

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Da ich einen Großteil Lovecraft`scher Werke kenne, kenne ich mittlerweile
auch Lovecrafts Methode eine finstere Spannung zu erzeugen. Dazu kommt auch zweifelsohne die (beruhigende) Tatsache, dass die Arktis mittlerweile zur Gänze vermessen wurde.
Ich gebe dem Werk trotzdem drei Punkte, die aus der angenommenen Suspense einer damaligen Arktisexpedition und dem unheimlichen Lovecraft`schen Finale, dass bis in unsere Zeit besteht, entstehen.
Bewertung:

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Hab mich nun endlich mal einem der großen Altmeister der Horror-Literatur angenommen, die Rede ist von Howard Phillips Lovecraft. Und das von mir zu rezensierende Werk ist Berge des Wahnsinns(At the Mountains of Madness), eine Horror-Geschichte in der sich alles um den von ihm erfundenen Cthulhu-Mythos dreht. Grob umrissen besagt dieser Mythos, dass bereits lange bevor sich überhaupt irgendeine Art von Leben auf dieser Erde entwickelt hat hochentwickelte Wesen von den Sternen auf die Erde kamen, und der Mensch gar nur aus einem bizarren Zufall heraus entstand. Alles Weitere kann ja der Interessierte selbst bei Wikipedia nachlesen. Die Geschichte selbst ist in Form des Berichtes eines Wissenschaftlers verfasst. Er schildert den Aufbruch einer Forschungsgruppe für Forschungsarbeiten an die Antarktis, wo diese schon zu Beginn seltsame Funde macht. Im weiteren Verlauf trennt sich diese und, in einem der beachtlichsten Teile des Buches, berichtet der Erzähler was er lediglich aus Dritter ...
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