Fliegen wie ein Vogel
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783548266442
ISBN: 3548266444
Label: Ullstein Tb
Hersteller: Ullstein Tb
Anzahl Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 2007-02
Herausgeber: Ullstein Tb
Studio: Ullstein Tb
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Deutschland 1790: Als ihr Vater stirbt, wähnt sich die junge Luise von Wittenstein allein auf der Welt. Allein ihre Freundin Colette scheint ihr noch geblieben zu sein. Doch dann erfährt Luise nach der Beerdigung ihres Vaters, dass sie noch einen jüngeren Halbbruder hat, den sie nie kennen gelernt hat und der inzwischen in England leben soll. Gemeinsam mit Colette macht sich Luise nach London auf, wo sich Johanns Spur zunächst verliert. Erst mit Hilfe eines charismatischen Anwalts finden die beiden Frauen erneut eine Spur Johanns - und diese führt in die Strafkolonie Australien...
Mit Fliegen wie ein Vogel" legt Deana Zinßmeister einen temporeich erzählten Roman vor, der zunächst in Deutschland und später in England und Australien spielt. Dabei gelingt es ihr insbesondere die düstere Stimmung in den Londoner Arbeitervierteln darzustellen und diese in Kontrast zu den noblen Vororten zu setzen, in denen die reichen Briten leben.
Mit Luise von Wittenstein hat Deana ...
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Deana Zinßmeisters erstes Buch "Fliegen wie ein Vogel" ist ein wirklich gelungenes Buch, das in Deutschland beginnt und die Protagonistin Luise von Wittenstein über London nach Australien führt. Die Charaktere sind so lebendig beschrieben, das man das Gefühl hat, man kenne die Personen aus dem realen Leben. Die junge Luise von Wittenstein muss Vieles auf sich nehmen, um endlich ihren Bruder finden zu können und dabei auch ihrer großen Liebe zu begegnen.
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an so gefesselt, dass ich das Buch nur schwer auf die Seite legen konnte.
Ein wahrhaftig gelungenes Meisterwerk, das jeder lesen sollte.....
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Dieses Taschenbuch vom Ullsteinverlag hat ein sehr schönes Cover, welches wie ein Gemälde aussieht. Eine Frau in historischer Kleidung sitzt nachdenklich in einem Sessel und wird von einem Mann, der hinter ihr zwischen Fenster und Vorhang steht, beobachtet. Der Leser erkennt sofort, dass es sich hier um ein historisches Buch handelt.
Dieser Roman hat 352 Seiten, die leider sehr klein gedruckt sind.
Luise von Wittenstein, wächst ohne Mutter auf dem Weingut ihres Vaters in Deutschland auf. Der Vater umsorgt seine Tochter mit allem, was ein Kind braucht und sich wünscht.
Später wird Luise auf ein teures Internat geschickt, damit sie eine sehr gute Ausbildung erhält, um danach das Weingut weiterführen zu können.
Kurz bevor Luise das Internat abschließt hat Herr von Wittenstein einen Unfall, bei dem er ums Leben kommt.
Nach der Beerdigung des Vaters bricht ein Streit zwischen Luise und ihrem Onkel aus, an den das Weingut nun fällt, bei dem Luise ...
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Mir hat dieses Buch recht gut gefallen. Endlich einmal geht es um eine Protagonistin, die aus Deutschland stammt und die es in den Anfängen der australischen weißen Besiedlung dorthin verschlägt. Die Zusammenhänge mit der britischen Organisation "Weiße Feder" sind sehr gut beschrieben worden, und die Lebensgeschichte von Luise ist spannend aufgebaut. Es ist schon wirklich tragisch, wie sie verzweifelt versucht ihren Bruder in England und Australien zu finden und welchen Widrigkeiten sie ausgesetzt wird, bis es soweit ist.
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Der historische Hintergrund des Buches wurde sehr schlecht recherchiert.Im Jahre 1791,nur 3 Jahre nach Ankunft der ersten Flotte mit
Sträflingen, waren alle in Australien, vom Gouverneur bis zum Sträfling, ständig vom Hungertod bedroht. Alle wohnten bestenfalls in Hütten. Man hatte keine Zeit Paläste, Prachtgärten, Gefängnisse, Hafenanlagen usw. zu bauen, sondern war voll damit beschäftigt das Allernötigste zum Überleben
heranzuschaffen. Die Autorin hätte die Handlung besser 30 Jahre später angesetzt,dann wären die Lebensverhältnisse der Ärmsten in London auch noch so prekär, aber die Beschreibung Australiens wäre passender gewesen.Und außerdem, wo sollte 1791 ein amerikanischer Cowboy hergekommen sein, da doch das traditionelle "Cowboy-Land" noch bis 1803 fest in französischer Hand einerseits und der andere Teil noch 50 Jahre mexikanisch war. Auch sonst sind in dem Buch noch viele Anachronismen zu finden.Auch der logische Aufbau lässt zu wünschen übrig.
Aber ...
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