Die Weiße Spinne: Das Große Buch vom Eiger
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783548362298
ISBN: 354836229X
Label: Ullstein Tb
Hersteller: Ullstein Tb
Anzahl Seiten: 463
Erscheinungsdatum: 2001-01
Herausgeber: Ullstein Tb
Studio: Ullstein Tb
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Ich habe "Die weiße Spinne" soeben beendet. Mein erster Eindruck: Spannende Tatsachenberichte von den Durchsteigungen der Eiger-Nordwand wechseln sich mit fundiertem Bergsteiger-Hintergrundwissen ab. Das Buch verliert jedoch gegen Ende hin den roten Faden; zudem sind detaillierte Aufzählungen über die Kosten einer Helikopter-Bergrettung in der Tat nicht besonders spannend (hier hätte eine Angabe der Gesamtsumme gereicht...). Hilfreich ist eine Beschreibung der Heckmair-Route mit den entsprechenden Schlüsselstellen in der Wand am Schluss des Buches. Was ich vermisst habe: Eine (ausklappbare) Ansicht der Wand mit einer Kennzeichnung der Schlüsselpositionen, auf die im Laufe des Buches immer wieder Bezug genommen wird (z.B. Hinterstoisser Quergang, 1./2. Eisfeld, Ausstiegsrisse, ...). Dies hätte die Dramatik einiger Beschreibungen noch weiter gesteigert. Ansonsten ist dieses Werk für den Nordwand-Fan absolut empfehlenswert.
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Das Buch "Die Weiße Spinne" erzählt chronologisch und authentisch die Geschichte der Eiger-Nordwand von den ersten Begehungsversuchen Mitte der 30er Jahre bis zur ersten erfolgreichen Durchsteigung im Jahr 1938 und den anschließenden Erfolgen und Misserfolgen verschiedenster Bergsteiger an der Wand bis 1964.
Dabei verdeutlicht Harrer ausführlich sowohl die Schönheit der Eiger-Nordwand, ihren Reiz für die Extremkletterer dieser Welt als auch die vielen verschiedenen Gefahren, denen sich die Begeher der Wand und Rettungskräfte aussetzen.
In Harrers Buch ist zu lesen: "Dieses Buch will der Wahrheit dienen. Es will nicht urteilen oder verurteilen, es will gewissenhaft berichten." Heinrich Harrer hat diesen Anspruch vollkommen erfüllt und ein Buch vorgelegt, dass zum Klassiker geworden ist. "Die Weiße Spinne" berichtet objektiv und aus vielen verschiedenen Blickwinkeln von allen wesentlichen Ereignissen in der Eiger-Nordwand im Zeitraum von 1935 bis 1964. Harrer hat ...
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Die ersten 130 Seiten des Buches stellt dir Urfassung dar. Die sind es auch, welche die Faszination des Buches ausmachen.
Absolut fesselnd geschrieben, vermitteln sie dem Leser ein Bild, wie das Extrem-Bergsteigen vor der Ära des Goretex, Kunststoffseils und moderner Steigeisen gewesen ist und fordert die Hochachtung für die Protagonisten.
Der Mittelteil des Buches beschäftigt sich mit der jüngeren Historie der Nordwand. Für den interessierten Leser sicherlich lesenswert.
Der Rest des Buches besteht entweder in einer chronologisch geordneten, ansonsten aber nicht nachvollziehbaren Ordnung von Besteigung(sversuch)en oder in Ansichten eines greisen und weisen Harrers zu Problembereichen des Lebens. Sie überladen die aktuelle Auflage extrem und haben mir enormes "Stehvermögen" beim Lesen abverlangt.
Kurzum: der mittlere und letzte Teil ist lediglich für den "Extrem-Harrer-Fan" zu empfehlen. Der erste Teil absolut faszinierend und toll geschrieben.
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Super spannendes Buch. Erste Haelfte des Buches fesselt den Leser und laesst diesen nicht mehr los. Ich habe selten eine so spannende Aufarbeitung von alpiner Geschichte gelesen. Die zweite haelfte des Buches befasst sich mit vielerlei Dinge und ist nicht ganz so spannend. Auf jeden Fall LESEN!
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In diesem Buch beschreibt Heinrich Harrer, einer der Erstbesteiger, die Geschichte der Eiger-Nordwand, der gescheiterten Begehungsversuche, der Toten und der Erfolge. Gleichzeitig beschreibt er die Entwicklung des extremen Alpinismus im letzten Jahrhundert, insbesondere der Bergrettung. Schliesslich ist die Weisse Spinne Referenz an die Bewohner Grindelwalds und Rückschau in ein intensiv geführtes Leben.
Die ersten hundertdreissig Seiten sind der Erstbesteigung im engeren Sinn gewidmet. Sie machen den besten Teil des Buches aus: Unpathetisch und spannend schildert Harrer die oft tötlich gescheiterten Begehungsversuche bis 1938 und schliesslich die erfolgreiche Erstbegehung. Auch einige der wichtigsten späteren Begehungen würdigt der Autor, wobei er die Protagonisten oft selbst zu Wort kommen lässt oder aus Berichten der Rettungswacht zitiert, wo eine Bertour tragisch zu Ende gegangen ist.
Leider zerfasert die Erzählung in der zweiten Hälfte des Buches: ...
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