Durch den wilden Kaukasus
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783596152742
ISBN: 3596152747
Label: Fischer (Tb.), Frankfurt
Hersteller: Fischer (Tb.), Frankfurt
Erscheinungsdatum: 2002-04
Herausgeber: Fischer (Tb.), Frankfurt
Studio: Fischer (Tb.), Frankfurt
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Natürlich verleiht der an Karl May angelehnte Titel: >Durch den wilden Kaukasus< Abenteuer verheißende Zugkraft. Aber Pleitgen, routinierter Korrespondent und ehemaliger Intendant des WDR, löst die Erwartungen ein. Der heutigen Zeit angepasst ist sein Team nicht mehr unterwegs auf Pferden sondern im Offroader, auch schon mal im Hubschrauber oder gar Schützenpanzer - in besonders neuralgischen Gegenden unter dem Schutz offizieller Begleiter. Trotz guter Planung gibt es genügend Hindernisse, die abenteuerliche Improvisation erfordern.
Einleitend berichtet der Autor, was ihn seit seiner Jugend für die Kaukasusregion motivierte: z.B. der antike Mythos des Prometheus, der den Göttern das Feuer stahl und zur Strafe an den Kaukasusberg Kasbek (5047m) geschmiedet wurde oder die Sage von Jason und den Argonauten. Später waren es die Berichte des russ. Dichters Lermontow sowie Alexandre Dumas abenteuerliche Kaukasusreise von 1858. Die Zitate sind z. Tl. recht ausführlich wem ...
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Das Buch von Herrn Pleitgen ist so ziemlich das schlechteste, was ich an Gegendbeschreibungen bisher gelesen habe. Es besteht hauptsächlich aus Rezitationen älterer Bücher, seinen selbstgefälligen und oft beleidigenden Ansichten über Land und Leute und daraus, aufzuzählen, mit welchen Lokalpatriarchen er wieviel Wodka getrunken hätte. Zudem ist es nur was für Freunde von Sätzen die lediglich aus Subjekt, Prädikat, Objekt und maximal einem Füllwort bestehen. Gibt es eigentlich keine Lektoren mehr? Ich kann jeden nur warnen, dieses Buch zu kaufen.
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Weil ich selbst Georgioerin bin, habe ich mit grosser Neugier und Sachlichkeit angefangen das Buch zu lesen. Ich fand faszinierend, wie realistisch und farbenreich der Autor das Land und sein vergangenes und jetziges Leben beschreibt. Wenn man nichts uber Kaukasus und seine Volker weisst, dann hat man nach dem man das Buch gelesen hat wirklich vollstandige Vorstellung uber die geo-politische Lage des Kaukasus,die schone Landschaften, temperamentvolle Stamme, die jahrhundertelang in den Gebirgen hausen und die ungeschriebene, strengste Gesetze haben. Dann hat man auch reichlich gute Vorsetellung, wie sich die ehemaligen kaukasischen Sowjetrepubliken: Georgien Armenien und Aserbeidschan jetzt bemuhen sich wirtschaftlich zu entwikeln.
Man erfahrt, dass angefangen von alten Griechen, die nach Kolchetien zur Erwerbung des "Goldenen Flieses" reisten auch selbst die grossen russischen Dichter, wie Puschkin und Lermontow sich fur Georgien schwarmten.
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Ein absolut lesenswerter Reisebericht. Lebendig, informativ, vielschichtig. Man erfährt etwas über Geschichte, Geographie, heutige politische Situation. Besonders hervorzuheben ist, dass der Autor das Ganze mit einem dezenten, feinen Sinn für Humor rüberbringt.
Gut finde ich auch, dass jede Reiseetappe in einer kleinen Detailkarte dargestellt, und dass das Buch mit Bildern ausgestattet ist. Diese könnten allerdings etwas mehr von Land und Leuten und weniger vom Reiseteam zeigen.
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Fritz Pleitgen, Intendant des Westdeutschen Rundfunks, hat vier Kinder und eine beachtliche Karriere vorzuweisen. Sicher hat er irgendwann auch einen Baum gepflanzt. Was fehlte, war das Buch zum Mann. Worüber aber schreiben, ohne das eigene Leben zum Thema zu erheben? Eine riskante Reise mußte her, strapaziös, spannend und sendefähig. Laßt Bednarz den friedlichen Baikalsee, Ruge das frostige Sibirien- Pleitgen zieht es in den Kaukasus, wo laut Puschkin Mord nur eine ganz normale Geste ist. Die Gebirgsregion zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer war immer schon ein heißes Pflaster. Jeder Temperaturanstieg treibt dem geneigten Leser Schweißperlen auf die Stirn. Was passiert, wenn der Autor seine kugelsichere Weste ablegt und die Fertigstellung des Manuskriptes zugleich mit der Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ernsthaft gefährdet? Doch keine Bange, im Schlepptau befindet sich neben dem Kamerateam auch militärisches Begleitpersonal samt Schützenpanzer. Wie üblich will ...
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