Die Quadratur des Glücks: Ein Traum, den wir alle gerne träumen. Der Inder Mistry hat uns viel zu sagen
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783596156351
Ausgabe: 2., Aufl.
ISBN: 3596156351
Label: Fischer (Tb.), Frankfurt
Hersteller: Fischer (Tb.), Frankfurt
Anzahl Seiten: 638
Erscheinungsdatum: 2004-01
Herausgeber: Fischer (Tb.), Frankfurt
Studio: Fischer (Tb.), Frankfurt
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Bewertung:

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"Die Quadratur des Glücks" ist das erste Buch, das ich von Rohinton Mistry gelesen habe. Vergleiche mit anderen Werken von ihm kann ich daher nicht ziehen.
Dieses Buch erzählt die Geschichte einer parsischen Familien in Bombay. Nariman, der Patrirch dieser Familie, ist an Parkison erkrankt. Er lebt bei seinen Stiefkindern Jal und Coomy, die sein Leben stark reglementieren. Als er bei einem Spaziergang stürtzt und zum Pflegefall wird, wird schnell klar, dass Coomy nicht bereit ist, diesen Dienst zu tun. Sie steckt voller Groll und Vorwürfe Nariman gegenüber, macht sie ihn doch für den Tod der Mutter verantwortlich. In einer einzigartigen Abschiebeaktion bringen sie den Kranken zu seiner leiblichen Tochter Roxana, die zwar glücklich mit ihrer Familie aber auf engstem Raum lebt. Die Enge und die anfallenden Pflegeaufgabe sowie die Kosten werden zur Zerreißprobe für die Familie. Als der Schwiegersohn Yezad auch noch sein ganzes Geld bei einer verbotenen Lotterie verspielt, scheint ...
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Bewertung:

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mir hat der roman ausgesprochen gut gefallen.bislang kannte ich
den autor nicht und ich habe erst im anschluss daran "das gleich-
gewicht der welt" gelesen. bei mistry gibt es keine heile welt
und auch kein happyend. er kann tragisches schildern ohne auf
die tränendrüse zu drücken und hat einen feinen sinn für humor.
er bringt eine vollkommen fremde kultur näher und wir stellen
fest: diese menschen fühlen wie wir.
Bewertung:

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Als der alte Mann stürzt, läßt er Sohn & Tochter, bei denen er wohnt, bestürzt zurück. Plötzlich mit Siechtum und Bettlägrigkeit konfrontiert, zählt das Erbe einer schönen großen Wohnung keine Rupie mehr - der Vater wird zur Schwester mit Familie (hat schon mal Baby-Popos geputzt, kann jetzt auch Vater's Po putzen) abgeschoben. Aber auch dort mischt der Alte die Familie auf und sein Dasein bringt alles, was unter den Teppich gekehrt war, gnadenlos und konsequent hervor. Ein überaus lesenswerter, packender und berührender Roman aus der untergehenden Welt der Parsen im Mumbai (Bombay). Wunderbar in Stil, Drama und Brechung der Dramatik im täglichen Irrsinn, gleichermaßen spirituell, witzig und zeitgemäß.
Ein wahrer Nachfolger des "großen Wurfs" «Das Gleichgewicht der Welt».
Bewertung:

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Der langersehnte Nachfolgeroman von Rohinton Mistry hat uns alle neugierig gemacht um uns im gleichen Atemzug und nach dem Lesen der ersten 200 Seiten bereits wieder auf den Boden der Realität zurückzuholen, denn „Die Quadratur des Glücks" kann in keinster Weise an das Gleichgewicht der Welt heranreichen. Kleinbürgerlich und eng ist die Atmosphäre des Buches und vermag uns nicht einmal für eine Weile in den chaotischen Alltag Bombay zu entführen. Die Handlung spannt sich nicht über den gesamten indischen Subkontinent wie bei seinem preisgekrönten Meisterwerk, sondern beschreibt das Schicksal einer einzigen Familie bis in alle lesens- und nicht lesenswerten Details. Die Erinnerungen des alten, ans Bett gefesselten Patriarchen Nariman sind lediglich kurze Rückblenden die aufgrund ihrer Skurrilität ruhig hätten etwas länger ausfallen können, da die Liebesgeschichte des Parsi-Sohnes zu einer Christin bestimmt mehr Stoff hergegeben hätte. Insgesamt quält man sich mühsam Richtung ...
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