Der verlorene Sohn von Tibet
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783746622149
Ausgabe: 3., Aufl.
ISBN: 374662214X
Label: Aufbau Tb
Hersteller: Aufbau Tb
Anzahl Seiten: 580
Erscheinungsdatum: 2006-02
Herausgeber: Aufbau Tb
Studio: Aufbau Tb
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion: Der vierte Teil der Geschichte um den chinesischen Ermittler Shan Ta Yun, der von seinen Kollegen in die Strafkolonie nach Tibet geschickt wurde, ist, so viel soll jetzt schon verraten werden, beileibe noch nicht der Schluss der bemerkenswerten Tibet-Saga des amerikanischen Schriftstellers Eliot Pattison. -- Shan ist mit seinen buddhistischen Freunden, den Mönchen von Lhadrung, auf der Suche nach einem Ort der inneren Einkehr und möchte mit ihnen dort auch den Geburtstag des Dalai Lama begehen. Ziel ihrer Pilgerreise ist ein geheimes altes Kloster, das von den Chinesen vor Jahren fast vollständig zerstört wurde, aber offenbar immer noch als mystischer Anziehungspunkt und geistiges Zentrum gilt.
Doch so groß und weit Tibet auch sein mag, die chinesische Polizei- und Militärmacht hält das Land erbarmungslos im Griff. Als Shan und seine Freunde in dem Kloster ankommen, stellt sich heraus, dass nicht nur die chinesischen Besatzer ein gesteigertes Interesse an dort vermuteten Kunstschätzen haben, sondern auch internationale Kunsträuber, die vor nichts zurückschrecken. Als Shan herausfindet, dass das Kloster für die Tibeter eine herausragende spirituelle Bedeutung hat und seine Zerstörung eine verheerende Katastrophe wäre, gerät Shan zwischen die Fronten dieses schmutzigen Krieges.
Eliot Pattison ist und bleibt ein großartiger Erzähler, der es auf einzigartige Weise versteht, uns nicht nur die Kultur und Mythologie Tibets nahe zu bringen, sondern auch die Situation in einem besetzten und unterdrückten Land eindrucksvoll zu schildern. Das alles mit sorgfältig gesetzter politischer Kritik derart in einen Kriminalroman zu verpacken, ist nicht nur geschickt, sondern auch äußerst kunst- und phantasievoll. Dieses eigenartige und faszinierende Stück Kriminalliteratur ist -- trotz seiner fast opulenten Länge -- von Anfang bis Ende ein Genuss.
--Christian Koch
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Der verlorene Sohn von Tibet" von Eliot Pattison ist spannender Kriminalroman und anschauliche Kulturdarstellung in einem. Wie schon im Titel angedeutet ist, spielt die Geschichte in den weiten Hochebenen Tibets, präsentiert aber eine aktuelle Handlung, die die Hauptfiguren sogar bis in die USA führt.
Besonders das Aufeinandertreffen von alter tibetischer Kultur und Tradition mit moderner westlicher Weltanschauung und Technik macht den Reiz der Romane von Pattison aus. Das Buch ist das vierte in einer Reihe von beeindruckenden Geschichten um den chinesischen Ermittler Shan Tao Yun. Der fremde Tibeter", Das Auge von Tibet" und Das tibetische Orakel" beschäftigen sich jeweils auf eine spezielle Weise mit der atemberaubenden Landschaft und der Historie Tibets, wo die Religion des Buddhismus und die schwierige Bewahrung der eigenen Kultur unter chinesischer Verwaltung besondere Rollen spielen. Die persönliche Geschichte des Han-Chinesen Shan, eines ehemaligen hochrangigen Ermittlers ...
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Bewertung:

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Auch der vierte Krimi um den chinesischen Ermittler Shan war erneut spannend und fesselnd zu lesen. Man sollte allerdings die übrigen drei Bücher: Der fremde Tibeter, Das Auge von Tibet sowie das tibetische Orakel gelesen haben, dann ist der Einstieg in die Geschichte und die tibetischen Ausdrücke einfacher.
Ich freue mich auf einen weiteren Band dieses Autors.
Bewertung:

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... genau wie die drei Vorgängerromane ist der neueste Tibet-Krimi von Eliot Pattison. Der sympathische Chinese Shan muß diesmal die Hintergründe um einen Kunsträuberring aufklären.
Ich bin ausgesprochener Fan dieser intelligenten und gut recherchierten Romanreihe und habe darum schon vorher eine durchwachte Lesenacht eingeplant. Das war auch nötig; denn ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Erneut hat sich der Autor eine abenteuerliche Handlung ausgedacht, die neben packender Handlung zugleich eindrucksvoll die Kulturgeschichte Tibets und ausschnittsweise diesmal auch Chinas vermittelt.
Die Hauptpersonen in diesem Buch zeichnen sich durch persönliche Entwicklung aus, die noch lange nicht abgeschlossen scheint; auch werden interessante neue Charaktere eingeführt, wie z. B. Shans eigensinniger Sohn Ko. Ich freue mich schon auf einen Fortsetzungsband.
Bewertung:

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Die Krimis um den chinesischen Ermittler Shan, der zusammen mit tibetanischen Mönchen höchst ungewöhnliche Mordfälle löst, haben inzwischen eine weltweit Fangemeinde. Nummer 4 der Serie, "Der verlorene Sohn", ist wieder Thrill pur. Und Staunen über die Fremdartigkeit und Schönheit Tibets, die Gelassenheit und den Mut seiner Mönche. Okay, das Überraschungsmoment von Nr. 1 fehlt - Shans faszinierende Zusammenarbeit mit Buddhisten, Dämonengläubigen und Zauberschamanen, aber: Pattison bringt auch in "Der verlorene Sohn" die Gegensätze zwischen der Besatzungsmacht China und dem alten Tibet genau auf den Punkt. Er schildert den Mord in einem zerstörten Kloster so aufregend wie Shans Treffen mit seinem lange verlorenen Sohn, internationalen Kunstraub und -schmuggel mit so viel Kenntnis und Einfühlungsvermögen wie Meditationen unter dem kalten Nachthimmel des Himalaya. Kurz gesagt: Eliot Pattison ist wieder einmal ein Buch gelungen, dass viel mehr ist als "nur" ein Kriminalroman. Shans ...
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Bewertung:

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Für sich genommen wieder ein gutes Buch ... allerdings sinkt der Spaß dadurch, dass "der Reiz des Neuen/Anderen" deutlich nachläßt. Für mich: "Noch einen aus der Serie brauche ich nicht".