Wo kein Zeuge ist: Ein Inspector-Lynley-Roman
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783764501655
ISBN: 3764501650
Label: Blanvalet
Hersteller: Blanvalet
Anzahl Seiten: 800
Erscheinungsdatum: Juni 15, 2006
Herausgeber: Blanvalet
Studio: Blanvalet
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion:Kimmo Thorne ist eine auffällige Erscheinung. Als der junge weiße Transvestit eines Tages seltsam zugerichtet und tot aufgefunden wird, wird der Polizei schnell klar, dass er das Opfer eines bisher unerkannten Serientäters wurde. Ein brisanter Fall, der Inspektor Lynley und Barbara Havers über ihre persönlichen Grenzen führen wird. Elizabeth George verbindet ausgefeilte psychologische Feinzeichnung mit permanent gehaltener Spannung zu einem ungewöhnlich dichten Kriminalroman.
Obwohl dies bereits der 13. Fall des feinsinnigen Inspektors und seiner raubeinigen Assistentin ist, hat die Autorin nichts an Schreibfreude und Frische verloren, sondern scheint sich im Gegenteil immer noch zu steigern. Dabei bleibt den Protagonisten ebenso wenig erspart wie dem von der ersten Seite an vom Buch gefesselten Leser: Die grausamen Details des Mordes an Kimmo Thorne weisen die Spur zu drei weiteren ermordeten Jungen. Da diese afrikanischer Abstammung waren, hatte sich bisher allerdings noch niemand sonderlich für die Fälle interessiert. Die Morde waren als angebliche Streitigkeiten unter Kleinkriminellen jeweils schnell in den Akten verschwunden. Nun jedoch, da die perverse Handschrift des Täters endlich erkannt wurde, gilt es, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen, bevor er erneut zuschlägt. Die Presse bekommt Wind von den Versäumnissen der Polizei und giert nach weiteren Skandalen. Der Druck auf Inspektor Lynley und Barbara Havers steigt stündlich. Doch damit nicht genug, gerät schließlich auch das Privatleben der Ermittler in den Strudel der Ereignisse. Und wieder wird eine Leiche gefunden ...
Die Kalifornierin Elizabeth George gilt zu Recht als zeitgenössische Meisterin des englischen Kriminalromans. Ihre sympathischen und facettenreichen Protagonisten überzeugen durch ungewöhnliche Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit. George widmet den menschlichen Gefühlslandschaften dabei mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie den äußeren Geschehnissen. So erscheinen die beiden Ermittler dem Leser schließlich so vertraut, dass am Ende des Buches schon fast so etwas wie Abschiedsstimmung aufkommt. Da bleibt nur die Vorfreude auf Fall 14.
--Ulrike Künnecke, Literaturtest
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Inspector Lynley und Barbara Havers: Sie sind und bleiben meine Lieblingsermittler in englischen Kriminalromanen. Davon kann mich auch der vorliegende Roman letzten Endes nicht abbringen. Die Story ist grundsätzlich ok: ein Serienmörder (der böse Fu...) muß zur Strecke gebracht werden, Lynley steht enorm unter Druck und daheim im New Scotland Yard läuft auch nicht alles rund: Barbara Havers ist degradiert worden und kämpft um ihre Rehabilitation, Winston Nkata steht ungewollt im Rampenlicht und versucht, sich den Ass. Commissioner Hillier vom Hals zu halten. Gute Ansätze, aber insgesamt ziemlich zäh. Die Ermittlungserfolge lassen lange auf sich warten, am Ende gibt es plötzlich und unerwartet mehr Mörder, als nötig sind. Und wie versprochen wird es auch so richtig tragisch (...obwohl das wirklich etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt).
Mein Fazit: Die 800 Seiten hätten nicht sein müssen. Ich denke da wehmütig an die ersten Romane mit Lynley und Havers. Die kamen ...
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Bewertung:

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Glücklicherweise findet Elizabeth George zu alte Form zurück.
Nachdem "Wer die Wahrheit sucht" schlicht und ergreifend lächerlich war (Keine Auflösung im näheren Sinne, nervtötende Charaktere, langweiliger Schreibstil etc. etc.) ist "Wo kein Zeuge ist" wieder spannend.
Bei der Suche nach einem Serienkiller, laufen nicht nur Lynley und Havers, sondern auch George zu erzählerischer Höchstform auf. George legt wieder falsche Fährten in Massen, ohne dass die Handlung konstruiert wirkt...
Der Plot des Serienkillers hat zwar bereits vielen Autoren das Genick gebrochen, E. G. schafft allerdings nicht ins Klischee zu fallen. Die private Seite Lynleys und Havers' wird ebenfalls wieder durchleuchtet, mit einem dramatischen Ende, welches das Leben der Handelnden auf den Kopf stellt. Das einzige was dem fast perfekten Lesevergnügen einen Dämpfer verpasst, ist eine leichte Flaute im Mittelteil und ein Klappentext, der viel zu viel vom Inhalt preisgibt.
Aufgrund der Tatsache ...
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Bewertung:

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Das Team um Inspektor Thomas Lynley und Barbara Havers hat diesmal alle Hände voll zu tun, um einen Serienmörder dingfest zu machen, der es auf farbige Jugendliche abgesehen hat. Dabei haben sie mit den politischen Schachzügen ihres Vorgesetzten Hillier ebenso zu kämpfen wie mit privaten Schicksalsschlägen.
Wow! nach dem schwachen Vorgänger stimmt hier wieder einmal alles! Die Ermittlungsgeschichte ist spannend, und die Charaktere sind lebendig, interessant und menschlich gezeichnet. Dazu noch ein überraschend tragisches Ende - dieses dicke Buch war mir immernoch zu kurz!! Seite um Seite ein Genuß - Elizabeth George hat zu ihrer Bestform zurückgefunden!
Bewertung:

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Mit "Wo kein Zeuge ist" schickt Elizabeth George Lynley und Havers auf Neuland. Zum ersten Mal haben sie es mit einem Serienmörder zu tun, zum ersten Mal kommt ein Profiler ins Spiel, zum ersten Mal geht es um grausame, kranke Taten eines psychisch kranken Täters. Aber auch auf diesem Terrain bewegt sich Elizabeth George gekonnt, und gerade im Vergleich zu den letzten beiden Bänden gelingt es ihr wieder besser, Spannung aufzubauen.
Eine Schwäche allerdings gibt es in der Handlung, als sich Lynley dazu entschließt, sein Privatleben von der Boulevardpresse ausschlachten zu lassen. Für diesen Schritt liefert Elizabeth George leider keine plausible Erklärung; diese Wendung wirkt sehr konstruiert und gekünstelt. Eine weitere Schwäche ist die Figur der Ulrike, die peinlich-stümperhafte Ermittlungen durchführt. Die Passagen sind mir zu langatmig. Die große Stärke aber: Elizabeth George traut sich tatsächlich, eine lieb gewonnene Hauptperson ausscheiden zu lassen. Hoppla, das hat ...
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Also, über die Übersetzung kann ich jetzt nichts sagen, ich habe das Buch auch auf Englisch gelesen. Da ist die Sprache ok.
Allerdings bin ich schwer enttäuscht von diesem George - Krimi. Er zieht sich endlos hin, ich habe zum Schluss immer wieder ein paar Seiten überblättert, und habe trotzdem nichts verpasst. Die Figur von Havers ist mir inzwischen ein wenig sehr überzeichnet - ich meine, welcher Mensch kann denn nun wirklich die ganze Zeit von Pop-Tarts leben und sich so unmöglich anziehen, dass es einem graust ohne dass das irgendwelche Folgen hat....?
Was mich aber am Meisten stört ist die Auflösung. Erstens einmal wusste ich nach 1/3 des Buches, wer der Täter ist. Das mag ich schon mal gar nicht. Dann war ich sehr erstaunt, dass George noch einen zweiten Täter aus dem Hut zauberte - aber so etwas von herbeigezogen...das kann ja wohl nicht sein.
Und das Ende - das hätte es wirklich nicht gebraucht. Das hatte mit dem Fall nun wirklich nichts zu ...
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