Stefan Loose Travel Handbücher Peru und Westbolivien
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783770161430
Ausgabe: 2., vollst. überarb. A.
ISBN: 3770161432
Label: DuMont Reiseverlag, Ostfildern
Hersteller: DuMont Reiseverlag, Ostfildern
Anzahl Seiten: 632
Erscheinungsdatum: 2007-01
Herausgeber: DuMont Reiseverlag, Ostfildern
Studio: DuMont Reiseverlag, Ostfildern
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Durchschnittliche Bewertung:

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Gerade bin ich von knapp sechs Wochen Rucksackurlaub aus Peru und "Westbolivien" zurück.
Dieses Buch bietet einen guten Überblick und ist dabei spezieller auf mitteleuropäische Ansprüche ausgerichtet als der Lonely Planet. Die Informationen zu kulturellen und geschichtlichen Hintergründen sind sehr gut, teilweise leider etwas kurz. Es werden schöne Routen/Plätze etc. empfohlen, die abseits der Touristenpfade liegen.
Sehr gut ist die Angabe weiterführender Literatur zu speziellen Themen.
Leider waren einige Informationen nicht immer korrekt, Karten und Stadtpläne ungenau und trotz Aktualisierung 2007 manche Recherche offensichtlich älter als zwei Jahre. Dies bezieht sich insbesondere auf weniger frequentierten Sehenswürdigkeiten. Das sind allerdings nicht wirkliche k.o.-Kriterien.
Insgesamt ist das Buch sehr hilfreich, wenn man viel ohne Guide und ohne Agenturen reisen will. Die Angaben zu Preisen, Verkehrsverbindungen und Unterkünften ...
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Bewertung:

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Komme gerade aus Peru und Westbolivien zurück wo ich mit diesem Buch für gut einen Monat unterwegs war. Ich war froh mich im Vorfeld für dieses Buch entschieden zu haben. Es hat mir auf meinem ganzen Trip stehts die Informationen gegeben, die ich benötigt habe und eignet sich meiner Meinung nach besonders für Traveller die individuell- bzw. lowbudget reisen möchten. Die Angaben über Unterkünfte sowie Transportmöglichkeiten sind ausführlich und aktuell. Lediglich einige Informationen bezüglich Restaurants und Cafes scheinen nicht mehr ganz zu stimmen, was allerdings eher an der schnelllebigkeit dieser Szene, als an schlechten Recherchen dieses Guidebooks liegen dürfte. Meiner Meinung nach ein sehr ordentlicher Reiseführer, der für den "standard-" aber auch den individuellen Trip in diese Gegend eine große Hilfe ist.
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Wer Perú auch jenseits der bekannten Touristenwege kennenlernen will, sollte auf jeden Fall diesen Reiseführer im Gepäck haben! Jede noch so kleine Ecke wird detailliert beschrieben und man erhält nützliche Tips zu möglichen Unterbringungen und diversen auch unkonventionellen Transportmöglichkeiten.
Besonders interessant war für uns die (zwar kurze, trotzdem ausreichende) Beschreibung, wie man mit einem Lastschiff über den Huallalga, Maranon und Amazonas von Yurimaguas bis nach Iquitos fahren kann. Ein unvergessliches Amazonas-Erlebnis, dank der Hinweise dieses Buches.
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Abgesehen vom irrefuehrenden Titel "Westbolivien" (was meiner Meinung nach mehr umfasst als nur die Region La Paz, die hier behandelt wird) ist dieses Buch ein sehr nuetzlicher Reise-Ratgeber. Er enthaelt Unmengen von Tipps und beschreibt detailliert Wanderungen auch im eher wenig touristischen Norden Perus. Die Hinweise zur Geschichte Boliviens und Peru sind vorbildlich, und ein Museums- und Kulturliebhaber wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Im Ganzen ist der Schreibstil serioeser als im eher umgangssprachlich verfassten Lonely Planet.
Die Hotelempfehlungen sind gut, aber im Gegensatz zu den aus Lonely Planet bekannten beschreibungen leider etwas zu knapp geraten (meist nur eine Zeile). Trotzdem bietet er eine gute Hilfe bei der Unterkunftssuche.
Einziger dicker Negativpunkt: Wer plant, die Grenze nach Ecuador im Norden Perus bei San Ignacio zu ueberqueren (ein sehr spannender und abenteuerlicher Weg), findet in diesem Buch keinerlei Informationen dazu ...
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Viel besser kann man einen Reiseführer wohl kaum machen. Das jedenfalls ist unser Eindruck nach drei Wochen Rucksackurlaub in Peru. Man hätte uns alles klauen können: Geld, Kamera aber am meisten vermisst hätten wir wohl dieses Buch. Es bringt die gewünschten Infos an der richtigen Stelle und die Logik des Aufbaus entspricht wie durch ein Wunder auch meistens der Logik der Reise. Unterkünfte, Restaurants und vor allem der öffentliche Busverkehr sind präzise und reisetauglich beschrieben. Daß er ganz in schwarzweiß gehalten ist, erweist sich im Gebrauch als eher positiv und bestätigt den ersten Eindruck: viel Information - wenig überflüssige Gimmiks und Designexperimente.