Gruselkabinett (26) - Die liebende Tote
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Bindung: Audio CD
EAN: 9783785735787
Ausgabe: 1
ISBN: 3785735782
Label: Lübbe / Titania Medien
Hersteller: Lübbe / Titania Medien
Hersteller Mindestalter: 168 months
Erscheinungsdatum: 2008-06
Herausgeber: Lübbe / Titania Medien
Laufzeit: 57 Minuten
Studio: Lübbe / Titania Medien
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Durchschnittliche Bewertung:

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Als ich diese CD bei amazon.de entdeckte,achtete ich nicht ganz genau darauf was sich auf dem Cover befand.Jetzt vor kurzem nahm ich mir die Zeit um genauer auf dem Cover zu schauen.Das Bild sieht zwar nicht gruselhaft aus aber dafür sehr bunt und etwas erotisch.Die Frau oder besser gesagt,Die liebende Tote auf dem Bild hat nur ein dünnes Nachthemd an so daß ein klein wenig ihres weiblichen Körpers zu sehen ist und sie erotisch auf dem Cover in Erscheinung tritt.Da dachte ich mir das dieses Hörspiel ein Hauch von Erotik besitzen könnte und beim anhören dieser CD lag ich garnicht mal sooo falsch.Natürlich hört man keine Sexszenen aber ein wenig sehnsüchtiges Liebesgestöhne. Die Hauptfigur,Die liebende Tote, kam schon sehr erotisch rüber.Die Sprecherin Sabine Arnhold hat die Rolle gut besetzt.Es ist nicht nur eine spannende Story sondern auch eine etwas erotisch prickelnde.Aber wie von dem anderen Rezensist muss ich auch sagen das diese Story etwas an Gruselkabinett 1 - Carmilla,der ...
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Wieder einmal hat sich der Kauf eines Titania Hörspiels gelohnt.
In dieser Folge streiten zwei Seiten um die Seele eines Möchs, der sich der Versuchung der Liebe hinzugeben wagt.
Von der Themantik her war das Buch ganz sicher ein skandalöses Werk zu seiner Zeit, da es einige Anzüglichkeiten enthält und auch blasphemische Stellen enthält, die man heute nicht mehr so schlimm finden dürfte, wie 1840 ("Ich liebe dich mehr als meinen Glauben, mehr als Gott").
Die Handlung erinnert gegen Ende übrigens sehr an "Carmilla der Vampir", was ich dann ein wenig langweilig fand.
Auf alle Fälle bekommt man hier große Literatur zu hören, die von soliden Sprechern in Szene gesetzt wird.
Mein Kritikpunkt ist der, dass Marc Gruppe jetzt in jedem Hörspiel die gleiche Erzählform wählt(nicht wirklich originell): Er startet im Präsens und lässt dann den (gealterten) Protagonisten in der Retrospektive seine Geschichte erzählen, wobei er immer mal wieder zurück in die ...
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Pater Romuald erzählt einem jungen Mönch, wie er einst den Versuchungen der Liebe erlegen ist, als er selbst ein junger Priester war. Schon bei der Weihezeremonie erblickte er jene Frau, die sein Leben von Stunde an verändern sollte. Kurz nachdem er sein neues Amt als Priester angetreten hat wird er zu einer sterbenden Edelfrau gerufen, welche er die letzte Ölung geben soll. Als er an das Lager der Todgeweihten tritt kommt er jedoch zu spät. Clarimonde ist tot. Doch Romualds Schrecken ist weitaus größer als er erkennt, wer auf dem Bett liegt: Es ist die Frau, in welche er sich bei der Priesterweihe auf den ersten Blick unsterblich verliebte. Als er die kalten Lippe Clarimondes küsst erwacht die Tote zu neuem vampirischem Leben &
Die liebende Tote oder auch Die tote Geliebte des Schriftstellers Theophile Gautier ist eine der besten und eindringlichsten Vampirerzählungen des neunzehnten Jahrhunderts und hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Wenn man heute die Geschichte ...
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Nachdem man mit "Charles Dexter Ward" wieder einen bekannteren Stoff vertont hat, sind die beiden neuen Folgen doch eher als schauerliterarischer Geheimtipp zu betrachten. Das muss aber nicht heißen, dass es hier inhaltlich ein paar Stufen nach unten geht - ganz im Gegenteil: Die Macher von Titania Medien haben ja in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass es gerade diese weniger populären Stoffe sind, die in ihren Händen zu kleinen Meisterwerken werden.
"Die liebende Tote" ist dafür ein gutes Beispiel. Die sehr klassisch erzählte Geschichte funktioniert zwar nach gängigem Muster, überzeugt aber letztlich durch eine sehr gelungene Umsetzung. Das beginnt mit dem wirklich guten Skript, das die Geschichte im richtigen Tempo zu erzählen weiß.
Wenngleich sich das gruselige Gefühl nur zum Ende hin einstellt, unterhält die Geschichte doch, aufgrund der Lebendigkeit der Erzählung.
Da helfen natürlich auch sehr passend ausgewählte Sprecher. Kaspar Eichel ...
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In den frühen Episoden aus dem Gruselkabinett war die Musik lieblicher und für meinen Geschmack schöner als die teils stampfenden Rhythmen der jüngeren Folgen. Ich wunderte mich über diesen Zustand, bis ich vor kurzem ein Interview mit Titania Medien hörte, in dem die musikalische Wende erklärt wurde: Früher wurde eigens für jede Folge eigene Musik produziert, heute wird die Musik eingekauft. Das hat den Vorteil, dass die eingekaufte Musik ein größeres Orchester und somit eine optimale Instrumente-Vielfalt bietet. Eingekaufte Musik ist zudem günstiger als ein selbst in Auftrag gegebener Soundtrack. Unter diesen Aspekten kann ich verstehen, dass Titania so handelt. Dennoch wünschte ich, dass manch kommende Folge des Gruselkabinetts wieder mit der einfacheren Musik unterlegt wird.