Auf den Spuren meines Vaters
Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783828450431
ISBN: 3828450431
Label: Diana
Hersteller: Diana
Erscheinungsdatum: 2001
Herausgeber: Diana
Studio: Diana
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Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion: Der Name Tenzing Norgay weckt bei Himalaya-Fans sofort Assoziationen. Denn gemeinsam mit Sir Edmund Hillary gelang dem Sherpa 1953 die legendäre Erstbesteigung des Mount Everest. In der Euphorie nach der Erstbesteigung wurde Tenzing zur gefeierten Berühmtheit. Als Tribut an seinen mutigen Vater erzählt dessen Sohn Jamling Tenzing Norgay von seiner eigenen Bezwingung des Everest im Katastrophenjahr 1996, als er das IMAX-Team bei seinen Dreharbeiten zu dem weltbekannten Everest-Film führte.
Wer sind diese Sherpas, diese tapferen Männer, die seit 1921, als die Briten sich erstmals in die Höhen des Himalayas wagten, ihr Leben riskieren, um Bergsteiger aus aller Welt in den Himalaya zu begleiten? Neben der dramatischen Rahmenhandlung der IMAX-Expedition, bei der die Kulturen der "Weißaugen" und der Sherpas aufeinander prallen, erzählt Jamling zwischen den Zeilen auch die Geschichte seines Volkes -- und reflektiert seine eigene spirituelle Entwicklung in einer schwierigen Vater-Sohn-Beziehung: Erst durch seine eigene Everest-Besteigung kommt sie ins Reine.
"Die Berge", sagt der Dalai-Lama, der auch das Vorwort zu
Auf den Spuren meines Vaters geschrieben hat, "sind Wohnsitz der Götter". In diesem Sinne kann man das vorliegende Buch nicht nur als Tribut an einen großen Sherpa und als historische Dokumentation des Katastrophenjahrs, sondern auch als kenntnisreiche Dokumentation über ein buddhistisches Volk sehen, das auf schicksalhafte Weise mit dem Dach der Welt verbunden ist. Eine Reihe hervorragender Farbfotografien im Mittelteil des Buches erzählt die Familiensaga sowie die historischen Ereignisse anschaulich im Bild.
--Friederike Kaiser
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eines der wenigen mir bekannten bücher über den everest, die es schaffen, den sherpas jenen stellenwert zuzuschreiben, den sie verdienen. ein interessanter einblick in das leben der sherpas, die religion, die riten, den glauben, ....
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Eine einmalige Möglichkeit den Wahnsinn der unzähligen MT. Everest Besteigungen aus dem Blickwinkel der Sherpas und dem Buddhismus zu sehen. Trotz der verkürzten Buchversion, die auf CD erscheint hat man am Ende nicht das Gefühl etwas Wesentliches verpasst zu haben. Eine vielfältige Geschichte mit etlichen hintergründigen Verknüpfungen des Autors zu seinem Vater und dem Traum den Mt.Everest selbst besteigen zu wollen. Hightech und westlicher Höhenkoller begleitet von Butterlampen,Gebetsmühlen und buddhistischen Ritualen. Eine gelungene Erzählung über Nepal, den Himalaya, den Mt.Everest von gestern und heute.
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Ein Everest-Buch unter den mittlerweile unzähligen, das den Mythos des Berges endlich auch einmal aus der Sicht eines Sherpas schildert und dieser Sherpa ist dann auch noch ein Sohn des berühmtesten aller Sherpas, Tenzing Norgay - das klingt sehr vielversprechend.
Ob das Buch nun immer und überall dieses besondere Versprechen einlösen kann, muss jeder Leser letztlich für sich entscheiden, aber feststeht, dass in großer sprachlicher Leichtigkeit einiges über den Berg, das große (und wohl meistbeschriebene) Berg-Unglück der 90er und über das Volk der Sherpas zu erfahren ist.
Gleichzeitig ist Jambling ein echter Wanderer zwischen den Welten, den seine langen Studien- und Arbeitsjahre in den USA doch auch deutlich geprägt haben und der mit einem veritablen Vaterkomplex ausgestattet ist (angesichts der Heldenverehrung, die Tenzing Norgay in der Region bis heute erfährt, vielleicht auch nicht allzu verwunderlich...)
Für Liebhaber der Everest-Literatur jedoch durchaus ...
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Jamling Tenzing Norgay beschreibt die Ereignisse des Jahres 1996 (das Katastrophenjahr mit vielen Toten am Berg)und streut Berichte aus dem Jahr 1953 ein, als sein Vater und Sir Edmund Hillary den Everest bestiegen.
Jamling Tenzing Norgay war mit dem IMAX-Filmteam am Berg. Viele Details des Films werden erst beim Lesen des Buches klar.
Es ist interessant, die Geschichte des Berges und die Gefühle bei der Ersteigung aus "anderer" Sicht zu erfahren: eines Angehörigen des Sherpa-Volkes, eines Buddhisten mit moderner westlicher Erziehung, der in Amerika studiert und gelebt hat.
Es ist ausserdem die Geschichte einer schwierigen Vater-Sohn-Beziehung, bei der der Vater durch seine Erstbesteigung fast zum Übermenschen wird. Jamling Tenzing Norgay kann sich erst dadurch, dass er es seinen Vater gleich tut, emanzipieren.