KulturSchock Kaukasus
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783831712939
Ausgabe: 1
ISBN: 383171293X
Label: Reise Know-How Verlag Rump
Hersteller: Reise Know-How Verlag Rump
Anzahl Seiten: 240
Erscheinungsdatum: 2004-11
Herausgeber: Reise Know-How Verlag Rump
Studio: Reise Know-How Verlag Rump
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Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Das abwechslungsreich geschrieben Buch ist äußerst informativ. Auf Kosten einer differenzierteren Darstellung helfen Ute Friesen und Marcus Würmli dem Leser, sich auf die fremde Kultur der Kaukasier einzustellen. Die Autoren überzeugen hierbei durch die verständliche Darstellung auch komplizierterer Sachverhalte.
Dabei versteht es insbesondere Ute Friesen, objektive Fakten mit ihrer subjektiven Wahrnehmung so zu verknüpfen, dass sich der Westeuropäer sehr gut in das hinein versetzen kann, was ihn in Georgien, Aserbeidschan und Armenien erwartet. Insofern wird die durch den Titel des Buches geweckte Erwartung, den Leser sehr gut auf den Kulturschock Kaukasus" vorzubereiten, hundertprozentig erfüllt.
Die soziokulturellen Betrachtungen und die Beschreibung von Religion und Glaube der Kaukasier gehören zu den Highlights dieses erstklassigen Werkes.
Der Leser wird es nach Lektüre des Buches kaum erwarten können, endlich in den Kaukausus zu reisen.
Bewertung:

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Ich kann mich den meisten Vorrednern hier nur anschließen: ein schlechtes Buch auf dem Stammtischniveau. Dieses Buch ist für anspruchsvolle Leser nicht geeignet, da sehr unprofessionell. Vor allem ist es sehr peinlich, wie die Autoren aus der westlichen Hemisphäre das gemeine Volk im Kaukausus belehren wollen und dadurch nur ihre Arroganz zur Schau stellen. Hinterher ärgert man sich, daß man soviel Zeit in diese Grütze investiert hat.
Daher meine Bewertung: Absolut unterirdisch; sucht was Anspruchsvolleres !!
Bewertung:

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Das Buch ist völlig ungeeignet etwas über Land und Leute des Kaukasus zu erfahren. Die Autoren verlaufen sich in platten Klischees und man merkt das sie sich nicht im Ansatz die mühe gemacht haben die Menschen der Region und ihre Bräuche zu verstehen. Man bekommt den Eindruck als sei der Kaukasus nur von Deppen bewohnt, was besonders peinlich ist wenn man bereits menschen aus dieser Region kennt.
Auf Regionale unterschiede der drei Länder Armenien, Aserbaidschan und Georgien wird wenn überhaupt nur am Rande eingegangen. Für die Autoren scheinen diese Länder alle das selbe zu sein, dabei wird nicht berücksichtigt das sie ihre eigene lange unterschiedliche Geschichte haben, sich teilweise durch Ihre Religion unterscheiden und sich damit auch ganz andere Mentalitäten in diesen Staaten gebildet haben.
Weiterhin wird über die Menschen hergezogen was das Zeug hält, sie Kleiden sich unpraktisch, Kochen am liebsten Gerichte ihrer Regionalen Küche (wie schrecklich), sind ...
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Ich habe in Azerbaidzhan 3 Monate LANG gewohnt und finde alle Beobachtungen sehr-sehr genau. Und finde ich, obwohl das Buch meistens ueber Armenien erzaehlt, passt alles genauso gut zu Azerbaidschan.
Muss ich mehr sagen: Autorin ist sehr freundlich zu den Leuten dort.
Und ich wundere mich, dass Ute 4 Jahren in Armenien wohnen konnte, weil ich - ziemlich tolerantes und fuer andere-Kulturen-offenes Person - war innerhalb von diesen 3 Monaten schon so an alle Leute herum boese, dass eigentlich konnte man es schon als Nationalismus betrachten.
Ich finde Autorin auch sehr ehrlich: sie versucht nicht irgendwelche "grosse geschichtliche Urspruenge"(=Ausreden) fuer alle Seltsamkeiten zu suchen, sondern beschreibt alles so, wie es wirklich jetzt ist.
Ich lese das Buch mit grossem Vergnuegen und finde es toll, dass jemand noch was lustiges bei diesen seltsamen, wahrscheinlich auch sehr verletzten Kulturen finden kann. Verletzten von Sowjetunion, die schon greisenhafte Gesellschaftverhaeltnisse ...
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Bewertung:

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Gut, das Buch beschreibt die Mentalität eines Landes in Anekdoten, doch ist das in meinen Augen die legitimste Art. Die Autoren können so begründen, wie sie zu ihren Einschätzungen kommen, statt so zu tun, als müsse jeder die beschriebenen Länder auf die gleiche Art und Weise wahrnehmen. Aber die Anekdoten zeigen eben doch einen Teil des Lebens in einem Land, der in anderen Reisebüchern nicht vorkommt, in denen die Geschichte und die Architektur dargestellt werden.
Ich hatte beim Lesen auch nicht den Eindruck, dass die beiden Autoren belehren wollen. Sie schreiben an vielen Stellen, dass sie manche Verhaltensweisen nicht verstehen können, weil sie anders aufgewachsen sind, dass sie Probleme mit den Geschlechterrollen hatten, dass ihnen das Klima in den Familien oft zu eng schien, dass die Bildung und die Ausbildung eher dürftig ist, dass sie sich über mangelnden Gemeinsinn geärgert haben. Ich denke schon, dass manche Aussagen provozieren, aber ich denke, sie regen eben auch zur Auseinandersetzung ...
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