Corporate Language: Wie Sprache über Erfolg oder Misserfolg von Marken und Unternehmen entscheidet
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783874396691
Ausgabe: 1
ISBN: 387439669X
Label: Schmidt (Hermann), Mainz
Hersteller: Schmidt (Hermann), Mainz
Anzahl Seiten: 387
Erscheinungsdatum: 2006-10
Herausgeber: Schmidt (Hermann), Mainz
Studio: Schmidt (Hermann), Mainz
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Hans-Peter Förster, auf dessen einer Schulter Armin Reims steht, schickte mir vor geraumer Zeit ein anlagenbeladenes Mail. In einem Ton, der die eigenen Theorien bezeichnenderweise überhaupt nicht berücksichtigt, befahl er mir Förster, das Wort "Corporate Wording" schleunigst von meiner Internetseite zu entfernen. Sonst... Und nun lese ich im Buch von Armin Reins, gleich unter "Dank", ebenso gewichtige Copyright-Hinweise. Geschützt sind die Begriffe "CL-Sprach-Stilgruppen", "CL-Sprachbank", "CL-Manual", "CL-Farbmethode", "CL-Sprachpositionierung", "CL-Sprachzwiebel", "CL-12-Schritte-Methode", "CL-Copy-Check". Für "Corporate Language" erhielt der die Besitzerrechte offenbar nicht. Lieber Kollege Reims, ich finde es unsäglich, wenn Handwerker ihre Arbeitsuntensilien mit juristischen Bannflüchen belegen. Die Minimalstrafe ist der Abzug eines Sterns.
Copy hin - Right her, der Inhalt ist nicht neu. Aber neidvoll muss ich gestehen, dass Armin Reins ein Verpackungskünstler ...
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Perfekt gestylt, wie man es vom Buch eines Werbers erwartet, kommt Armin Reins "Corporate Language" daher. Und es bleibt nicht beim schönen Schein: Hier gibt es von der ersten bis zur letzten Seite viel Handfestes zu lesen über ein gern vernachlässigtes Thema, die Unternehmenssprache. Star-Texter Reins wird zweierlei Ansprüchen gleichermaßen gerecht: Er unterhält mit Interviews, Geschichten und Beispielen aus der Praxis. Und er lehrt, beinahe im Vorbeigehen. Was diverse Fachleute aus Unternehmen und Agenturen zu sagen haben, ist ebenso bedenkenswert wie die unzähligen Paradebeispiele, mit denen das Thema aufgelockert und veranschaulicht wird. Vergessen darf man bei allem Lob natürlich nicht, dass dieses Buch letztlich ein Werbemedium für den Autor und seine Agentur ist. Reins kann nicht oft genug auf die eigenen Leistungen hinweisen, und ein Formular zur Seminaranmeldung flattert einem auch gleich entgegen. Zweite kleine Schwäche: Die Werbung steht überall im Vordergrund. Wer beruflich ...
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Wie auch schon bei der "Mörderfackel" stellt Herr Reins sein Talent unter Beweis, andere Leute für ihn die Arbeit machen zu lassen und das Ergebnis anschließend als bahnbrechende Erkenntnis zu verkaufen - meine Hochachtung; gutes Prinzip!
Die Systematik, unterschiedliche Zielgruppen unterschiedlich anzusprechen und farbliche Kennungen für die verschiedenen Stilrichtungen vorzunehmen sowie das Konzept einer unternehmensspezifischen Sprache sind nichts Neues mehr (H.-P. Förster veröffentlichte 2006 bereits die 8. Auflage seines Buches mit dem ebenso überheblichen wie einfallslosen Titel "Texten wie ein Profi", in dem er das Farbsystem anwendet. Im Gegensatz zu CL spricht er nur von CW - Corporate Wording.)
Trotzdem ziehe ich das Buch von Reins vor - es wird meiner Vorstellung von Werbung als Gebrauchskunst eher gerecht. Es reicht eben nicht, nach vorgegebenen Schemata roboterhaft Worte aneinander zu reihen, um einen guten Text zu produzieren. Das macht CL mehr als ...
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Dieses Buch ist für alle, die ein preiswertes Seminar zum Thema "Texte in der Werbung" besuchen wollen, ein Pflichtkauf. Der Vorteil, den heimischen Schreibtisch (oder das Sofa) nicht verlassen zu müssen, während man sich fortbildet, ist neben der amüsanten und detailreichen Lektüre eines der Hauptargumente. Wer diese Buch gewissenhaft durcharbeitet, schreibt anschließend anders. So viel ist sicher. Ob es denn auch besser ist? Das soll Herr Reins entscheiden.
Ginge es hier um Aktien, würde ich empfehlen: STRONG BUY!
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Nachdem ich bereits mit der "Mörderfackel" von Armin Reins gute Erfahrung gemacht hatte, hab ich mir nun auch "Corporate Language" zu Gemüte geführt. Das Buch ist sehr gut gemacht, sorgfältig recherchiert, interessant gegliedert und vermittelt eine Menge Stoff zu den Themen Texten und Corporate Text.
Das Buch startet mit einem Interview Michael Buffer, dem bekannten Boxringsprecher, der den Satz "Let's get ready to rumble" geprägt hat und damit sein Geld verdient. Weitere Interviews folgen und man taucht langsam ein in den Themenkreis Sprache in Unternehmen.
Auch dieses Mal hat Armin Reins bekannte Kreative gebeten, Beispiele für sein Buch zu erarbeiten. Hier gehts um eine imaginäre Sprudelmarke, die textlich beworben werden soll. Mir gefällt der Abschnitt nicht so gut, aber das ist wohl eher Geschmackssache.
Herzstück für mich ist Reins Systematik der fünf Zielgruppen, die individuell betextet und somit spezifisch angesprochen werden können. Das ist sehr überzeugend ...
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