Endlich weg: Über eine Weltreise zu zweit
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783890293417
Ausgabe: 2
ISBN: 3890293417
Label: Malik
Hersteller: Malik
Anzahl Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 2008-03
Herausgeber: Malik
Studio: Malik
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das buch ist ganz nett zu lesen. wir habens - als geschenk vor unserer eingenen weltreise - gleich doppelt bekommen.
inhaltlich ist es locker und flockig. dennoch hat es mit dem wirklichen abenteuer einer weltreise recht wenig am hut. der autor macht aus seinem 4-monatigen urlaub eine bildungsreise. die besuchten orte sind alles andere als abenteuerlich und die gesamte weltreise ähnelt eher einem luxusurlaub (wir haben tollen wein getrunken, wir haben in einem tollen hotel gewohnt, etc.).
wer sich abenteuer erwartet ist hier falsch. jeder wie er will, aber es gibt sicher eine menge weltreisende, die durchaus mehr zu erzählen haben.
Bewertung:

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Man darf sich einfach nicht zuviel erwarten von diesem Buch. Dennoch ist es eine unterhaltsame Lektüre. Langer Urlaub oder Arbeitsurlaub? Von Aussteigen keine Spur, wenn der sichere Job zuhause wartet und das Konto gefüllt ist. Das Schreibgerät ist immer dabei und es wird viel notiert. Die Reise wurde mit der Absicht angetreten, ein Buch daraus zu machen, das spürt man auf jeder Seite. Etwas hat mich schon gestört: Auf Pauschaltouristen schaut der Autor herab. Selbst fährt er aber vollkommen durchgeplant, jede Unterkunft bucht er bereits per Internet im voraus. Es bleibt wenig dem Zufall überlassen. Am besten sind die Begegnungen mit Menschen, da hat er als Reporter ein gutes Gespür.
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Meine Freundin hatte das Buch "Endlich weg: Eine Weltreise zu zweit" mit in den Urlaub genommen. Ich habe es dann während des Urlaubes gelesen, da ich den Titel sowie den Abstract interessant fand. Es ist durchaus ein lesenswertes, kurzweiliges Buch (positiv gemeint), welches gut geschrieben ist. Auf der anderen Seite hält es nicht das, was der Titel verspricht. Der Autor machte einen vierminatigen Sabbatical, während dem er mit einem Round-the-world Ticket um die Welt geflogen ist und vier Wochen, der ohnehin kurzen Zeit, in Sydney bei Freunden verbrachte. Meines Erachtens handelt es sich daher mehr um die Schilderung eines langen Urlaubes und nicht um den Bericht einer Weltreise. Zudem werden alle auch nur annähernd riskanten Reiseziele von vornherein ausgeschlossen, so interessant sie auch aus kultureller oder landschaftlicher Perspektive sein mögen. In Asien werden Vietnam und Hongkong besucht (wobei sich der Autor in Hongkong auf die Übernachtung in einem Luxushotel beschränkt). ...
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... tut sich auf, wenn man dieses Buch liest. Ging zumindest mir so! Aufmerksam wurde ich durch Barth's "Ballack"-Buch, das mir bereits durch den wirklich ausdrucksstarken Schreibstil aufgefallen war. So auch in dieser sehr persönlichen "Urlaubserinnerung" (wobei das stark untertrieben ist...). Das Buch fesselt durch diesen Stil, weniger durch die Fakten, die vermittelt werden, es will ja auch kein Reiseführer sein. Es ist eine Mischung aus Roman und Bericht, vielleicht autobiografisch, oder auch nicht, aber das ist fast egal, denn man kann in den Reisen und Orten richtig schwelgen. Ja, man möchte auch diese Orte besuchen, oder auch noch andere, die der Autor nicht besucht hat. Ich bewundere ihn für die Kunst, vor allem die Menschen, die er trifft, in den Vordergrund zu stellen. Das schafft kein Pauschaltourist. Auch wer keine Weltreise plant: Ein wunderschönes Buch, ideal für die Urlaubssaison (wenn man am Club-Pool liegt und nachdenkt, dass man auch anders reisen könnte....)
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Es gibt Bücher, die sind mit ganz viel Herz geschrieben - und "Endlich weg" gehört zu dieser seltenen Spezies. Habe mich beim Lesen nicht nur amüsiert, sondern mich ständig gefragt: Wie würde es mir auf einer solchen Reise gehen? Jeder, der davon träumt, einmal auszubrechen, findet sich hier wieder. Und fragt sich am Ende: Wohin würde ich fahren?
Das Buch hat meine Träume wiederbelebt und mir viel Mut gemacht. Ich mochte Barths Schreibstil, der angemessen vielfältig ist, gerade so wie eben seine Stimmung in dem jeweiligen Land, und ich mochte vor allem, dass der Autor sich und seine Frau nicht als Pseudo-Abenteurer darstellt. Das ist auch kein Aussteiger oder ein Freak, sondern einer wie du und ich. Aber er stellt nicht sich in den Mittelpunkt wie dies fast alle Reisebuchautoren tun, sondern die Länder, die Menschen, die Begegnungen. Und das alles macht er sehr unterhaltsam, feinsinnig und oft nachdenklich.
Man hätte sicher eine bessere Karte dazustellen können, aber sonst ...
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