Das Spitzbergen-Experiment: Ein Forscher, eine Frau und die Theorie vom Ursprung des Lebens
unser Preis: EUR 11,00
Preisänderungen möglich.
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Tagen.
Bindung: Broschiert
EAN: 9783894052645
Ausgabe: 1
ISBN: 3894052643
Label: National Geographic Taschenbuch
Hersteller: National Geographic Taschenbuch
Anzahl Seiten: 263
Erscheinungsdatum: 2005-12
Herausgeber: National Geographic Taschenbuch
Studio: National Geographic Taschenbuch
ähnliche Produkte:
Browse for similar items by category: Click to Display
Produktbeschreibung:Aus der Amazon.de-Redaktion:Gäbe es den Posten eines Sonderbeauftragen zur Imageverbesserung der Wissenschaften, der Physiker Hauke Trinks wäre ein heißer Kandidat. Auch wenn sein Forschungsfeld eher die eisige Kälte ist. Schließlich verbrachte er über ein Jahr lang mit wissenschaftlichen Experimenten in der absolut unwegsamen und rauen Natur einer Nachbarinsel des skandinavischen Spitzbergen. Doch damit nicht genug. In seinem absolut lesenswerten Expediditions-Tagebuch
Das Spitzbergen-Experiment vermittelt der außergewöhnliche Professor auf fesselnde Art und Weise, welch ungewohnte Wege man als Wissenschaftler einschlagen kann, wenn man sich nur traut.
Damit wird er einer ganzen Reihe Studenten Mut machen, ebenso außergewöhnliche Wege zu beschreiten. Forscherkollegen und Medien sind schon jetzt hellauf begeistert. "Wissenschaft kann zum Abenteuer werden, aber kaum einer verbindet diese beiden Herausforderungen so konsequent wie Hauke Trinks", jubelt etwa
Die Zeit. Und
Die Welt will in den Reihen der Wissenschaft schon öfter den Begriff "nobelpreiswürdig" vernommen haben. Kein Wunder, denn Trinks hat sich keine einfachere Fragestellung vorgenommen als folgende: Wo und wie entstand Leben auf der Erde? Wobei der ehemalige Präsident der Technischen Universität Hamburg-Harburg die gewagte These vertritt, dass entgegen der weit verbreiteten Auffassung vom warmen Urtümpel der Ursprung allen Lebens im Eis stattgefunden haben könnte. Und tatsächlich: Trinks' mühsam errungene Messproben bestätigen seinen Verdacht. In den nährstoffreichen Hohlräumen im Meereis wimmelt es nur so von Leben!
Nun könnten Leser befürchten, mit schwer verständlichen Versuchsanordnungen und Theorien eines Physikprofessors konfrontiert zu werden. Dem ist aber nicht so. Sicher, hin und wieder fallen Begriffe wie Proteinsynthese und Chiralität, aber derartiges Fachlatein steht nicht im Vordergrund. Selbst in den wenigen Kapiteln, in denen auf die Forschungen näher eingegangen wird, hört sich alles überraschend nachvollziehbar an. Vielmehr schildert Trinks den Kampf ums Überleben im Eis. Minus 40 Grad sind keine Seltenheit, hinzu kommen etliche Begegnungen mit aggressiven Eisbären, monatelange Dunkelheit während der Polarnacht und die schwierige Bewältigung eines Alltags fernab jeglicher Zivilisation.
Doch zum Glück steht Trinks die Britin Marie Tièche zur Seite. So läuft ganz nebenbei noch ein zweites Experiment ab: Können zwei Menschen, die sich erst seit kurzem kennen, unter derart extremen Bedingungen und auf nur wenigen Quadratmetern Holzhütte miteinander auskommen? Dabei äußert nicht nur er seine Ansichten, sondern in Form vier langer Briefe auch seine Begleiterin, die übrigens als erste Frau nördlich der 80-Grad-Grenze überwintert hat. Fazit: Selten wird Wissenschaft so abenteuerlich, spannend und menschlich dargestellt wie im
Spitzbergen-Experiment.
--Christian Haas
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

-
Wenn Sie bereits alles Reiseberichte aus Spitzbergen kennen und noch eines lesen wollen, dann greifen Sie zu diesem Buch. Der Schreibstil ist oberflächlich und lädt nur selten zum miterleben ein. Die Beziehung Mann - Frau, die Wissenschaft und das Leben im Eis werden angesprochen jedoch nie richtig ausgeführt. Andereseits sind einige Eisbäranektoten durchaus lesenswert.
Bewertung:

-
Da hat der Verlag Frederking und Thaler wieder einmal einen guten Fang getan! Wir lernen einen gestandenen Wissenschaftler kennen, der sich mit Meß- und Analysentechniken befaßt hat, Direktor einer wohlbekannten Universität war und nun zu Experimenten in einer der unwirtlichsten Regionen unserer Welt aufbricht. Er läßt sich auf Spitzbergen aussetzen, wo es hungrige Eisbären gibt, ein halbes Jahr keine Sonne, stattdessen Eisstürme. Aber eben auch verborgenes Leben im Eis, dem der Forscher mit Neugier, Fachkompetenz, Phantasie und einer technischen Basisausrüstung auf der Spur ist.
In seinen Schilderungen erwähnt Hauke Tinks ganz praktische Dinge (was man so alles einpacken muß, wenn man ein Jahr nur auf sich gestellt ist), und er berichtet über gefährliche, aufregende, spannende und lustige Erlebnisse (vom Angriff des Bären, dem Brand des Schornsteines, dem Klohäuschen etc.). Er läßt uns an seinen wissenschaftlichen Überlegungen teilhaben und verlangt einiges an Vorkenntnissen, ...
weiter