Mr. Nice
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783933806000
Ausgabe: 2
ISBN: 3933806003
Label: Grow!-Publishing
Hersteller: Grow!-Publishing
Anzahl Seiten: 464
Erscheinungsdatum: 2005
Herausgeber: Grow!-Publishing
Studio: Grow!-Publishing
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Produktbeschreibung:Amazon.de-Hörbuchrezension: Meine früheste Kindheitserinnerung ist die, eine Katze vom Deck eines Schiffes in die Tiefe des Ozeans zu werfen! So zart gestaltete sich der Weg ins Leben jenes Mannes, der als
Mr. Nice unrühmliche Geschichte machen sollte. Howard Marks, so sein Name im bürgerlichen Leben (ein Begriff, der die Verhältnisse nur ungenügend beschreibt), war eine Art Mephisto-Ausgabe des Virgin-Gründers Richard Branson. Beides typische Aufsteiger im Swinging London der 60er Jahre, wobei Branson die "gute" Seite vertritt (Musik) -- unser Bösewicht Nice hingegen im Drogenhandel allergrößten Stiles sein nicht unerhebliches Auskommen fand.
Der in Wales geborene Howard Marks ist nicht wirklich böse, nur clever und sehr witzig. Der Mann, der vom Aussehen her leicht als Mitglied der Stones durchgehen könnte, hatte einfach nur die Zeichen seiner Zeit erkannt: Den ständig steigenden Bedarf seiner Mitmenschen an Haschisch und Marihuana. Nach kurzer Einarbeitungszeit setzte er dem damals noch ehrbaren Berufsstand des Drogendealers noch eins drauf, indem er Lieferungen von bis zu 50 Tonnen Marihuana um den Globus hievte und dabei beim CIA, ja sogar der Mafia eifrige Unterstützung fand. Verlässlichen Quellen zufolge war Mr. Nice in den Jahren 1970 bis 1987 für zehn Prozent des Welthandels allein verantwortlich.
Das konnte nur ins Auge gehen. 1988 erfolgte auf Mallorca die Festnahme. Aber selbst die folgenden sieben Jahre Auslieferungsknast in den USA verwandelte Marks in bare Münze, wie seine Memoiren zeigen, die als Buch, Video und nun auch auf einer schön aufgemachten Doppel-CD erhältlich sind. Popfachmann Alan Bangs, vielen noch als Rockpalast-Moderator in Erinnerung, liest aus der Autobiografie dieses durchgeknallten Kapitalisten-Hippies. Bangs verleiht der Story aufgrund seiner Sachkenntnis und seines englischen Zungenschlages eine gewisse Authentizität, lässt aber die Professionalität des geübten Sprechers etwas vermissen. Dennoch ein klasse Tauchkurs in die Untiefen der 60er Jahre. Spieldauer: 139:15 Min., 2 CDs. Auch als Audio-Cassette erhältlich.
--Ravi Unger
Durchschnittliche Bewertung:

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Mal abgesehen, dass Howard Marks meilenweit vom rechten Weg abgekommen ist, kann man ihn nach der Lektüre seiner Autobiografie nur als einen wirklich netten Menschen sehen. Wer manchmal denkt, dass sein eigenes Leben zu langweilig sei, der sollte unbedingt dieses Buch lesen.
Bewertung:

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Mr Nice beschreibt das Leben Howard Marks, der in den 70er/80er Jahren angeblich für 10% des Haschisch-Welthandelvolumens "verantworlich" sein soll.
Das Buch ist sehr leicht zu lesen und die Geschichte ist äußerst spannend. Mit Drogendealern habe ich immer Leute verbunden, die nicht sonderlich hell im Köpfchen sind. Howard Marks ist ein Genie. Studierte an der Oxford University und rutschte eigentlich mehr durch Zufall in die Drogendealer-Szene.
Alle Leute die glücklich sind, sind entweder Drogendealer oder Akademiker, sagt er. Die anderen reichen Menschen sind unglücklich. Und so rutscht er von einem Deal in den nächsten, beginnt mit wenigen Kilos zu dealen und geht die Leiter bis zu 30 Tonnen hoch. Dabei weigert er sich immer, die harten Drogen, wie z.B. Kokain zu handeln, was ihm bei seinen "Kollegen" einige Probleme einbrachte, ihn aber irgendwo als "liebenswerteren" Menschen darstellt.
Faszinierend fand ich, welche drastischen Sicherheitslücken ...
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Bewertung:

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Zunächst einmal zum Buch, also zur Geschichte von Howard Marks selbst: Der Hammer!! Ich habe mich selten über eine Autobiographie so freuen können. Frisch und ohne viele Längen erzählt Marks aus seinem reichlich verrückten und interessanten Leben. OK, irgendwie passiert oft etwas ähnliches – es wird ne Menge Dope geschmuggelt und geraucht – aber es gelingt dem Autor die dazugehörigen Details so locker und mit Augenzwinkern rüberzubringen, dass es nie aufhört Spaß zu machen. Man mag trotz liberaler Einstellung zu Dope jedoch durchaus auch kritisch hinterfragen was da so abgeht. Zum Beispiel finde ich es trotz aller glaubhaften Beteuerungen von Marks irgendwie nicht ganz so lässig, mit dem durchaus gewaltbereitem Arm der IRA bzw. deren Anhängern Geschäfte zu machen. Marks betont zwar mehrfach, dass er Gewalt ablehnt, ...
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Bewertung:

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Howard Marks Biographie ist das erschütternde Dokument einer perfiden Gesetzgebung, die seit über einem halben Jahrhundert wie ein Pogrom in der westlichen Welt tobt und ganze Existenzen zerstört. Aber wen wundert das schon angesichts der Sittenlosigkeit unserer Sittenhüter, die durch ihre Ignoranz und Feigheit derartige Lebensläufe im Akkord produzieren?
Der Antrieb des Briten Marks ist natürlich Geld, etwas, das allzu leicht die Phantasie der Menschen anregt und sie zu übermenschlichen Leistungen treibt.
Marks beweist Mut, paktiert sogar mit der IRA und macht unter dem Decknamen Mr. Nice sein Vermögen im Haschischimport. Ein Gentleman bittet zur Kasse, und das mit Schirm, Charme und Dschillum. Dass so einer ins Gefängnis gehört, wünschen sich vor allem amerikanische Drogenfahnder, die darin eine Passion sehen, als Kopfgeldjäger um den Globus zu jagen. Die Frage, welcher der Protagonisten gut, und welcher böse ist, beantwortet sich ...
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Howard Marks - Mr. Nice
Howard Marks ist heute ein Popstar. Seine Autobiographie „Mr. Nice" verkauft sich weltweit, und ist in seiner Heimat Großbritannien seit Jahren ein Bestseller. Derzeit ist er mit einem Stand-Up-Comedy Programm auf Tour durch Europa, das stark von dieser Autobiographie geprägt ist. Seine Shows sind überall ausverkauft.
Seine Lebensgeschichte ist interessant, unglaublich, amüsant und dank Howard Marks' hervorragendem Schreibstil und seiner packenden Erzählweise auch absolut fesselnd. Er leiert nicht nur Fakten, Namen und Stationen runter, sondern erzählt auch interessante oder lustige Anekdoten, unwichtiges, aber amüsantes und fügt immer mal wieder einige sehr lustige Unterhaltungen in wörtlicher Rede ein, die den Leser zum lachen bringen. Auch Selbstironie und Selbstkritik kommen glücklicherweise keineswegs zu spät.
Im Anhang befindet sich dann noch ein Interview mit einem Mitarbeiter des grow!-Magazins, das auch Herausgeber dieser Autobiographie ...
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