Wirklich oben bist du nie
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783936740295
Ausgabe: 1
ISBN: 3936740291
Label: Panico Alpinverlag
Hersteller: Panico Alpinverlag
Anzahl Seiten: 168
Erscheinungsdatum: Februar 01, 2006
Herausgeber: Panico Alpinverlag
Studio: Panico Alpinverlag
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Durchschnittliche Bewertung:

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Ich habe ja eigentlich nichts mit dem Klettern zu tun. Als mir ein Freund aber, der selbst ständig an der Wand hängt und - tut er dies nicht, Brunnert-Geschichten liest und zitiert, mir neulich "Wir müssen da hoch" in die Hand drückte ("Hier lies mal, dann kannste wenigstens mitreden."), habe ich mir nach dieser anschaulichen Lektüre auch bald die Folgegeschichten bestellt. Dieses Buch ist ganz anders. Die Sprache und der Humor drücken mich vor Lachen und Erstaunen immer wieder in den Sessel. Ich werde zwar nicht aufhören, Max Goldt zu verehren, der dritte Brunnert wird in meinem Regal aber bestimmt nicht fehlen. Mal sehen, womit er das nächste mal überrascht. "Wirklich oben bist du nie" steht auf meiner Skala jedenfalls ganz oben!
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Schön zu sehen, wie sich ein Autor weiterentwickelt: Standen im ersten Buch "Wir müssen da hoch!" noch eigene haarsträubende Erlebnisse im Zentrum, so hat Peter Brunnert in "Wirklich oben bist du nie" eine scharfe, satirische Feder gezückt und wirft einen kritischen Blick auf die eine oder andere Zeitgeisterscheinung des Alpinismus. Boulderer, Kletterprofis, Sockenträger, Kletterer in geschmacklosen Hosen, Falkenschützer - alle kriegen ihr Fett weg. Brilliant und sprachverliebt geschrieben, erinnern Brunnerts Texte mitunter an Harry Rowohlt oder Max Goldt. Aber auch Selbsterlebtes kommt nicht zu kurz: Die Geschichte "Ein Sommer mit Thommi" gibt einen grandiosen Rückblick auf einen wirklich chaotischen Sommerurlaub in den späten Siebzigern, mit "Zweimal bluten" bedient der Autor die Liebhaber der Selbstverstümmelungsgeschichten des ersten Buches. Und "Sylvie heißt manchmal auch Renée" ist eine von jenen Stories aus dem Elbsandsteingebirge, wie sie nur Brunnert erzählen kann. ...
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Ich habe das erste Buch von Peter Brunnert gelesen ("Wir müssen da hoch") und ich liebe es ! All diese spannend-witzigen Klettergeschichten, die einen manchmal zum Lachen, manchmal zu schwitzigen Händen bringen.
Mit genau diesen Erwartungen ging ich an das neue Buch und wurde.....tja ihr Leuts'...enttäuscht. Das Buch ist zwar in ähnlichem Stil geschrieben, doch diesmal wirkt der Satzaufbau extrem gekünstelt und überladen mit grammatikalischen Neuschöpfungen. Doch vor allem das, was das erste Buch ausgemacht hat, fehlt fast völlig. Die KLETTERgeschichten. Es geht zwar UM das Klettern, aber auf direkt halbrecherische Aktionen bin ich nur zweimal kurz gestoßen. Die meisten Kapitel haben mich gelangweilt, weil zwar amüsant geschrieben, aber das "Leser-Kletter-Feeling" nicht aufkam.