Post aus Alpe d'Huez. Eine Radsportkarriere in Briefen
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Bindung: Taschenbuch
EAN: 9783936973143
Ausgabe: 3., Aufl.
ISBN: 3936973148
Label: Covadonga
Hersteller: Covadonga
Anzahl Seiten: 303
Erscheinungsdatum: 2005-04
Herausgeber: Covadonga
Studio: Covadonga
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Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Auf den ersten paar Seiten ist es mir schwer gefallen, einen guten Einstieg zu finden und mir kamen die Zeilen verwirrend vor. Im frühen Verlauf jedoch freundete ich mich mit dem Stil des Buches rasch an und erfreute mich über die erfrischenden Schilderungen. Nicht nur über Aspekte des unmittelbaren Radrennsports sondern auch über die "Nebenschauplätze" eines Profis. Vom Wetter über den Besenwagen, das Verhalten nach einem Ausscheiden, die (schlechten) Hotels und ein wenig Erotik. Die perfekte Mischung zwischen spannenden Berichten über das Dasein des Profis mit alltäglichen Problem(ch)en fesselt. Ein etwas anderer Stil. Jedoch exzellent gelungen.
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Diese Buch schildert in kurzen Episoden, eben in mehr oder weniger langen Briefen, das ganze aktive Sportlerleben des Peter Winnen. Man merkt beim Lesen sofort, dass der, der sie geschrieben hat, die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Es ist jedes Mal ein Genuss, mit welcher Liebe zum Detail Peter die kleinsten Dinge beschreibt. Ganz besonders faszinieren mich die vielen Ausblicke nach rechts und links des aktiven Sportlerlebens; Freundin, Familie und auch viele banale Dinge am "Rande der Strecke". Viele Dinge, die für den Jungprofi genau so neu sind, bzw. waren, wie für den Leser, werden mit einer großen Portion Idealismus und Naivität geschildert; so wird eine sehr menschliche Art und Weise rüber gebracht, in der man sich selbst immer wiederfindet.
Dieses Buch unterscheidet sich von anderen Biographien grundlegend und sollte AUF JEDEN FALL von jedem Radsportfan gelesen werden. Aber eigentlich nicht nur von Radsportfans, sondern von jedem, der sich mit der professionellen ...
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Bewertung:

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Peter Winnen schafft, was so vielen Erinnerungen ehemaliger Spitzensportler abgeht: er vermittelt sein Insiderwissen auf anspruchsvolle, fast literarische Art und das immer mit einem Augenzwinkern und viel Selbstironie. Ich habe das Buch in einem Rutsch heruntergelesen und werde es sicher noch einmal lesen. Von all den Radsportbüchern, die ich gelesen habe, ist eigentlich nur noch 'Mythos Klassiker' von Rolf Gölz an dieses hier herangekommen. Bravo, Herr Winnen!
Bewertung:

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Endlich ein Buch aus dem "inneren Zirkel" des Radsports, das auch wirklich lesbar ist:
Peter Winnen hat's offenbar nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf. Und kann das, was dort vor sich geht - und bei aller subjektiven Willkürlichkeit doch auch für jeden Hobbyradsportler nur zu vertraut und nachvollziehbar bleibt - auch noch unterhaltsam zu Papier bringen.
Wem die Passagen, in denen denn vielleicht doch ein bißchen sehr viel über Frauen und wie man sie am besten erobert schwadroniert wird, zu viel werden, der mag sie halt überspringen. Aber Achtung, daß man nicht zu weit springt ... schon der nächste Satz könnte wieder einer sein, den man auf keinen Fall missen sollte.
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Wie oft fragt man sich, was man eigentlich stundenlang auf dem Rennrad macht. Berge in glühender Hitze oder im Regen hoch und runter fährt... Beine tun weh? Egal... Peter Winnen bringt es einem näher, diesen Irrsinn nicht zu verstehen, aber doch nachzufühlen und zwar auf einem ganz anderen Niveau. Die Leiden bei den Profis ... Die Sucht nach dem Fahren.. Das schwarze Kapitel Doping. Das alles beschreibt Winnen in Form von Briefen an einen Freund... Herausragend die Schilderungen seiner Etappenerfolge in Alpe D'Huez... Nur getragen durch den Willen fahren diese Irren Berge hoch, wo man zu Fuß Schwierigkeiten hätte.. Und das nach ein paar Bergen und 200 km in den Beinen...
Absolut faszinierend...