Tour de Farce
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783936973273
Ausgabe: 1
ISBN: 393697327X
Label: Covadonga
Hersteller: Covadonga
Anzahl Seiten: 120
Erscheinungsdatum: November 10, 2006
Herausgeber: Covadonga
Studio: Covadonga
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Wer RadSPORT mag, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Wer lieber an seine Helden im Profi-Geschäft glauben möchte: Finger weg, es besteht die Gefahr der Desillusionierung. Hier ist man mit der Biografie eines anderen Protagonisten oder mit einer Hochglanzreportage besser bedient.
Und stimmt, da muss ich meinem meiner Vorkritiker recht geben, wer ROUGH RIDE gelesen hat findet hier nicht viel Neues. Wer aber ein gewisses Maß an Ironie und Zynismus vertragen kann, sollte sich diese andere (als die allseits gewohnte) Berichterstattung von der TDF 2006 antun.
Der geneigte Leser kann (wenn er es nicht schon immer gewusst hat) zum Schluss kommen, dass sich in den letzen 20 Jahren leider! nicht so viel geändert hat.
Nicht nur der Profi-Zirkus wird eher kritisch betrachtet, auch die sogenannten Jedermänner kommen im Buch nicht gerade gut weg. Wenn man zu dieser Gruppe gehört, gilt auch: Finger weg. Hier gibts definitiv keine Profi-Tipps, ...
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Seine schreibweise kommt mir vor als würde er entäuscht von seiner Radsportkarriere sein (das dachte ich mir schon bei"Raubeine Rasiert").Nur weil er es nicht geschafft hat ein grossartiger Radsportler zu sein ,muss er jetzt den Radsport durch denn Dreck ziehen(er hätte mehr Trainieren sollen und nicht im Cafe sitzen,erzählung im ersten Buch).Er hätte gleich Jornalist werden sollen er hätte eine grosse Karriere gemacht.
Obwohl es auch andere Sportarten gibt wo gedopt wird.Er sollte beim Tennis bleiben wo es kaum Dopingkontrollen gibt und narürlich auch wenig positive ergebnisse.
Fazit:Er wiederholt sich von seinem ersten Buch,wo er auch nur dahin jammerte,ist man ein Radsport gegner sollte man sich diese kaufen möchte man sich nicht ärgern sollte man die Finger davon lassen.
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... meinem "Vorredner" nur anschließen. Jeder der "Raubeine rasiert" gelesen hat und sich nur halbwegs für die letzte Tour interessiert hat, wird hier kaum Neuigkeiten und meiner Meinung nach nichts Lesenswertes finden.
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Paul Kimmage ist schon ein herrliches Schandmaul. Mit dieser kleinen, feinen Kolumnenserie zeigt er all den studierten Pressefritzen einmal locker im vorübergehen, dass es doch noch eine aufrüttelnde art gibt über den aktuellen Profiradsport zu schreiben. Als gegenmodell zu den Kollegen, die sich entweder zu devoten Erfüllungsgehilfen eines korrupten Systems gemacht haben oder bei ihrem ach so investigativen Journalismus doch nur die gut verkaufbare Starzufallbringschlagzeile im Sinn haben, entdeckt er das ganz persönliche, völlig subjektive Tagebuch als neue sportjournalistische Form. Wie schon in seinm ersten Buch lässt Kimmage alles zu: Spontane Freude und Euphorie, handfesten Streit und flüchtige Begegnung, nachtragenden Zorn, der auch mal übers Ziel hinausschießen kann, und nagenden Zweifel, was denn nun bei der TdF 2006 mit rechten Dingen zugegangen sein mag. Wie er dabei allen möglichen Leuten heftig auf die Füße tritt, ist nicht immer nett, aber weitgehend sehr, sehr lesenswert. ...
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War sein erstes Buch (Raubeine rasiert) bei allen stilistischen Unzulänglichkeiten aufgrund der Insiderperspektive interressant zu lesen, beklagt sich der Autor hier im Wesentlichen über die Reaktionen auf sein erstes Buch und den Umgang mit seiner Person. Dabei bleiben leider Unterhaltungswert und Informationsgehalt auf der Strecke. Jeder der nur mit einem halben Auge die Tour-Berichterstattung verfolgt hat, wurde mit mehr (auch kritischen) Details versorgt.