Alpenpässe und Anchovis. Die Tour de France im Selbstversuch: Eine exzentrische Tour de France
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Bindung: Broschiert
EAN: 9783936973396
Ausgabe: 1
ISBN: 3936973393
Label: Covadonga
Hersteller: Covadonga
Anzahl Seiten: 320
Erscheinungsdatum: Mai 15, 2008
Herausgeber: Covadonga
Studio: Covadonga
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Durchschnittliche Bewertung:

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Leute, die an der Sporthistorie der Tour de France, an fahrradtechnischen Details und akribischer Vorbereitung (Training, Ernährung, Ausrüstung) solcher Vorhaben interessiert sind, sollten dieses Buch nicht kaufen. Aber alle, die die 35 überschritten haben und sich denken, dass dies doch noch nicht alles gewesen sein kann, werden dieses Buch mit Gewinn lesen. Es ermuntert Couchpotatoes das scheinbar Undenkbare einfach in die Tat umzusetzen. Moore demonstriert, dass der unheroische Sieg über die eigene Trägheit und Bequemlichkeit möglich ist. Das Buch ist kein klassisches Reise- oder Sportbuch. Seine Beschreibung von Land und Leuten ist sehr subjektiv und sagt zuweilen mehr über die Mentalität der Briten, denn der Franzosen aus. Auf humorvolle Weise werden die Strapazen, Tücken, kleinen Siege und auch Niederlagen bei diesem Unterfangen die große Schleife durch Frankreich nachzuvollziehen, geschildert. Wer sich noch nicht völlig aufgegeben hat, findet in Moore ein Vorbild ein vielleicht ...
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Bewertung:

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Ein bißchen einlesen muß man sich schon, gerade in die ersten Kapitel und gerade, wenn man das Buch nicht im englischen Original liest.
Wenn man sich dann aber auf das Abenteuer des Lesens so offen und naiv und erwartungsfreudig einläßt, wie Tim Moore sich offenbar auf sein - zugegebenermaßen streckenweise fast schon unglaubwürdiges, zumindest aber unglaubliches - Abenteuer eingelassen hat, die TdF als völlig untrainierter Mensch, der noch nicht mal zum Bäcker mit dem Rad fahren würde, dann ist das Buch wirklich ein sehr originelles (und sehr englisches) Vergnügen: Etwas spleenig, sehr durchgeknallt ... und damit doch eigentlich im Sinne eines jeden echten Radfans, oder?
Bewertung:

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Selten so gelacht, wie bei Tim Moores Buch über seine Selbsterfahrung bei Seiner Tour de France. Das Buch ist spannend und lässt sich gut lesen. Man erhält doch einige ungewöhnliche Einblicke in die Tour de France UND Tim Moores Gedanken. Manchmal überspannt er den Bogen mit seinem beißenden Humor allerdings ein wenig. Trotzdem eine Buch was Spaß macht.
Bewertung:

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Für jeden der britischen Humor versteht, nicht gleich beleidigt ist, wenn über den Kontinent hergezogen wird, der eine echt beeindruckende sportliche Leistung (mit allen Höhen, Drogen und Tiefen) mitverfolgen und viel lachen will absolut zu empfehlen. Ein MUSS für alle Tour de France Fans. Aber bitte nur auf Englisch lesen. Schon der deutsche Titel ist so bescheuert, dass man das Buch am liebsten an die Wand knallen möchte - und genau so geht es weiter! Die 5 Sterne daher nur für das Original!
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Im Gegensatz zu den anderen hat mir das Buch nicht gefallen. Ich finde es einfach wahnsinnig übertrieben und es müssen künstlich auf jeder Seite fünf Witze untergebracht werden. Die Idee, dass ein Untrainierter die Tour de France fährt, ist genial. Aber die Übertreibungen in seinem Buch finde ich echt nervig. Um zu zeigen, wie wenig Ahnung er hat, behauptet er z.B. dass er die Bremsbeläge ölen wollte. Um zu zeigen wie schlecht die Tour startet, lässt er einen Hund über seine Füße pinkeln. Sorry aber das ist Fantasy pur und wahrscheinlich sind nur zehn Prozent seiner Geschichte wahr. Damit kann ich nichts anfangen, obwohl mich das Thema brennend interessiert hätte. Moore bietet Unterhaltung auf Slapstick-Niveau - er hätte wohl besser einen reinen Roman geschrieben.