Tortilla Flat. SZ-Bibliothek Band 40
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783937793382
Ausgabe: 1
ISBN: 3937793380
Label: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
Hersteller: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
Anzahl Seiten: 173
Erscheinungsdatum: Dezember 18, 2004
Herausgeber: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
Erscheinungsdatum: Dezember 18, 2004
Studio: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
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Durchschnittliche Bewertung:

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Danny kehrtaus dem 1. Weltkrieg zurück nach Monterey und stellt fest, dass ihm sein Großvater zwei Häuser vererbt hat. In eines zieht er mit einem Freund ein (das andere brennt später ab), im Laufe des Buches gesellen sich immer mehr Personen dazu, die schräg und skuril am Rande der Gesellschaft leben. Liebenswert beschreibt Steinbeck deren Leben, das nicht durch Hast und Mühe gekennzeichnet ist und wie sich die Protagonisten aus kleinen Gemeinheiten immer wieder das Positive herausziehen. Ihr Lebensinhalt besteht darin sich zu betrinken und doch verbindet sie ein freundschaftliches Konstrukt, sie teilen miteinander und sind doch auf den eigenen Vorteil bedacht. Ein tolles Buch, um den "Blauen Seelenvogel" dahin ziehen zu lassen, immer wieder dazu angelegt einem ein Schmunzeln zu entlocken. Zeigt es doch die Abgründe der menschlichen Seele. Die Bewohner des Häuschens in der Tortilla Flat sind keineswegs alles nur Gutmenschen, und gerade das macht sie so sympathisch.
Bewertung:

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Endlich mal wieder Zeit und Ruhe für ein neues Buch aus der SZ-Reihe. Das dünnste hab ich mir rausgesucht, ohne über den Titel nachzudenken. Tortilla Flat. Hm... Tortilla Wohnung war erstmal meine Übersetzung, die den Kern des Buches auch irgendwie trifft, aber nicht richtig ist. Tortilla Flat ist das Gebiet in Kalifornien, in dem die Paisanos wohnen.
Steinbeck gibt mit viel Wortwitz und lustigen Anekdoten einen ironischen Blick auf dieses Gebiet der Armen und ihre Mentalität. In wie weit diese Darstellung authentisch ist, will ich nicht beurteilen, sie war auf jeden Fall unterhaltsam.
Sein Stil ist oder war es zumindest für mich enorm gewöhnungsbedürftig, hat man sich aber einmal an die kurzen Sätze und die fabelartige Erzählweise gewöhnt, ist es sehr angenehm zu lesen.
Fazit: Keine Perle, aber doch recht amüsant.
Bewertung:

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Im Gegensatz zu Steinbecks anderen Werken ist dieses geradezu optimistisch. Stellenweise muss man über die trottelige aber dennoch gutherzige Art der Protagonisten lachen. Ihr einziger Lebenssinn scheint darin zu bestehen Wein zu beschaffen.
Als Danny aus dem Krieg zurückkehrt und feststellt, dass er Hausbesitzer geworden ist macht er sich Sorgen da ein Hausbesitzer soviel Verantwortung trägt. Ausserdem hat er Angst davor beklaut oder ermordet zu werden. Ihm ist es zuwider soviel zu besitzen deshalb ist er erleichtert als seine Freunde nach und nach einziehen. Materielle Dinge haben für die Gruppe keinen Wert, sie leben den Augenblick.
"Tortilla Flat" ist "Cannery Row" sehr ähnlich, dennoch konnte ich TF flüssiger lesen, weil es auch ein einfacherer Schreibstil ist.
Fazit: Stellenweise lustig aber auch tieftraurig - vor allem zum Schluss. Lesen.
Bewertung:

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"Tortilla Flat" zählt zu Steinbecks eher unbekannten Werken. Dennoch ist es meiner Meinung nach ein guter Einstieg in die literarische Welt von John Steinbeck (nicht nur deshalb, weil das Buch ziemlich dünn ist). Steinbeck schildert darin das Leben mehrerer "Taugenichtse", die nichts anderes zu tun haben, als in den Tag hinein zu leben und Wein zu trinken ... Das Buch bekommt von mir vier Sterne: einen für den Stil (liest sich wirklich gut!) und einen für die gute Herausarbeitung der Charaktere. Die anderen beiden Sterne deshalb, weil Steinbeck eine glaubwürdige Atmosphäre aufbaut und das Buch auf seine Weise fesselnd ist, wenn auch nicht spannend im klassischen Sinne. Sehr empfehlenswert!
Bewertung:

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Der ehemhalige Soldat Danny erbt zwei Holzhäuser im Wohngebiet, das namensgebend für den Roman ist: Tortilla Flat. In das eine zieht er selber, in das andere einige wie er nicht seßhafte Freunde ein. Sie führen ein erfülltes, von geklautem und erschummeltem Rotwein versüßtes Leben, welches sie durch Diebstähle und kleinere Betrügereien ermöglichen. Die geforderte Miete wird in Wein und Naturalien bezahlt.Das eine Haus brennt ab, immer mehr schrullige Typen, die mit den Errungenschaften der Moderne, geregelter Arbeit und jeder Form von Hygiene nichts aber auch gar nichts am Hut haben, ziehen ein, es bildet sich eine Grossfamilie. Die einzelnen sehr originellen und gut strukturierten Kapitel gehen über die Beschaffung von Rotwein (welcher gallonenweise getrunken wird), Frauengeschichten, Gefängnisausbrüche und vieles, was das Leben interessant macht. Das Ende soll nicht verraten werden.
Die Lektüre ist erbaulich, für meinen Geschmack fehlen jedoch ein wenig die kritischen ...
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