Throne Of Blood [UK IMPORT]
Preis: EUR 29,95
Preisänderungen möglich.
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Bindung: Videokassette
EAN: 5022655000438
Format: Schwarz-Weiß, PAL, Untertitelt, Widescreen, Import
Label: Connoisseur Video
Sprachen: JapanischOriginal LanguageAnalog
Hersteller: Connoisseur Video
Anzahl Disketten: 1
Anzahl Artikel: 1
Herausgeber: Connoisseur Video
Erscheinungsdatum: November 09, 1998
Laufzeit: 105 Minuten
Studio: Connoisseur Video
Kino-Start: November 22, 1961
ähnliche Produkte:
Browse for similar items by category: Click to Display
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

-
Seit ich "Das Schloß im Spinnwebwald" das erste mal auf arte gesehen habe, bin ich ein riesen Fan dieses Filmes. Kurosawa war wahrlich ein Meister seines Fachs. Geniale Bilder, großartige Adaption eines Shakespeare-Stoffs und tolle Darsteller. Wirklich zu empfehlen und das nicht nur für Fans der japanischen Kultur und der Samurai.
Leider vermisse ich auf der DVD die Untertitel der Szene, in der die Hexe in der Waldhütte Washizu und Maki die Zukunft prophezeit. In der Fernsehversion von arte gab es diese Untertitel. Schade drum, denn in der Szene werden durchaus interessante philosophische Ansichten verkündet.
Bewertung:

-
Es geht um Moral, Loyalität und Ehrgeiz. Oder im zen-buddhistischen Sinn um GIER, HASS und VERBLENDUNG.
Mit diesem Werk hat Kurosawa es einmal umgekehrt gemacht und einen ausländischen Stoff, hier den europäischen Klassiker MACBETH adaptiert, wie später auch RAN.
Natürlich liegt es nahe, diese blutige Parabel um die oben angeführten Basisursachen allen Übels in das mittelalterliche Japan zu verlegen.
Der in den Diensten der Kumonsosu, die selbst durch eine Bluttat an die Macht kamen, stehende Feldherr Taketoki (natürlich genial besetzt mit Toshiro Mifune) kehrt von einem Feldzug zurück, den er wider Erwarten aufgrund der gegnerischen Überlegenheit siegreich gestalten konnte. Zusammen mit seinem Freund verirrt er sich im Spinnwebwald und trifft auf einen Geist, der im weissagt, dass er eines Tages Herr des Schlosses und als König herrschen werde, jedoch der Sohn seines Freundes ihm in dieser Position nachfolge. Zuvor aber würden sie beide durch besondere Lehensgüter ...
weiter
Bewertung:

-
Erst ein Genie wie Kurosawa musste kommen, um 300 Jahre nach Shakespeare die gespenstische Seite des Macbeth-Stoffes zu entdecken; denn nichts anderes als ein früher japanischer Horrorfilm ist seine Adaption.
Der Regisseur ist großzügig bei der Umsetzung des Stoffes: Statt des mittelalterlichen Schottlands versetzt er die Geschichte in das japanische Kaiserreich des 16. Jahrhunderts; Macbeth und Banquo sind beide Samurai und König Duncan ist ein hoher kaiserlicher Statthalter. Die wichtigste Änderung betrifft allerdings die Träger der Vorraussagung: Statt der drei Hexen tritt ein böser Geist der japanischen Mythologie auf; eine weissgeschminkte alte Frau, die am Spinnrad die unheilvollen Prophezeiungen in Versen vorträgt; es ist diese archaische, unbekannte Sprache mit für den Westeuropäer so fremder Mimik und Gestik, die eine verstörende und unheimliche Stimmung erzeugt. Und der Filmkenner kann sich denken, auch die autistisch-emotionslose Lady Macbeth steht Pate für Figuren, ...
weiter
Bewertung:

-
Darf man einem Klassiker der Filmgeschichte in einer schnöden Rezension tatsächlich 3 Sterne antun? Ich gebe zu, ich habe mir diese Frage gestellt, denn Akira Kurosawas Film ist - unter Ignorierung gewisser Aspekte - ein düsteres Machwerk über den Macbeth-Stoff. Wer Interesse an der Kultur der Samurai hat, dürfte ein wahre Freude mit diesem Film haben - und Filmwissenschaftler, ob seiner technischen Eleganz, ohnehin!
Mein Background ist ein anderer. Ich wollte wissen, wie sich die mediale Verschiebung des vielleichten besten Shakespeare-Dramas ins Filmische gibt und welche Geheimnisse sie dem Text entlockt. Wenn auch der Titel ein anderer ist, so darf, nein, muss sich diese filmische Adaption dennoch einem Vergleich zur Bühnenfassung hingeben.
Dazu nun einige Punkte. Erstens einmal die Texttreue, die de facto gleich Null ist. Erwarten Sie nicht Shakespeare, denn Shakespeares Dramen leben - nicht nur, aber zu einem Großteil - von der so genannten Wortkulisse; der Fähigkeit ...
weiter
Bewertung:

-
Nicht erst mit "Ran" verfilmte der grosse Kurosawa einen Stoff von Shakespeare. Bereits 3 Jahrzehnte vorher nahm er sich dem "Macbeth" Stoff an. Wieder verlagert er die Geschichte in das alte Japan und lässt eine magische, brutale und faszinierende zeit auferstehen.
Man darf diesen düsteren s/w-Film annähernd mit der Klasse der Polanski Adaption vergleichen.
Toshiro Mifune spielt den japanischen Krieger, der durch eine Weissagung einer unheimlichen alten Frau im Spinnwebwald zum neuen Herrn seines siegreichen Hauses ausgerufen wird - nur doof, dass der Herrscher noch lebt. Ich habe den Stoff auch schon deshalb immer interessant gefunden, weil er beleuchtet, zu was für fatalen Reaktionen ein Mensch zustande ist, wenn er ein Zukunftsorakel von "oben" erhält. Das Schicksal selbst.. oder die Handlungsweisen wie er ein kommendes Schicksal herbeiführen kann, ohne es vorher zu wollen - oder doch will, nur noch keine Bilder in Richtung Verwirklichung hatte. Sogar zum Mörder zu werden, weil Ruhm und ...
weiter