Gespenster
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Seitenverhältnis: 16:9
Publikumsbewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
Bindung: DVD
EAN: 4015698788587
Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
Label: Indigo
Sprachen: DeutschSubtitledEnglischSubtitledDeutschOriginal LanguageDolby Digital 2.0FranzösischOriginal LanguageDolby Digital 2.0FranzösischDubbedDolby Digital 2.0
Hersteller: Indigo
Herausgeber: Indigo
Erscheinungsdatum: Juli 07, 2006
Laufzeit: 85 Minuten
Studio: Indigo
Kino-Start: 2005
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Produktbeschreibung:Product Description:GESPENSTER
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Leider fehlen beim Making Of die Untertitel. Das nervt extrem, da die langen Passagen in denen die französischen SchauspielerInnen interviewt werden, somit nur schwer verständlich sind.
Bewertung:

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Das junge Mädchen Nina lebt im Heim und hat einen Job bei der Stadtreinigung. Im Park bei der Arbeit lernt sie das Mädchen Toni kennen. Sie scheint in Schwierigkeiten zu stecken und auf der Suche nach neuen Schwierigkeiten zu sein. Nina ist angetan von Toni und sie verbringen den Tag damit zu stehlen und bei einem Regisseur vorzusprechen.
Parallel dazu sieht der Zuschauer in einem zweiten Handlungsstrang wie ein Mann eine Frau aus einer Art Krankenhaus abholt. Beide sprechen französisch. Es gibt keinen erklärenden Untertitel. Im Auto und im Hotelzimmer diskutieren die beide eifrig.
Der Regisseur hat Interesse an Nina und Toni und lädt sie zu einer Party ein. Als die französisch sprechende Frau Nina und Toni um die Häuser schleichen sieht, verfolgt sie die beiden. Sie stellt Nina nach einiger Zeit und erklärt ihr im gebrochenen französisch, das ihre Tochter Marie mit drei Jahren entführt wurde und das sie glaube, das Nina ihre Tochter sei. Sie zählt ...
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Bewertung:

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Ein kühler, bedrückender Film, angesiedelt in einer wahrhaft gespenstischen Kulisse, nämlich dem Berlin der ersten Dekade des neuen Jahrtausends aus der Sicht und in der Wahrnehmung der verlorenen Seelen, die wir 24 Stunden lang auf ihrem Weg begleiten. Nina und Toni scheinen nirgendwoher zu kommen und nirgendwohin zu gehen, beiden haftet etwas Unwirkliches an, sie sind gleichzeitig anwesend und abwesend - Gespenster oder, wie Oliver Baumgarten im "Schnitt" (Nr. 39, S. 37)so treffend bemerkt: "Sozialzombies (...) Gesellschaftlich exekutiert und sich selbst entfremdet, bleibt bloßes Funktionieren, gesteuert von Konvention und Gewohnheit." Sie scheinen keine Geschichte zu haben, keine Vergangenheit, keine Zukunft: gefangen in der Geisterbahn des Hier und Heute. Sie treiben ziellos durch ein seltsam entvölkertes Berlin: Potsdamer Platz und Tiergarten, Heim, Hotel und H&M - Filiale - dort sieht man sie durch die Überwachungskamera. Bei einem Casting für eine Soap mit dem hintersinnigen ...
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