Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten (1998) - 3er DVD Set
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Seitenverhältnis: 16:9
Publikumsbewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
Bindung: DVD
EAN: 4260131122972
Format: Box-Set
Label: KSM GmbH
Sprachen: DeutschOriginal LanguageDolby Digital 5.1EnglischOriginal LanguageDolby Digital 2.0
Hersteller: KSM GmbH
Anzahl Artikel: 3
Herausgeber: KSM GmbH
Ländercode: 2
Erscheinungsdatum: November 08, 2007
Laufzeit: 316 Minuten
Studio: KSM GmbH
Kino-Start: 1998
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Produktbeschreibung:Inhalt:England im vorviktorianischen Zeitalter: Noch dauert es ein wenig bis zur erfolgreichen Industrialisierung des Landes. Das Königreich steht an der Seite der anderen europäischen Großmächte in den Befreiungskriegen gegen Napoleon 1813-15. Den berühmten Wendepunkt in der Geschichte bringt schließlich die legendäre Schlacht bei Waterloo.

Diese Zeit und die sich anschließenden zwei Jahrzehnte bilden den zeitlichen Rahmen des 1998 erstmals als Fernsehserie ausgestrahlten Gesellschaftsdramas
Vanity Fair. Die literarische Vorlage für dieses Epos stammt von dem englischen Schriftsteller William Makepeace Thackeray, der neben Charles Dickens als bedeutendster Literat der Viktorianischen Epoche gilt. Der mehr als 1000 Seiten umfassende Roman erschien auf Deutsch 1849 unter dem Namen Jahrmarkt der Eitelkeiten. Ein wahrlich vortrefflicher Titel:
Vanity Fair durchleuchtet die typischen Gesellschaftsmechanismen jener Zeit und das Spiel der Figuren um Geld, Prestige, Vergnügen und Liebe.
Regisseur Marc Munden konzipierte die 6-teilige Mini-Serie um die Hauptfigur Becky Sharp (Natasha Little): Sie ist die Tochter eines armen Malers und einer mittellosen Opernsängerin und träumt schon von Kinderbeinen an, einmal ein glamouröses Leben führen zu können. Durch ihre soziale Herkunft eigentlich vom gesellschaftlichen Aufstieg ausgeschlossen, kämpft sich Becky auf der sozialen Leiter nach oben. Sie ist hübsch, intelligent und extrem ehrgeizig, jetzt fehlt ihr nur noch der passende Mann, der ihren Traum vom Verkehren in den besten Kreisen ermöglicht. Sie wird zunächst Gouvernante im Haus des exzentrischen Sir Pitt Crawley (Anton Lesser). Relativ schnell gelingt es Becky Sharp, dessen Sohn, den leichtsinnigen, spielsüchtigen Dragoneroffizier Rawdon Crawley (Nathaniel Parker) um den Finger zu wickeln. Dieser heiratet sie auch, aber gegen den Willen der Familie.

So erfüllt sich ihr Traum von einem Luxusleben nicht, denn Crawley wird von seiner reichen Tante verstoßen und diese kündigt ihm die finanzielle Unterstützung. Mit Hilfe von Verrat und Intrigen versucht Becky nun an das große Glück zu kommen: Als ihr Ehemann in den Krieg gegen Napoleon ziehen muss, beginnt sie den Marquis von Steyne (Gerard Murphy) zu umgarnen. Dieser tauchte schon vorher immer mal wieder in Beckys Leben auf, z.B. kaufte er die Bilder ihres Vaters. Er wird ihr Gönner, doch letztlich fordert er mehr, als sie zu geben bereit ist... Bei all ihren Machenschaften nimmt sie nicht einmal Rücksicht auf ihre beste Freundin Amelie (Frances Grey). Durch die Gunst des Marquis liegt Becky zwar bald ganz Europa zu Füßen, sie findet Eingang zu den wahren Eliten der Gesellschaft und bezaubert sie durch ihren Charme. Doch schneller als ihr lieb sein kann, muss sie erfahren, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Nun spürt sie am eigenen Leib, was sie anderen bedenkenlos angetan hat. Denn das Schicksal lässt sich nicht hinters Licht führen und schlägt gnadenlos zurück...
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Vielleicht die beste BBC-Literaturverfilmung überhaupt. Mit teilweise groteken Bildern, aufdringlicher Musik und tendenziell überzogenen Charakteren wird die Romanvorlage, die ebenfalls von einem bissigen ironischen Unterton durchzogen ist, in ein filmisches Großwerk umgegossen. Die Charaktere sind hervorragend und absolut romangetreu umgesetzt, die Darsteller brilliant und die Ausstattung phantasievoll und schreiend bunt, wie es eine Geschichte mit dem Titel "Vanity Fair" verlangt. Die Verflimung schlägt eindeutig gröbere Töne an als die feinsinnnigen, von elegantem Wortwitz durchzogenen Romane von Jane Austen bzw. deren Verfilmungen. Und die Love Story zwischen Amelia und Captain Dobbins entbehrt nicht zuletzt auch einer ordentlichen Portion Lächerlichkeit. Daher sollte man beim Kauf dieser DVD wissen, was man erwartet. Wer das Buch kennt und liebt, wird hier aber in jedem Fall voll auf seine Kosten kommen.
Bewertung:

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Die Handlung von "Vanity Fair" wurde hier schon mehrfach niedergeschrieben, daher möchte ich lieber auf die Machart der Serie eingehen. Die Darsteller sind allesamt sehr gut gecastet - allen voran Natasha Little als durchtriebene Becky und Nathaniel Parker (in Dtld. als Inspektor Linley aus der Elisabeth George-Reihe des ZDF bekannt) als Captain Crawley spielen ihre Rollen sehr facettenreich und glaubwürdig. Die Ausstattung der Serie ist opulent und zeitgetreu. Zudem hatten die Macher keine Scheu vor Hässlichkeit und Skurilität, so dass die Geschichte mit einem Augenzwickern, aber gleichzeitig auch mit sehr viel Authenzität daherkommt. Stellenweise erinnerte mich die Geschichte sowie die beiden Hauptdarsteller an das Meisterwerk "Gone with the wind" und dessen Protagonisten Scarlett O'Hara und Rhett Butler. Diese Vergleiche wurden witzigerweise schon zu Thackerys Lebzeiten gezogen. Auf alle Fälle bekommt Becky, wie schon Scarlett, am Ende ihr Fett - und bei beiden handelt es sich ...
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Bewertung:

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Die Adaption des Klassikers von William Makepeace Thackeray setzt die beiden sehr gegensätzlichen Frauen Becky Sharp, eine freche und attraktive Intrigantin und Amelia Sedley, die anmutige und gefühlvolle Kaufmannstochter in den Mittelpunkt des Geschehens. Ein bunter Reigen menschlicher Eitelkeiten auf dem Jahrmarkt des Lebens zieht an unseren Augen vorbei und hinterlässt kein sehr schmeichelhaftes Bild der Gesellschaft des frühen 19. Jahrhundertes.
Die junge Becky Sharp ist fest entschlossen sich mit ihrem genialen Verstand und ihrer Skrupellosigkeit einen Platz in der Welt zu schaffen. Dagegen träumt die sanfte Amelia Sedley von einem Leben voller Liebe und Schönheit.
Nachdem in der ersten Szene auf die eher schmachvolle Herkunft der kleinen Becky als Tochter eines drittklassigen Künstlers hingewiesen wird, vollführt der Film einen großen Zeitsprung in die zweite Szene, in der Becky und Amelia ihren Abschied an einer ehrwürdigen Schule für junge Mädchen ...
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Bewertung:

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Ich bin froh, dass ich den Kinofilm mit R. Witherspoon vorher gesehen habe, denn so konnte ich die wesentlich bessere BBC - Verfilmung umso mehr genießen. Natasha Little spielt die intelligente, gerissene Becky Sharp so umwerfend, dass ich mir keine passendere Besetzung vorstellen kann. Und mit dieser Darstellung kann, so muss ich leider sagen, Reese Witherspoon überhaupt nicht mithalten. Das ist ungefähr so wie bei der Verfilmung von Stolz und Vorurteil mit Keira Knightly einerseits und Jennifer Ehle andererseits. Grandios ist auch Nathaniel Parker als Ehemann Rowden. Der Film ist eine wunderbare Gesellschaftssatire um eine kluge Frau, die obgleich niederer Herkunft, sich mit ihrer zugewiesen Rolle nicht abzufinden bereit ist und ihren Charme, ihre Intelligenz und ihre Gerissenheit einsetzt, um gesellschaftlich aus eigener Kraft aufzusteigen. Obgleich sie ihren Ehemann hintergeht und sich um ihren Sohn nicht kümmert, kann ihr der Zuschauer nicht böse sein. Sie ist eine Überlebenskünstlerin, ...
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Bewertung:

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Vanity Fair ist auch als DVD keine leichte Kost.
Gerade wenn man große BBC Verfilmungen wie die von Austen oder Gaskell kennt, dann ist Vanity Fair zunächst einmal etwas gewöhnungsbedürftig.
Doch lässt man sich einmal auf den Stil ein, so nimmt er einen gefangen und es gibt viel zum Schmunzeln.
Es ist nichts anderes als eine Persiflage auf die damalige Zeit.
Gekonnt und sehr meisterlich fast alle der Schauspieler.
Wie ein grosses Theater ist dieser Film angelegt und auch die Schauspieler sind wohl alles Theaterschauspieler, was sehr zur Qualität der Verfilmung beiträgt. Es werden keine "Helden" dargestellt, sondern Karikaturen. Wohl die schwerste schauspielerische Leistung, die man erbringen kann.
Grosse Darsteller wie Nathaniel Parker oder Natasha Little zeigen hier ihr gesamtes Können.
Niemals albern und doch lustig. Sehr überzogen ohne zuviel zu überziehen. Hässlich ohne die Schönheit zu verlieren. Der Film ist ein Widerspruch in ...
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