Der freie Wille
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Seitenverhältnis: 16:9
Publikumsbewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
Bindung: DVD
Marke: ARTHAUS
EAN: 4006680042824
Feature: FSK 16
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Sprachen: DeutschUntertitel für HörgeschädigteDolby Digital 5.1DeutschOriginal LanguageDolby Digital 5.1
Hersteller: Kinowelt Home Entertainment/DVD
MPN: 0501933
Herausgeber: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Ländercode: 2
Erscheinungsdatum: Oktober 12, 2007
Laufzeit: 164 Minuten
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Kino-Start: Mai 18, 2007
Features:
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Produktbeschreibung:Product Description:DER FREIE WILLE
Durchschnittliche Bewertung:

Bewertung:

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Jürgen Vogel spielt mit unglaublicher Intensität einen Mann, der auf grauenvolle Weise mehrere Frauen vergewaltigt hat, Jahre in der forensischen Psychiatrie verbringt und dann wieder in Freiheit kommt. Trotz aller Resozialisierungsversuche schafft er es nicht und zieht letztlich die Konsequenz daraus. Der Film kommt mit wenig Dialog aus und mit noch weniger Musik. Es ist wirklich kein "schöner" Film. Und "Betroffenheitskino" bekommen wir glücklicherweise ebenfalls nicht geboten. Der Film zeigt aber, dass Menschen, die diese Neigung haben, durchaus auch Teil von uns sind. Wir können ihr Handeln verurteilen, dürfen aber nicht wegsehen, und reines Einsperren hilft schon überhaupt nicht. Der Film zwingt dazu, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mitleid mit den Frauen allein hilft nicht. Voller Erschrecken wird auch mancher Zuschauer feststellen, dass Theo nicht so unsympathisch ist, wie er es eigentlich sein müsste. Es wird nichts verherrlicht oder beschönigt. Es wird auch eigentlich ...
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Bewertung:

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Genialer Film, das vorweg. Die Leistungen der beteiligten Schauspieler, allen voran Jürgen Vogel UND Sabine Timoteo, sind grandios. Der Film schafft eine beklemmende Atmosphäre voller Spannung und erreicht eine sehr hohe inhaltliche Dichte. Die auf das absolute Minimum gebrachten Dialoge verstärken das Gesamtkonstrukt und lassen den Film noch realistischer wirken. Was hat denn ein Vergewaltiger nach 9 Jahren Psychiatrie zu erzählen? Die Geschichte wird durch die Bilder erzählt, konsequent! Die Hoffnung auf ein Happy End wird nach und nach zerstört und findet mit der Einsicht Theos ein Ende. Auf jedenfall ist der Film KEINE leichte Unterhaltung. Wer jedoch Jürgen Vogel in Bestform sehen will, sollte den Film unbedingt ansehen.
Bewertung:

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Der Film ist wirklich hart, tage später ist man immer noch gefangen von äusserst realistisch gedrehten Szenen. Ich kann mich nicht erinnern je einen Film gesehen zu haben der einen so mitnimmt. Ok zwischendurch zieht er sich in die Länge und denkt "wie lange noch" aber genau die Überlänge des Films lässt einen Tief eintauchen. Am Ende sitzt wohl jeder stumm vor dem Fernseher und hat ein unbehagliches Gefühl. Man sollte sich überlegen diesen Film zu schauen, nichts für zwischendurch! Er ist äusserst brutal, man hat zeitweise nicht das Gefühl einen Film anzuschauen es wirkt so real ein wenig dokumentarisch. Ich muss 5 Sterne vergeben das dieser Film wie nie ein Film zuvor tief in die Psyche geht, grade der Schluss ist der Wahnsinn, ohne Worte, Schreie sehr real zu real für viele. Wie gesagt es sollte nicht jeder diesen Film sehen!
Bewertung:

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Der Inhalt ist bekannt und dem Lob der Vor-Rezensenten kann ich mich nur anschließen - aber eine Bemerkung noch: Wenn sich Nettie im fahlen Licht schreiend und wimmernd am Boden krümmt, gehört diese Inszenierung von Schmerz und Ohnmacht zu dem Beeindruckendsten, was darstellende Kunst zu bieten hat. Hier konzentriert sich alles: Netties Schmerz, Theos Schmerz, der Schmerz aller vergangenen und zukünftigen Opfer, der Schmerz des Zuschauers, der sich die Ohren zuhalten möchte und es doch nicht schafft. Eine kleine, ganz, ganz große Sequenz, eine schwere Aufgabe, von Sabine Timoteo spektakulär umgesetzt.
Bewertung:

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Die Geschichte vom Vergewaltiger Theo, der nach neunjährigem Aufenthalt in einer psychatrischen Anstalt wieder in die "Freiheit" entlassen wird und dort versucht, entgegen seines verhängnisvollen inneren Triebes an ein "normales" Leben anzuknüpfen, geht absolut unter die Haut. Die äußerst brutalen Vergewaltigungsszenen haben deswegen ihre Berechtigung, um dem Zuseher zu vermitteln, wie es um das Innenleben des Triebtäters bestellt ist. Es wird keineswegs darauf abgezielt, Mitleid für den Täter zu erwecken. Es wird vielmehr beschrieben, wie solch ein Mensch funktioniert, wie er permanent gegen diese Triebhaftigkeit ankämpft und versucht, diese in den Griff zu bekommen, aber letztendlich doch wieder verliert. Ein Film, der zahlreiche kritische Fragen bezüglich des "Umgangs" mit Triebverbrechern aufwirft und das Prädikat "Besonders wertvoll!" absolut verdient.